Und am Anfang war...

In the Beginning was the Command Line ist der Titel des Buches von Neal Stephenson in dem er nicht wenig sarkastisch über Microsoft und Apple herzieht. Und während man das Buch liest und zuerst noch schmunzeln muss merkt man schließlich doch das der Mann einfach nur die Wahrheit schreibt.

Auch wenn ich in die Unixoide Welt erst recht spät eingestiegen bin beobachte ich an mir immer wieder die Tendenz statt bunter Klick-Tools aufs Terminal umzustellen. Sicher die Präsentationen mit TPP sind nerdig aber ich fürchte mein Chef fände sie wenig witzig ;)

Und am Ende lese ich aus Neal Stephensons Buch das Fazit das man immer die Möglichkeit haben sollte auf die Kommandozeile zu gehen um den Problemen die durch das Mausschubsen entstehen auf den Grund gehen zu können. Und ganz ehrlich ich habe in meiner Zeit in der ich mit Unixen arbeite mehr über die Funktionsweise von Windows gelernt als wie aus tausend Büchern in der selben Zeit ;)

Fazit ein kleines aber feines Buch das ich jedem nur ans Herz legen kann der sich schon immer in seinem religiösen Glauben bestätigt fühlen will das die Kommandozeile das einzig wahre ist.

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Tumore, Viren und anderes Gefläuch

Die letzte Woche habe ich durchgängig im Audimax im Hörsaalzentrum an der TU-Dresden als Konferenzbetreuer auf der ECMTB 2005 verbracht. Ich hatte anfangs befürchtet das sich das ganze als permanent hochtrabend und langweiliges Event entpuppt aber am Ende waren doch so manche interessante und sogar verständliche Vorträge dabei.

So gab es unter anderem einen recht lustigen Vortrag über die Berechenbarkeit der Erfolgschancen einer Ehe auf Basis statistischer Analysen oder über das Wachstumsverhalten von Salamandergliedmaßen… es ist ja allgemein bekannt das denen die Beine wieder nachwachsen wenn man sie entfernt?!

Schließlich und endlich gab es noch einen Vortrag der sich mit dem Einfluß von Geschenken an Frauen auf deren Bereitschaft eine Beziehung einzugehen haben. Mit dem Ergebniss das Frauen möglichst nur von attraktiven Männern teure Geschenke annehmen und eine Beziehung eingehen sollen. Von unattraktiven Männern sollen sie jedoch in jedem Fall die Geschenke annehmen und sie dann laufen lassen. Der männlichen Seite wird empfohlen jeder Frau egal ob attraktiv oder nicht Geschenke zu machen, jedoch den unattraktiven nur billige.

Ja angesichts solcher Studien und Forschungen fragt man sich dann doch ob das Geld nicht besser angelegt sein könnte ;) Wobei ich eins gelernt habe: Ein Vortrag dessen zweite Folie bereits mit einer fünf Zeiligen Differenzialgleichung beginnt ist langweilig ;)

Frische Luft, Sonne und ein gutes Buch

Heute morgen hatten wir ja noch unsere Sorge nass zu werden, der Wetterbericht hatte es ja bewölkt und kühl angekündigt. Aber da ich den Großrechnern vom Deutschen Wetterdienst eh nicht über den Weg traue haben wir uns trotzdem mit Picknickdecke und bedrucktem Papier in den Großen Garten gewagt.

So habe ich es seit langem endlich mal wieder geschafft ein wenig zu lesen und

Version 5 Punkt 12 von Reinhold Ziegler zuende gelesen. Ein sehr interessantes Buch das nicht nur einfach Verschwörungstheorien spinnt sondern sich in einem fiktiven Szenario mit dem Albtraum einer perfekten durchtechnisierten und überwachten Welt befasst. Zu Beginn sucht man noch eine Weile nach dem tieferen Sinn in dem Buch und den Beschreibungen um den Anti-Helden Tubor Both. Doch spätestens als dieser seine Arbeit um Datenzentrum antritt und erkennt welchen Einfluß die über ihn gesammelten Daten auf sein Leben haben lässt einen das Buch nicht mehr los. Doch wer sich schon auf ein Happy End freut wird letzten Endes eher nachdenklich über das Buch reflektieren. an image

What a feeling!

Während sich halb Dresden auf den Weg zur Museumsnacht machte begaben wir uns ins Theater Wechselbad zur letzen Vorstellung von What a feeling! vor der Sommerpause. Die Sitze im Wechselbad erinnern zwar immernoch stark an Höhrsaal aber dafür war das Stück um so besser.

Die Schauspieler gabe ihr bestes sowohl in darstellerischer als auch gesanglicher Form. Die Story ist recht einfach gestrickt, Alex Ex-Bandleader der Love Cats hat gerade Frau und Job verloren und kehrt nun zurück in seine Heimatstadt wo ihn prompt sein ehemaliger bester Freund um die alte Probengarage bringen um dort ein Multiplexkino zu errichten. Das ganze Gipfelt in der Wette das Alex es schaffen muss die alte Band in vier Wochen wieder zusammen- und auf Touren zu bringen…

Begleitet wird das Musical durchweg mit den rockigen Tönen aus den 80er Jahren, wobei keine Minute Playback-Feeling aufkommt. Bis zur letzten Minute super Stimmung und vier Zugaben nach dem letzten Lied machen das Stück auf jeden Fall sehenswert!

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Scherze mit Google

Das man mit Google lustige Sachen machen kann ist wohl seit dem Sucheintrafg “french military victories” allgemein bekannt, ein weiterer Kultureller Tiefschlag kommt jedoch auf den mächstigsten Mann der Welt zu, sollte er Google nach dem “worst president” befragen.

Da der Firefox bei eingabe von einzelnen Stichworten in die Adresszeile ebenfall nur eine Google Suche macht und das erste Ergebniss anzeigt funktioniert der Spaß dort freilich auch *fg*