Heldensoftware auch für DSA 4.1
In unserer Gruppe hat sich die Helden Software von Andreas Schönknecht als Standardtool bei der Charaktergenerierung entwickelt. Es kann die teilweise recht Langwierige Generierung von DSA Charaktären stark beschleunigen und bietet unter anderem den Vorteil das man sich nicht verrechnen kann und mehr den Überblick über die Möglichkeiten behält. Auch nach der eigentlichen Generierung kann man mit dem Tool die Eigenschaften des Helden mit AP steigern und den gesteigerten Helden so auch dem Meister zur Verfügung stellen damit dieser sich seinen Meisterbogen mit dem Tool einfach ausdrucken und immer aktuell halten kann.
Die Heldensoftware gibt es inzwischen (eigentlich schon seit Anfang des Jahres) in Version 5.0 und unterstützt seit dem auch die Überarbeiteten Regeln der Version 4.1.
Krypto Handies für die Bundesregierung
Beim Deutschlandfunk aufgeschnappt: Der Deutsche Bundetag möchte seinem Kabinett abhörsichere Handys spendieren. Der Obama hat ja auch sein Blackberry, also muss auch Angie always on sein im Web 2.0. Die wohl angestrebte Lösung könnte ein aufgebortes HTC Handy mit Windows Mobile sein. Dieses kommuniziert dann verschlüsselt über ein VPN mit einem Exchange Server.
Mein Problem: Ich kann weder die Worte Exchange, Windows Mobile noch Microsoft allgemein in einen logischen Zusammenhang mit Sicherheit bringen.
Wahlmaschinen sind Teufelszeug
Das hat jetzt auch das Bundesverfassungsgericht bestätigt und erklärt Wahlmaschinen wie sie derzeit und schon 2005 bei der Bundestagswahl eingesetzte wurden für Verfassungswidrig. Grundlage des Urteils ist die nicht vorhandene Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse.
Das Land Sachsen-Anhalt räumte bereits ein Wahlcomputer bei der anstehenden Kommunalwahl auszuschließen sollte das Verfassungsgericht große Bedenken haben.
Dresden und die Biometrischen Passbilder im Ausweis
Auf der Seite der Stadt Dresden zum Thema Personalausweis ist wie bereits vor kurzem gesagt zu lesen:
Das Lichtbild muss den biometrischen Anforderungen entsprechen (Frontalbild - kein Halbprofil).
Laut telefonischer Auskunft der Passbehörde Dresden benötigt man eben solches nicht solange man noch die ‘alten’ Ausweise ausgegeben werden. Auf meine Anfrage warum denn nun eine falsche Information auf der Webseite steht bekam ich (am 18. Februar) die folgende Antwort:
… für die Beantragung eines Personalausweises benötigen Sie gemäß Gesetzgeber ein biometrisches Passbild, da der Personalausweis Passersatz ist. Für die Übergangsfrist bis 01.11.2010 (Einführung neuer Personalausweise) wurde den Passbehörden die Möglichkeit gegeben auch noch “normale” Passbilder zu verwenden. Die Passbehörde kann nicht davon ausgehen, dass der Bürger tatsächlich “nur” einen Personalausweis und nicht auch einen Pass beantragen möchte. Um dem Bürger unnötige Wege zum Fotografen abzunehmen, wurde die Formulierung auf der Webseite dem Gesetzgeber entsprechend angepasst …
Darauf wendete ich ein das man doch in einem solchen Fall auch einen Hinweis auf die unterschiedlichen Anforderungen von Reisepässen anbringen könnte bekam ich bis heute keine Antwort. Daraus kann ich ja nur schließen das man den Bürger für allgemein für zu dumm hält sich für Personalausweis und Reisepass separat zu informieren.
Review: Celetania
Vor gut zwei Wochen wurde Celetania veröffentlicht. Vor allem auch in der Linux Community wurde das Spiel recht innig erwartet, bietet doch der Betreiber Volcando Games einen nativen Linux Client an. Die Entwickler bezeichnen das Spiel als persistentes Space 4X MMOG. Also ein Echtzeitstrategiespiel das auch weiterläuft wenn man sich auslogged.
In Celetania gibt es zwei Rassen, die galaktischen Händler (Grogg) und die kriegerische Cyborg Rasse (S.E.C.C.T.S). Das Spiel beginnt man mit einem kleinen Planeten ein paar Bauteilen und Ressourcen im Lager und sonst nix. Man bebaut seinen Planeten mit Fabriken, Forschungsstationen und Minen. Im Orbit hängen schnell Schiffswerften, Handelsstationen und Abwehrforts. Insgesamt gibt es drei Ressourcen und Geld sowie einen recht kurzen Forschungsbaum. Kurz bedeutet dabei absehbar lang, wennauch manche Forschung ewig dauert.
Das Gameplay ist nun einfach gestrickt, man baut ein Kolonieschiff, schickt es ins Nachbarsystem, gründet einen Kolonie und so weiter. Hat man Glück landet man in einer wenig besiedelten Galaxie und kann recht schnell ein paar Planeten besiedeln womit man erstmal keine Rohstoffsorgen hat. Man kurbelt also Forschung an gibt Schiffen Transport Befehle und kann dann ausloggen.
Für anfängliche Kurzweil sorgen die Quests genannten Minigames, bei denen man für ein vorgegebenes Budget Schiffe zusammenstellt und auf Missionen schickt. Leider hat man schnell den Dreh für die einzelnen Missionen raus so das diese dann auch Selbstläufer werden. In Benachbarten System siedeln bald auch andere Spieler so das man nach Herzenslust plündern und zerstören kann was andere aufbauen. Dankbare Gegner sind dabei inaktive Spieler.
Alles in allem fühlt sich das Spiel ganz nett an, braucht aber schnell viel Zeit, will man nicht das Opfer seiner Nachbarn werden. Vom Gameplay gibt es aber wenig Unterschied zu Browserspielen wie dem schon Jahre alten Ogame. Und wie bei Ogame ist schon jetzt abzusehen das erfahrene Spieler Neueinsteiger ohne Rücksicht auf Verluste einfach platt machen.
Ich hätte mehr erwartet, aber leider handelt es sich um eine extrem halbherzige Umsetzung, mit netter 3D Grafik und mangelhafter Steuerung. Für eine Langzeitmotivation fehlt aber einfach der Tiefgang.
