Mogelpackung
Da bekommt man eine riesen Kiste geliefert und wundert sich was man da bestellt haben soll und dann sinds 4 Würfel, ein Becher und ein Kartenspiel… Naja war halt eine Munchkin Kiste :P

Schlafmodi bei MacBooks
Wenn man ein Notebook hat und damit unterwegs ist, dann will man nicht in jeder Pause immer hoch und runter fahren, schon um den Akku zu schonen. Bei den aktuellen Macs klappt das ganz wunderprächtig, man schließt den Deckel und nach ein paar Sekunden blinkert nur alle paar Sekunden auf um zu zeigen das es noch lebt. Abgesehen davon das ich das nicht mag verbraucht das MacBook in diesem Zustand immernoch Strom (etwa 1 Prozent je Stunde) da der Speicher weiter refreshed wird und die CPU nur sehr tief schläft. Geht der Akkustand dann auf den Nulpunkt zu transferiert das MacBook den Inhalt des Speichers automatisch auf die Platte und schaltet ab.
Der erste Zustand bedeutet im technischen Umfeld: “Suspend to RAM” also Schlafen im Hauptspeicher, dabei werden alle Systeme abgeschaltet und nur noch der Speicher und die CPU bekommen ein wenig Strom, nach dem Aufwecken ist der Rechner in einer Sekunde wieder da und man kann weiter arbeiten. Der zweite Zustand ist: “Suspend to Disk” dabei werden alle Daten auf ein Image auf der Platte geschrieben und beim nächsten Start wieder geladen, das dauert je nach Speicherausbau einen Moment, man kann aber ebenso weiterarbeiten wo man aufgehört hat.
Da ich persönlich den Tiefschlaf auf der Platte bevorzuge, unter anderem weil der Akku schonender ist. Immerhin verbraucht das Notebook so gar keinen Strom mehr und man kann gefahrlos auf mal das Netzteil abziehen ohne dann wieder einen Ladezyklus zu verschwenden. Die Schlafmodi lassen sich im übrigen auch wunderbar steuern, dazu gitb es das Kommandozeilen-Werkzeig pmset mit welchem sich das ganze beeinflussen lässt.
Um zu erfahren was gerade eingestellt ist führt man den folgenden Befehl aus:
sudo pmset -g
Verändern lässt sich das Verhalten mit:
sudo pmset -a hibernatemode X
Dabei steht X für die verschiedenen Schlafmodi:
0 - Suspend to RAM
1 - Suspend to Disk
3 - Suspend to Disk and RAM (ist der Standard wie ich vermute)
5 - Suspend to RAM mit sicherem Speicher
7 - Suspend to Disk mit sicherem Speicher Ich persönlich nutze Modus 7 da ich zum einen meinen Speicher verschüssele und zum anderen den Tiefschlaf Energieoptimaler empfinde.
muCommander
Eigentlich war ich nur auf der Suche nach einem Two-Pane Filemanager für MacOS X. Dabei fand ich eine ganze Kiste voller kommerzieller Programme, was mir durchaus wieder einmal verdeutlichte das ich mit einem eben solchen System arbeite, auch wenn im Hintergrund eine freies BSD-Derivat werkelt. Eine Zeitlang benutzte ich die Beta von Forklift, diese ist aber nun vorbei, abgelaufen und das Programm ist jetzt kostenpflichtig.
Alternativ stieß ich zuerst noch auf Xfolders, was mit aber von der Bedienung überhaupt nicht zusagt, vielleicht wird das ja mit der Nachfolgeversion Qfolders (welches in QT4 geschrieben sein soll) besser. Dann fand ich noch muCommander, ich war erst etwas skeptisch da das gute Stück in Java geschrieben ist und befürchtete grottenschlechte Performance, aber ich wurde eines besseren belehrt. Sicher unter MacOS X integriert sich der muCommander nicht so nahtlos in das System wie es manch verwöhnter Mac User gewohnt ist aber es fühlt sich in der Verwendung sehr flüssig an.
Neben lokalen Dateisystemen werden auch SMB/CIFS, FTP, SFTP und WebDav unterstützt. Es können dabei zum Beispiel Lesezeichen tief in ein entferntes Dateisystem angelegt und jederzeit wieder abgerufen werden. Die üblichen Archive werden wie Verzeichnisse angesprochen und wer den guten alten Norton/Midnight-Commander gewohnt ist findet sich schnell zurecht. Das beste ist allerdings die Plattformunabhängigkeit, durch die Java Engine läuft der muCommander auf allen Systemen die ich so in die Finger bekomme inklusive *BSD, Linux, OSX und Windows. Auf letzterem denke ich wird es bei mit sogar den Total Commander ablösen.
Freiheit statt Angst
Unter dem Motto Freiheit statt Angst soll es am 22. September wieder nach Berlin gehen, vor einem Jahr im Juni gab es die erste ‘große’ Demo des Arbeitskreises (und anderer Verbände) gegen die Vorratsdatenspeicherung und sonstigen Ausartungen der Datenkraken. Damals noch mit etwa 250-300 Teilnehmern ist bei der letzten Demo im April waren es dann schon über 1000.
Nichtzuletzt im Angesicht der immer weiter Ausufernden Sammel- und Auswertungswut bekannter Politiker (ja diese Seite maximiert per JavaScript das Browserfenster) im Bundesministeriums des inneren kann man nur jeden dazu aufrufen am 22. September mit nach Berlin zu kommen. Ich für meinen Teil plane die Fahrt fest ein und habe also noch drei bis vier Plätze im Auto frei!
Review: DreRoCo - 1. Dresdner Rollenspiel Con
Letztes Wochenende fand nun die erste Dresdner Rollenpiel Convention im Riesa Efau statt. Los ging es am Samstag um 10 Uhr. Kurz vor 10 füllte sich der Raum dann auch langsam. Zuerst hatte ich das Vergnügen an einer Magic Rollenspielrunde teilzuhaben. Das System war selbstentwickelt und baut auf ein einfaches Statussystem mit W20-Würfen auf. Die Regeln waren angenehm einfach und man hat ein angenehm schnelles Spielgefühl so das man sich in anderer Situation sicher auch mehr aufs Rollenspiel konzentrieren kann ohne ständig an komplizierte Proben zu denken. Sicher nicht nur ein Spaß für Kenner des Kartenspiels.
Nachdem die erste Runde ein wenig überzogen hatte ging es im inzwischen heißen Dachsaal des Riesa Efau auch gleich weiter. Für mich war der Nachmittag mit einer Babylon 5 Runde belegt. Es gab einen ziemlich kniffeligen Naarn-Centauri Krimi zu lösen. Das Spielsystem des B5 RPG war hier D20 und relativ einfach zu erlernen. Schwierig waren hier nur die wenig ausgearbeiteten Charaktere, was etwas mehr Improvisation erforderte.
Alles in allem war es ein tolles Event, ich hatte leider am Sonntag keine Zeit mehr hinzufahren aber ich werde sicher das nächste mal wieder dabei sein :)
