Kostenlos CDs entsorgen
Mit einer kreativen Aktion wendet sich das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden gegen die sorglose Entsorgung von Datenträgern im Hausmüll. Am kommenden Samstag ruft sie dazu auf vor der Staatsoper Stuttgart Computerspiele in einen bereitgestellten Container zu werfen. Unklar ist dabei ob man auch selbst gebrannte CDs, oder ausgedruckten Quellcode von Opensource Killerspielen, LARP Schwerter oder Suppenlöffel mitbringen darf ohne mit Verhaftung zu rechnen.
Als kleines Gimmick kann man als Wegwerfer dann ein Trikot mit den Unterschriften der Fußball Nationalmannschaft gewinnen und direkt in den Container werfen, oder glaubt noch jemand an den harmlosen Charakter dieser Sportart bei der sich die Spieler durch Tritte und Schläge zu Fall bringen nur um ein rundes Schweinsleder in ein Nylonnetz zu befördern.
Mein Vorschlag an die Welt: Packt all die Dinge ein die ihr schon immer wegwerfen wolltet und mit denen man einen Menschen töten könnte und bringt ihn am Samstag nach Stuttgart. Und nicht vergessen, Tonkrüge sind beliebte Mordwaffen im Tatort.
Verständlicher Hass auf SEO Fritzen
Derek Powazek erspart mir mit seinem SEO-Bashing Eintrag viele Worte. All die Gedanken die ich mit SEO (Search Engine Optimisation) verbinde sammelt er in seinem Post. Seine erste These lautet: The good advice is obvious, the rest doesn’t work und damit hat der Mann ja so was von Recht. Alles was über gute Inhalte und ordentliche Seitenstruktur hinausgeht ist Unfug. Ebenso Recht hat er mit der These: SEO is poisoning the web, denn statt sich auf gutes Ranking zu konzentrieren und auf Google zu optimieren sollten manche Seiten einfach mehr ordentlichen Inhalt bieten.
Einfach mal den Beitrag lesen, lachen, erleichtert sein und dann den Flamewar in den Kommentaren genießen. Inzwischen hat er seine Meinung zu den Kommentaren auch noch einmal zusammengefasst.
Downloads aus den Mediatheken
Mediathek, das ist so ein Buzzword aus der Fernsehbranche. Vor allem die öffentlich rechtlichen Sender stellen seit einiger Zeit einen guten Teil ihrer Sendungen für eine gewisse Zeit auch im Internet über diese Mediatheken bereit. Das ist vor allem sinnvoll da die wenigen guten Sendungen meist zu Zeiten kommen wo der arbeitstätige Mensch schon im Bett liegt. Mal ganz abgesehen davon das man ja auch für den PC Rundfunkgebühren zahlt selbst wenn man kein Radio hört oder Fernsehen konsumiert.
Was mich persönlich an den Mediatheken noch stört ist ein einheitliches Interface, so funktionieren die Dinger durch die Bank weg nicht ohne Javascript und Flash. Einige zumindest bieten die Videos auch als Stream an den man dann ja wiederum einfach speichern und später gucken kann. Sehr sinnvoll für Menschen mit instabiler der langsamer Breitbandleitung. Genau vor dem Problem stand ich gestern, eine Sendung ruckelte in der ZDF Mediathek vor sich hin und ein Downloadlink fehlte.
Nach kurzer Suche stieß ich dann auf das Sourceforge Projekt Mediathek, eine kleine Java Applikation die sich die via Stream verfügbaren Sendungen als Liste von den Servern sammelt und diese übersichtlich nach Sendern und Sendung sortiert. Mit wenigen Klicks löst man dann einen Download via VLC oder mplayer aus.
Funktioniert nach einem ersten Test prima, allerdings ist die GUI mit Ausnahme der übersichtlichen Senderliste ziemlich grottig und startet man unter Linux den Download via mplayer bekommt man nichtmal einen Status angezeit. Da ist auf jeden Fall noch viel Raum für Verbesserungen. Unterstützt werden derzeit die Sender ARD, ZDF, 3sat, Arte, MDR und Sf.
Einfach mal ne Solonummer schieben
Seit langem hab ich diese Woche mal wieder ein Soloabenteuer gemeistert und es ist irgendwie ein ganz anderes Gefühl. Nicht das es unbedingt besser oder schlechter ist als beim üblichen Rollenspiel mit einer ganzen Gruppe, aber nach zwei Stunden Spielens hatte ich so ein regelrechtes Gefühl der Befriedigung. Ich als Meister hatte danach das Gefühl einem Spieler ein Maximum an Freude geschenkt zu haben und selbst fühlte mich am Ende motiviert die Runde weiter zu verfolgen.
Ist eben einfach mal was anderes und gelegentliche Abwechslung kann durchaus nicht schaden, finde ich.
IM 2.0
Während wir bei uns in Deutschland immer noch die bösen Privatspitzel der Stasi (Informelle Mitarbeiter) von vor 20 Jahren verfolgen und auf den Scheiterhaufen zerren bringt die britische Firma Internet Eyes ein neues Spiel auf den Markt. Aufgabe ist es die Bilder von Überwachungskameras im Auge zu behalten und bei kriminellen Handlungen den vor Ort befindlichen Sicherheitsfuzzis zu petzen. Und die größte Petze kriegt am Ende des Monats noch Kohle dafür.