Glest jetzt auch für Mac OS X
Glest ist eines der am weitesten fortgeschrittenen Echtzeitspiele unter Opensource Lizenz. Von der Spielbarkeit und Komplexität spielt bestenfalls noch Battle for Wesnoth in der gleichen Liga. Letzteres gibt es schon lange als Binary, Glest lief jedoch nur unter Linux und Windows. Für Glest hat sich nun auch ein netter Mensch gefunden der ein lauffähiges Universal Binary zur Verfügung gestellt hat. Ich hatte zwar auch schonmal versucht es selbst zu bauen, was aber von wenig Erfolg gekrönt war.
Insgesamt wirkt das Spiel sehr hochwertig, sicher nicht wie ein aktuelles Kaufspiel aber durchaus nett anzusehen. Alle Einheiten sind detailliert animiert und auch Sound und Musikeffekte können sich sehen lassen. Von der Grafik und dem Hintergrund lässt sich Gles am ehesten noch mit Warcraft III vergleichen. Es kämpfen immer zwei Gruppen gegeneinander, auf der einen Seite die Techniker die mit steampunkigen Maschinen in den Kampf ziehen und auf der anderen Seite die Magier die mit verschiedensten Fantasy Geschöpfen und Feuerbällen auftrumpfen.
Um Glest auf den Mac zu bekommen muss man zuerst das Binary herunterladen (der Link funktioniert leider oft nicht daher auch habe ich den File mal gespiegelt). Zusätzlich benötigt man noch das Xiph Ogg-Vorbis Framework für den guten Ton und zu guter letzt das Datenfile von Sourceforge. Das Binary und das Datenfile packt man am besten zusammen in ein Verzeichniss. In der mitgelieferten glest.ini passt man am besten gleich noch die Bildschirmauflösung an, beim MacBook Pro ist dies beispielsweise:
ScreenHeight=900
ScreenWidth=1440
Von allen Echtzeitspielen aus der Opensource Szene ist Glest tatsächlich eines der wenigen bei denen es auch für die Augen Spass macht zu spielen. Also dann viel Spaß!
Jeder fällt auf Spam herein!!!
In der Osnabrücker Ringvorlesung Kriminalistik sprach am Mittwochabend Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), “Innere Sicherheit in Deutschland” und verteidigte dabei Onlinedurchsuchung ebenso wie Vorratsdatenspeicherung. Am Ende seiner abschließenden Zusammenfassung erläuterte Ziercke seine Vorstellung zur Verbreitung des Bundestrojaners:
Die Online-Durchsuchung ist einerseits der heimliche Zugriff auf die Festplatte, auf der anderen Seite ist es der heimliche Zugriff durch Quellen-TKÜ. Dieses Programm, was wir da entwickeln, muss ein Unikat sein, darf keine Schadsoftware sein, darf sich nicht selbst verbreiten können und muss unter der Kontrolle dessen stehen, der es tatsächlich einbringt, wobei die Frage des Einbringens die spannendste Frage für alle überhaupt ist. Ich kann Ihnen hier öffentlich nicht beantworten, wie wir da konkret vorgehen würden. Sie können sich die abstrakten Möglichkeiten vorstellen, mit dem man über einen Trojaner, über eine Mail oder über eine Internetseite jemanden aufsucht. Wenn man ihnen erzählt hat, was für eine tolle Website das ist oder eine Seite mit ihren Familienangehörigen, die bei einem Unfall verletzt worden sind, sodass sie dann tatsächlich die Seite anklicken. Die Geschichten sind so vielfältig, dass es kaum jemanden gibt, der nicht auf irgendeine Form dieser Geschichte hereinfällt. Oder aber wir gehen den Weg über verdeckte Maßnahmen. Quelle: heise online
Abgesehen davon das ich den Eingriff in meine Privatsphäre durch aus als persönlichen Schaden und damit den Bundestrojaner als Schadsoftware betrachten würde finde ich den Gedanken eine breite Masse von technisch versierten professionellen Terroristen mit phsychologischen Spam Maßnahmen zu erreichen absurd. Aber vielleicht findet es so ein Bombenbastler auch nett wenn er in einer Mail einen Link zu “Selbstbau Bombe in 24 Stunden” von einem fremden bekommt. Man denke nur an die BKA-Mail Welle mit ihren glaubwürdigen Anzeigen. Aber vielleicht erfindet der gute Mann ja gerade SPAM 2.0 ;)
Recent Items als Stack
Stacks sind etwas tolles, man kann quasi eine Verknüpfung zu einem Verzeichnis ins Dock legen und schnell auf die Dokumente zugreifen. Es gibt da aber auch das kleines nettes Feature sich einen Stack mit den zuletzt benutzen Dokumenten anzeigen zu lassen. Den speziellen Stack kann man sich über die Kommandozeile aktiveren:
">defaults write com.apple.dock persistent-others -array-add '{
"tile-data" = { "list-type" = 1; };
"tile-type" = "recents-tile"; }'
Damit es dann auch wirklich da ist muss man das Dock noch beherzt neustarten:
killall Dock
Und schon kann man sich einen Stack mit den letzten Dateien, Servern, Programmen anzeigen lassen :)

Gefunden übrigens im fscklog.
Visor - Quakestyle Terminal for OSX
Auf der Arbeit benutze ich schon seit einer ganzen Weile Yakuake. Über einen frei definierbaren Hotkey lässt sich eine Konsole einblenden, ohne das dafür ein separates Fenster geöffnet wird. Die Konsole hängt quasi bis auf Abruf im Hintergrund und kommt wie von Zauberhand von oben herabgefahren, vom Stil her eben so wie die Konsole des bekannten Ballerspieles.
Unter OSX habe ich so eine Konsole auch schon gesucht, ich stieß aber nur einmal auf Visor, was damals aber nicht zum laufen zu bewegen war. Heute habe ich es einmal wieder probiert und voila, selbst unter dem Leoparden rennt es wie eine eins. Um Visor zum laufen zu bringen muss zunächst SIMBL installiert werden und danach Visor, welches eigentlich nur ein SIMBL Plugin ist. Die genutzte Konsole ist das in OSX integrierte Terminal, so das alle Einstellungen von dort übernommen werden. Das Terminal läuft dann lediglich nicht mehr im Fenster sondern ist quasi omni-präsent.
FireGPG
Schon vor einiger Zeit wurde ich auf FireGPG aufmerksam, eine Extension für den Firefox mit dem man innerhalb von Webseiten Texte per GPG ver- bzw. entschlüsseln kann. Ob dies nun in Blogs, Foren oder Kommentaren sinnvoll ist möchte ich mal dahinstellen. Denn die Signaturblocks sind sicherlich alles andere als schön anzusehen. Bei privaten Nachrichten in Foren oder in Webmailern dahingegen finde ich das ganze sehr nützlich. Denn schon oft habe ich geflucht wenn ich nur per Webmail auf eine verschlüsselte Mail zugreifen wollte.
Ich hoffe der Stefan liest das jetzt auch, sonst krieg ich wieder geschimpftes wie beim Firebug, den er leider allein entdecken musste. Ganz nebenbei pflege ich auch eine Liste von Firefox Extensions, sicher ab und an auch einen Blick wert ;)
