High-Tech Trinkwasser für die Dritte Welt

Irgendwie toll, da verdursten die Menschen weil sich die klimatischen Bedingungen verändern und sie kein Geld für Brunnen haben. Also kommt eine Firma, baut Brunnen und hängt ein High-Tech Pay-per-Schluck Schloss dran.

Und das Ganze, um jetzt etwas plakativ zu sein, für verdurstende Menschen die in Lehmhütten hausen und elektrischen Strom allein vom Blitzgewitter in der Regenzeit kennen.

Was am Ende zählt ist aber der Proof-of-concept. Für uns Mitteleuropäer ist ja Wasser selbstverständlich, genauso wie es selbstverständlich ist dafür zu bezahlen. Im eigentlichen ist das Bullshit und Wasser müsste kostenlos sein, bezahlen müsste wer Wasser verschmutzt in den den Kreislauf zurück gibt. Aber wer will schon zugeben das er das gute Wasser verschmutzt.

Tagsifter und Firefox 3.5

Für meine Bookmarkverwaltung im Firefox habe ich lange Zeit del.icio.us verwendet, irgendwie brachte mir das aber eigentlich nie etwas, mit Ausnahme der echt schicken Bookmark Extension im Firefox, die wie ich sagen muss der integrierten um Längen voraus ist. Jetzt wo ich nicht mehr sozial meine Bookmarks verteile nutze ich Tagsifter um in meinen Lesezeichen zu stöbern, leider verweigert der 3.5er Firefox die Mitarbeit und der Entwickler kommt nicht hinterher.

Tatsache ist allerdings wie so oft das man das Plugin auch einfach durch das Hochsetzen der Versionsnummer im Plugin zum laufen bekommt. Soweit ich das erkennen kann läuft es auch ohne Probleme und tut wie es soll. Um also Tagsifter zu verwenden in der Datei:

.mozilla/firefox-3.5/{profile}/extensions/
    {3b71bd20-ee7e-11d9-8cd6-0800200c9a66}/install.rdf

das Attribut maxVersion suchen und auf 3.5.* setzen und schon funzt es. Irgendwann gibt es sicher auch ein offiziellen Update und dann wird alles gut:

em:maxVersion="3.5.*

Für die tatsächliche Funktion dieses Hacks gibt natürlich keine Gewähr und die Verwendung geschieht auf eigenes Risiko.

Freie Radios in Sachsen vom Aussterben bedroht

Im Schlepptau des Klassik und Jazz Senders Apollo Radio laufen verschiedene kleine offene und freie Radiostationen in Sachsen. Dazu gehören coloRadio aus Dresden, Radio T in Chemnitz und Radio Blau im Raum Leipzig. Die Sender geben einer breiten Nutzerschicht die Möglichkeit sich über das klassische Medium Radio mit zu teilen. So gab es auf coloRadio beispielsweise eine durchgängige Berichterstattung um den 13. Februar diesen Jahres. Auch regelmäßige Sendungen die das Pentradio des C3D2 sind im Programm.

Wirtschaftlich gesehen hängt Apollo Radio von verschiedenen privaten Radiosendern in Sachsen ab und wurde ursprünglich geschaffen um den Markt für einen kommerziellen Klassiksender zu blockieren. In letzter Zeit laufen die Dinge für das private Radio aber weniger gut. So klagt unter anderem Radio Energy über sinkende Werbeeinnahmen und will den kleinen Sender nicht mehr in vollem Umfang finanzieren.

Coloradio ruft daher seine Hörer und Interessierte auf ihre Meinung bei der Sächsischen Landesdmedienanstalt zu hinterlassen, die unter der eigentliche Initiator des Projektes Apollo Radio war. Im Angesicht von Abrockprämie, Supermerkel und Hufi Hufeisennase wäre es ein ziemlicher Tiefschlag für die Bandbreite des lokalen Radios in Sachsen, also lasst die Sächsische Landesmedienanstalt wissen was ihr von den Plänen haltet.

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Expertenkreis (läuft) Amok

Wie nicht viel anders zu erwarten reagierte der vom Land Baden-Württemberg eingesetzte Expertenkreis Amok nun mit rigorosen abschließenden Forderungen. Neben dem Verbot von Killerspielen, Auflagen für Waffenhalter und die Sperrung des Internets entschloss man sich im guten Einvernehmen mit Bundesinnenminister Schäuble auf ein bundesweites Laufverbot zu fordern. Denn wer nicht läuft kann auf nicht Amok laufen, oder haben sie schon mal was von einem Amokroller gehört?

Zur Errichtung einer Mauer gegen die ausländischen Gewaltvideos konnte man sich aber wegen der historischen Vorbelastung des Begriffes allerdings nicht durchringen, somit wird es bei allgemeinen durch die StVo gedeckten Stoppschild Regelungen bleiben.

Autsch das ist bitter

Also so ein Wahlergebnis, dass wünscht man selbst der SPD nicht:

In Anklam hat die NPD bei der Kommunalwahl am 27. September 2009 die SPD überholt. So erzielte die NPD einem Bericht der Ostseezeitung zufolge mit ihrem Landtagsabgeordneten Michael Andrejewski 7,4 Prozent und erhielt damit 0,1 % Prozent mehr als die SPD. Quelle: NPD-Blog