Firefox Extensions bei der Entwicklungsarbeit

Der Grund warum der Firefox bei mir eigentlich überall der Browser Nummer 1 ist, sind die Extensions. Sicher ist es auch schön ein konsistentes und stabiles Interface zu haben aber durch die Extensions wird eine ziemlich mächtige Maschine aus dem kleinen Fuchs ;)

Wie ich heute “schmerzhaft” erfahren musste hat das auch Schattenseiten. Tatsächlich habe ich fast den ganzen Tag damit verbracht einem unerwarteten Seitenrefresh nachzujagen. Dabei alle technischen Möglichkeiten auszuschöpfen um dann zuerst voller Schrecken festzustellen das ich meinen Fehler mit dem IE nicht reproduzieren konnte und dann das es in anderen Füchsen funktionierte. Der logische Schluß daraus war dann das es eine Extension sein müsse. Somit deaktivierte ich alle Extensions und reaktivierte diese wieder Stück für Stück.

Am Ende ließ sich der Fehler nach dem reaktivieren der Adblock Plus Extension reproduzieren. Nach weiterer Suche fand sich dann der wahre Grund, im Code der Seite die den Fehler aufwies fand sich das Google Analytics Schnippsel, welches durch den Adblocker gefiltert wurde. Ein Deaktivieren der Block Regel reichte also aus um das Problem zu beseitigen. Warum es hier zu einem Refresh kam ist damit zwar nicht geklärt, laut dem Forum der Extension ist das Problem aber schon anderen auf die Füße gefallen.

Einen Schluss kann ich jedoch ziehen, die Extensions sind mächtig, aber bei der Entwicklungsarbeit können Sie durchaus Probleme aufwerfen die sich im Alltag nicht äußern würden und bei seltsamen Systemverhalten sollte man eher mal nen zweiten Browser konsultieren. Es muss ja nicht unbedingt der IE sein ;)

Wer Sicherheit will, fängt bei sich selber an...

… so laut TAZ auch der Wolfgang:

http://www.taz.de/index.php?id=start&art=837&id=503&cHash=2aa2d1d943

Apache und PHP zum Schweigen bringen

Nicht das eine wirkliche Sicherheit bringt, aber es ist doch schön wenn man dem Apachen und auch PHP ein wenig Geschwätzigkeit abgewöhnen kann. Per default zählt der Indianer nämlich sämtliche aktiven Erweiterungen und seine genaue Version auf. PHP selbst klebt in jeden Header den es angefasst hat mal eben noch seine Version rein, damits auch jeder weiß. Zum einen sind das Informationen die für den Besucher der Webseite unwichtig, für den Admin bekannt und für Skript Kiddies eine Herausforderung sind ;)

Zuerst also dem Apachen seine Geschwätzigkeit abgewöhnen, dazu in die /etc/apache2/apache.conf (so unter Debian) die folgenden Zeilen einfügen:

# ServerTokens
# This directive configures what you return as the
# Server HTTP response Header. The default is
# 'Full' which sends information about the OS-Type
# and compiled in modules.
# Set to one of:
# Full | OS | Minor | Minimal | Major | Prod
# where Full conveys the most information,
# and Prod the least.
#
ServerTokens Prod

Damit verwandelt sich der ausführliche Server Header in ein knappes Server: Apache. PHP kann man über einen Eintrag in der /etc/php5/apache2/php.ini zum Schweigen bringen. Einfach den Schalter expose_php auf Off setzen:

; Decides whether PHP may expose the fact that it is
; installed on the server (e.g. by adding its signature
; to the Web server header). It is no security threat
; in any way, but it makes it possible to determine
; whether you use PHP on your server or not.
expose_php = Off

Nach der Korrektur den Webserver neustarten und die Header mit wget oder LiveHTTPHeaders anschauen ;) Wirkliche Sicherheit bringt das alles nicht, aber warum soll man denn immer allen alles zeigen ;)

MacBook Pro doch nicht kaputt...

Seit Freitag ist mein MacBook Pro nun wieder daheim, allerdings ohne durchgeführte Reparatur. Nach weiterer Recherche fand ich nun die Lösung des Problems. Das MacBook läuft leider nur mit voller Leistung wenn der Akku drin ist! Ja, was sich sinnlos anhört ist leider normal. Wenn der Akku raus ist meldet der Temperatursensor am Boden einen Fehler und das MacBook taktet die CPU runter. Eigentlich traurig da ich den Akku eigentlich daheim gern rausnehm um ihn von der Hitze des Rechners zu schonen.

Der Leistungsverlust ist allerdings deutlich zu bemerken wenn man es einmal weiß. Im normalen Betrieb wird man sicher nichts merken, da der Rechner auch so noch schnell genug ist. Aber wenn man Rechenintensive Dinge tut (wie zum Beispiel Software compilieren) wird man schnell auf den Engpass stoßen. Zum Test habe ich mal einen XBench durchlaufen lassen und die Werte mit und ohne Akku gemessen. Das Ergebniss war mehr als nur deutlich.

Dumm auch nur das der Cyberport Service nicht auf diese Idee gekommen ist und ich das ganze selbst rausfinden musste.

Demo nur mit Fernglas...

Nachdem das Schweriner Verwaltungsgericht gerade erst die Bannmeile um das G8-Gipfelbad gekippt hatte wurde diese Entscheidung auch schon das OLG Greifswald wieder gekippt. Demos sind nun nur auf der 5 Kilometer entfernten B105 erlaubt. Zum einen kann man also hoffen das die Gipfelteilnehmer Lauschgeräte und Ferngläser ausgeteilt bekommen und zum anderen freue ich mich schon auf die auslegbare Weiterverwendung der Urteilsbegründung:

Nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts sind die räumlichen und zeitlichen Beschränkungen des Versammlungsrechts während des G8-Gipfels in Heiligendamm in den festgelegten Zonen rechtmäßig und verstoßen nicht gegen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit.
Quelle: spiegel.de