Mediawiki PDF-Export (2)
Am 15ten schrieb ich ja bereits über meinen Kampf mit einem Mediawiki PDF Export. Die damalige Lösung mit dem HTML2FPDF-Hack [0] war aber nun wirklich nicht das gelbe vom Ei. Auch wenn die im Netz zu findende Version des genutzten CSS-Parsers inzwischen das “display:none” Attribut unterstützt blieben doch unschöne Artefakte übrig. Leider verlässt sich das Mediawiki voll und ganz auf das ausblenden von Elementen mittels CSS was das Parsen unnötig erschwert.
Ich ging also noch einmal auf die HTMLDOC-Lösung [1] zu. Leider war diese so wie sie im Netz steht unhandlich und schwer zu warten, da der Quellcode schlecht dokumentiert und direkt in die index.php einzufügen ist :( Auch bedingt die Nutzung in der orginalen Version die Nutzung von extra Wiki-Artikeln mit einer nicht ganz perfekten Syntax (zu exportierende Seiten werden in {} eingeschloßen in einen separaten Artikel gesetzt). Das beißt sich zum einen mit C-Quellcode im Artikel und ist auch wenig Benutzerfreundlich.
Ich habe mir also den Ansatz zu nutze gemacht und mit ein bisschen Mühe eine Mediawiki Extension zusammengebaut, welche es ermöglicht per Klick in einem Artikel den PDF-Export zu starten und das Dokument runterzuladen. Das alles ist noch in der Entwicklung und ich werde in jedem Fall noch ein paar Erweiterungen vornehmen um das ganze noch performanter und schicker zu machen ;) Die Quellen und Installationshinweise finden sich hier [2].

[0] http://meta.wikimedia.org/wiki/HTML2FPDF_and_Mediawiki
[1] http://meta.wikimedia.org/wiki/PDF_Export
[2] https://bunix.de/index.php?key=projekte-mediawiki+pdf+export
Reisauflauf HaZuSchaka
Zutaten (für 2-4 Personen)
- 125g Reis
- 250g Hackfleisch
- 250g Fetakäse
- 1 Zuchini
- 1 Zwiebel
- 3 Tomaten
- Pfeffer, Salz, Oregano, Estragon, Basilikum
Zubereitung
Zuerst den Reis aufsetzen und nach Anleitung kochen. Das Hackfleisch zusammen mit den Zwiebeln in einer Pfanne anbraten und die Zuchinischeiben zugeben. Das ganze schon einmal mit Pfeffer und Salz würzen. Nun die Tomaten zugeben und die Pfanne ein bis zwei Minuten schmoren lassen und den fertigen Reis zugeben. Alles zusammen auf kleiner Flamme ca. 10 Minuten durchziehen lassen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.
In eine gut mit Butter eingefettete Form eine Schicht der Reismischung geben, vorsichtig mit Oregano bestreuen und eine Hand voll Käsewürfel darauf verteilen. Jetzt die restlichte Reismischung zugeben und mit frischen gehackten Kräutern und dem restlichen Käse bedecken. Die Form muss nun noch etwa 10 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen bevor das Schlemmen losgehen kann.
PS.: Dank Stefans-Blog gibt es jetzt lustige Namen für die Rezepte ;)
Mediawiki PDF-Export
Um aus einem Mediawiki ein PDF zu exportieren muss man schon einige Verrenkungen machen, und das Ergebnis ist derzeit noch nicht eindeutig als gut oder schlecht zu sehen :(
Der erste Google Treffer bringt einem zu dem Ansatz den Export über HTMLDOC zu erledigen, was jedoch nach der Anleitung nicht gerade komfortabel scheint, da hier extra Druckseiten angelegt werden :( Eine weitere Suche bringt noch das WikiPDF Projekt zu tage, was jedoch nicht mehr am Leben ist und auf eine LaTeX Umwandlung zurückgreift.
Schon eher funktioniert schließlich die HTML2FPDF and Wikipedia Lösung von Mario de Weerd. Der Export geschiet hier über eine Aufgebohrte Version von HTML2FPDF. Die Ausgabe ist noch ein wenig unformatiert, jedoch brauchbar.
Als kleine Änderung von Marios Lösung sollte aber das fpdf Paket in das extensions Verzeichnis kopiert werden. Anschließend ist lediglich der Pfad zur Bibliothek zu ändern:
if ($wgRequest->getVal( 'printable' ) == 'yes') {
$wgOut->setPrintable();
}
if ($wgRequest->getVal( 'pdf' ) == 'yes') {
require_once('<i><b>extensions/fpdf/</b></i>html2fpdf.php');
// activate Output-Buffer:
ob_start();
}
Den Rest kann man dem vorhandenen Tutorial entnehmen.
Next Step
Der nächste Schritt ist vollbracht, heute war der schriftliche Teil der Fachinformatiker Abschlußprüfung. Das ganze fand im Randgebiet von Dresden im Berufsförderungswerk statt. Beginn war um 8 und ich trudelte gegen 7 im Zielgebiet ein. Aus vorheriger Erkundung wusste ich bereits das es knapp um Parkplätze bestellt war, aber ich hatte die Berufsschüler einmal mehr unterschätzt.
Fahrgemeinschaften sind out und Autos tiefergelegt, der Sprit ist zum heulen teuer aber wenn in einem Auto mal mehr als eine Person anreist dann ist das schon einen Applaus wert. Nun ich habe auch noch Platz gefunden, ob fehlender Dusche und eineinhalb Stunden Busfahrt musste ja auch ich mit dem Auto kommen. Immerhin hab ich Hoffi (Mitazubi am ZIH) mitgenommen.
Vorweg, die Prüfung besteht aus drei Teilen, wobei der dritte aus 21 Multiple-Choice Fragen besteht und die anderen beiden aus je 6 Handlungsschritten, von denen man immer einen abwählen kann.
Die Prüfung ging dann auch pünktlich los, die Bögen wurden verteilt und auf der ersten Frageseite grinste einen ein Screenshot aus einem Access Formular an, welches eine Webseite darstellen sollte und in welche man die Usability Fehler finden sollte. Nun hätte man jetzt in der Schule mal was davon gehört… Naja ich will nicht klagen, mein Gehirn dürfte die Aufgabe gemeistert haben. Der Rest des ersten Handlungsschrittes drehte sich um Viren, Würmer und Phishing Mails (das war wohl der aktuelle teil der Prüfung :P)
Schritt 2 brachte nun eine Reihe von Access Screenshots mit sich, welche den Prototypen einer Webseite darstellen sollten, aus welchem man die Datenbank ableiten und skizzieren sollte. Nun auch nicht so schwer aber dann kam Schritt 3.
Im oberen Bereich der Seite prangten ein paar in UML notierte Klassen ohne jede Verbindung. Das war dort auch die Aufgbabe, abmalen und sinnvoll verbinden. Nun ich hab die Aufgabe gestrichen, denn das ist nicht der Sinn von UML das man Brocken nimmt und dann zusammenschustert, UML ist ein Entwurfstool und kein Baukasten!
Die restlichen drei Aufgaben stellten verschiedene Variationen von Fallauswahlen und Schleifen Kodierung in Struktogramm, PAP oder Pseudocode dar. Leider hab ich mich mit der Zeit vertan und in Schritt 2 und 4 mit dem Malen der Datenbank und eines Struktogramms zuviel Zeit vertrödelt, so das die restlichen zwei Aufgaben wohl oder über in Altgriechischen Pseudocode Glyphen endeten, die Prüfer mögen mir verzeihen und nicht alle Punkte streichen. Allgemein war jedoch ein lautes Murren über die zu knappe Zeit wahrzunehmen.
Teil Zwei der Prüfung war der allgemeine Teil, da war ein bisschen Netzwerk, ein bisschen Englisch Übersetzung, ein Datenbankentwurf (auf Basis eines Rechnungsvordrucks) und ein paar Fragen zur Bildschirmarbeitsplatzverordnung. Letzteres konnte man vollständig aus dem Handbuch abschreiben, so ich die Aufgaben nicht falsch verstanden habe. Den Abschluß bildete eine einfache Zuschlagskalkulation und zwei kurze Fragen nach Einzel- und Gemeinkosten.
Auf jeden Fall war die Zeit ausreichend, wenn nicht sogar reichlich bemessen. Somit ging ich in den dritten Teil und kreuzelte mich durch die Fragen. In der Mitte fand sich leider auch eine Gehaltsberechnung mit Vermögenswirksamen Leistungen, was mich etwas aus dem Konzept brachte, ich hoffe aber auf gnädige Prüfer und das sie die Folgefehler erkennen.
Somit ist nun der erste Große Abschnitt der Prüfungen abgehakt und am Montag geht meine Projektdokumentation zu BenchIT an die Prüfungskommision und am 27ten Juni ist die Präsentation.
VIM (noch mehr improved) 7
Selten habe ich einen Artikel gelesen der mich so heiß auf ein Programm gemacht hat. Als inzwischen überzeugter VIM-User freut es mich zu lesen, dass das kommende VIM 7 Release nette Sachen wie integrierte Rechtschreibprüfung, Tabbing und eine weiter verbesserte Tab-Completion.
Sehr interessant erscheint mir auch das neue Undo, welches auch das Rückgängig machen in zeitlichen Abschnitten erlaubt. So soll es möglich sein auch zwei oder drei Stunden in der Arbeit zurückzuspringen.
Na ich bin mal gespannt wann der VIM in den Ports landet!!!