Der Fluch der ternären Operation
Programmierer sind ja schreibfaul. Statt einer normalen Verzweigung erfanden sie also irgendwann die ternäre Operation. Also das weglassen des umständlichen if .. then .. else Krams und die Reduktion der Anweisung auf eine Zeile. Das kann viel Tipparbeit sparen, und reduziert die Codezeilen und erhöht unter Umständen die Übersicht. Immer wieder stoplere ich aber auch über ternäre Operationen die sich über mehrere Zeilen erstrecken und ungefähr so lesbar sind wie das Kleingedruckte auf einem Mobilfunkvertrag.
Das führt dann dazu das eigentlich offensichtliche Fehler übersehen werden. Als Beispiel: einer Variable wird entweder ein Wert oder NULL zugewiesen. Später wird geprüft ob die Variable NULL ist und die Verbeitung abgebrochen. Blöd nur wenn jetzt vor der Prüfung die 20 Zeilen später passiert jemand die Variable verwendet und übersieht das diese auch NULL sein kann.
Dabei könnte das Leben so einfach sein wenn man einfach abbricht statt die Variable erst umständlich auf NULL zu setzen. Der ternäre Operationen haben durchaus ihre Berechtigung, aber nicht um jeden Preis und schon gar nicht wenn dadurch die Lesbarkeit des Quellcodes leidet.
Firefox 3.5 unter Ubuntu
Das aktuelle Release von Ubuntu (Jaunty Jackalope) enthält den Firefox in der noch aktuellen Version 3.0. Wer nun gern die gerade veröffentlichte Version 3.5 des Browsers verwenden will kann dazu von der Seite der Mozialla Foundation das generische Binary herunterladen, oder das Apt-Repository ubuntu-mozilla-security installieren.
Dazu einfach die beiden Sourcen auf der Launchpadseite des Teams angegebenen URLs in die Datei /etc/apt/sources.list aufnehmen, den GnuPG-Schlüssel installieren und die Paketdatenbank aktualisieren. Danach sollte man problemlos den aktuellen Firefox mittels apt-get install firefox-3.5 installieren können.
Natürlich sind das keine offiziellen Ubuntu Repositories, immerhin werden sie aber aktualisiert und mit Sicherheitspatches versorgt. Und spätestens in Karmic Koala sollte der 3.5er Firefox dann auch Teil der Distribution sein.
Stasi 2.0 sucht Informelle Mitarbeiter
Früher wusste jeder das jeder ein Mitarbeiter der Stasi war. Inoffiziell natürlich. Daraus resultierte ein flächendeckendes Misstrauen gegen die Behörden und ein Klima der Angst. Diesen Fehler will man in Zeiten der Stasi 2.0 und hoher Arbeitslosigkeit nicht wiederholen. Heute werden Mitarbeiter zur Oberservation öffentlich ausgeschrieben und Vollzeit bezahlt.
Fehlende Repository Keys installieren
Weil ich es einfach jedesmal wieder vergesse, um den GnuPG-Schlüssel eines neu hinzugefügten apt-repositories zu installieren einfach:
apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys keyid
verwenden.
Aufruf: Freiheit statt Angst
Auch in diesem Jahr soll es im September wieder eine Demonstration gegen Überwachung, Zensur und Beschneidung von Bürgerrechten geben. Geplant ist ein europaweiter Aktionstag am 12. September, zu dem auch in Berlin eine Großdemonstration geplant ist.
Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 12. September 2009 werden sie unter dem Motto “Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!” auf die Straße gehen. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin. Die Demonstration ist Teil des europaweiten Aktionstages “Freedom not Fear - Freiheit statt Angst”, zu dem länderübergreifend Proteste gegen die Überwachung der Bürgerinnen und Bürger stattfinden.
- Quelle: Freiheit statt Angst