Axis cold-deployment

Erzeugt man aus einem WSDL-File mit Axis Java Klassen muss der neu gewonnene Webservice noch in die Axis Konfiguration übernommen werden. Der normale offensichtliche und gut dokumentierte Weg hierzu ist ein Hot-deployment. Dies kann mit Hilfe eines Ant-Targets oder über ein Script passieren. Tatsächlich wünscht man sich aber oft auch die Möglichkeit eines Cold-Deployments, in der Axis FAQ wurde ich dazu auch fündig und konstruierte folgenden Ant-Aufruf:

<java
    classname="org.apache.axis.utils.Admin"
    fork="true"
    dir="somepath/WEB-INF">
    <arg value="server" />
    <arg value="somepath/service/deploy.wsdd" />
    <classpath>
        <pathelement location="somepath/WEB-INF/classes"/>
        <path refid="axis.classpath"/>
    </classpath>
</java>

Vor allem für automatische Buildprozesse ist ein Hot-Deployment eher ungeeignet da hierzu im Buildfile meiner Ansicht nah zu viele Parameter beachtet werden müssen und der Applicationserver ja auch nicht immer läuft.

Openmusic Contest

Beim blauen Büffel bin ich gerade auf den Marburger Openmusic Contest aufmerksam geworden. Dieser wird vom dortigen AStA veranstaltet um damit auf die Problematik der veränderten Urheberrechtslage aufmerksam zu machen und ein Zeichen gegen die Bildung von geistigen Monopolen zu setzen.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Veröffentlichung der Musik unter einer Creative Commons Lizenz. Im letzten Jahr fand bereits die dritte Runde statt und ich muss sagen der Inhalt der CD klingt durchaus interessant!

Blogger sind doch alle 129a

Wenn man in China lebt kann bloggen gefährlich sein sagt man, wenn man in Bayern lebt auch weis man jetzt. Denn in Bayern ist man sich noch der alten Traditionen bewusst und es gilt das Motto wer den Bürgermeister angreift greift den Staat an. Ja liebe Blogger zieht euch warm an, denn der Staatsschutz lässt bei der Hausdurchsuchung gern die Tür offen und bei dem Wind der heute pfeift kann das ganz schön frisch werden wenn auch noch die wärmenden Rechner mitgenommen werden. Worum es geht? Es geht um die Windsheimer-Geschichten einen Bürgermeister und eine Richterlich verfügte Hausdurchsuchung.

Göttliches Kapitalverbrechen

Das allseits bekannte StudiVZ ändert mal wieder seine AGB. Jetzt sind die kriminellen Jugendlichen auch hier nicht mehr sicher, denn StudiVZ erschleicht sich mit den neuen AGB auch das Recht Daten an Ermittlungsbehörden weiterzugeben. Natürlich geht es dabei nur um “Jugendschutz, Beleidigung, Volksverhetzung, Verletzungen von Persönlichkeitsrechten” Dazu Ralf Riecke In einem Interview mit Spon:

SPIEGEL ONLINE: Konkret: Zu Ihnen kommt ein Staatsanwalt mit 30 Fotos aus StudiVZ-Profilen, die Leute anscheinend beim Kiffen zeigen. Er verlangt Klarnamen zu den Profilen und allen Kommentaren. Was machen Sie? Riecke: Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen solche Daten nun herausgeben. Nutzungsdaten speichern wir bei allen Nutzern, die uns das erlaubt haben durch ihre Einwilligung.

Ok, klar ist Jugendschutz, weil da ja alles Studenten sein sollen, die theoretisch Abitur haben sollten und alle über 18 sein sollten?! Also entweder unsere Studenten sind dümmer als Frösche oder sind einfach schon viel zu abgestumpft.

Gewährleistung

Gewährleistung, das ist normalerweise der 24 Monatige Zeitraum in dem man als Kunde das Recht hat ein kaputtes Produkt wegen Herstellungsmängeln zum Verkäufer zurück zu bringen. Dabei hat in den ersten 6 Monaten der Verkäufer ggf. die Pflicht nachzuweisen das der Mangel zum Zeitpunkt des Kaufes noch nicht bestand, das nennt man Beweislastumkehr.

Das würde sich doch beim Bundestrojaner Analog anbieten: In den ersten 6 Monaten der Beobachtung eines potentiellen Gewalttäters oder eines subversiven Elements besteht für diesen die Unschuldsvermutung und es werden nur belastende Materialien auf dem Rechner durchsucht, dannach darf dann auch die Pornosammlung mit den versteckten Bombenbauplänen durchsucht werden.

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