Compositing ohne Compiz-Fusion

Wer gern Dinge wie echte Transparenz haben möchte kann unter Ubuntu einfach über System -> Preferences -> Apperance die visuellen Desktopeffekte einschalten. Leider wird damit auch als Windowmanager Compiz-Fusion aktiviert der ziemlich viel Performance beansprucht. Dabei geht es auch leichter, denn der normale Gnome Windowmanager Metacity beherrscht inzwischen ebenfalls Compositing und einige einfache Effekte. Einzuschalten ist das Compositing für Metacity ganz einfach über gconf:

gconftool-2 -s '/apps/metacity/general/compositing_manager' --type bool true

Und ausschalten kann man den Modus äquivalent einfach einfach wieder über gconf:

gconftool-2 -s '/apps/metacity/general/compositing_manager'  --type bool false

Der Compositing Modus von Metacity ist bedeutend ressourcensparender und läuft auch auf alten Rechnern flüssig, zumindest flüssiger als Compiz-Fusion.

Kein Flash Sound nach Update auf Intrepid Ibex

Es ist ein Kreuz mit der propreitären Software. Nach dem Update auf Ubuntu 8.10 lief zwar noch der Audioplayer, Flashfilme bei Youtube und Co. blieben aber stumm. Schlimmer noch nach dem Versuch Flashsound ab zu spielen verabschiedete sich der Sound im ganzen System. Als Lösung hab ich das Flashplugin mittels:

sudo apt-get install flashplugin-nonfree

neu installiert und den Link auf die Flashbibliothek aus dem Mozilla Verzeichnis gelöscht:

rm ~/.mozilla/plugins/libflashplayer.so

Seit dem geht Sound wieder ohne Probleme, sowohl im Browser als auch außerhalb und gemeinsam.

Die beste Verteidigung ist der Angriff

Und der beste Weg seine Privatsphäre zu schützen ist diese Offenzulegen. Statt sich auf Überwachungsvideos wieder zu finden soll man seine GPS Positionsdaten verschicken. Zumindest wenn es nach HPs neuem Konzept geht. Getreu diesem sollen Bilder von Personen auf Kameras unkenntlich gemacht werden wenn diese den Erfassungsbereich betritt. Erkannt werden soll die Position dabei scheinbar über GPS.

Gedanken zu einem Interview mit Egon Krenz

Objektivität ist etwas feines, nur leider absolut unmenschliches. Wenn man heute über die DDR spricht, dann entweder abwertend über die marode Welt oder verklärt über die Heile Welt in der jeder Arbeit hatte. Die Wahrheit liegt wohl wie so oft dazwischen und hat ihre Wurzeln in Großmächten die meinten einen Staat aufteilen und zusammenfügen zu können wie ein Legohaus. Das dabei Menschen zu Schaden kommen könnten, das war und ist Nebensache an denen diese Menschen am Ende selbst Schuld sind.

Was mich beunruhigt, ist die Entwertung von DDR-Geschichte, weil damit auch die Lebensläufe von DDR-Bürgern entwertet werden. Quelle: Sächsiche Zeitung

Die DDR und vor allem die sogenannte Wende werden nur noch vom entfernten heutigen Standpunkt betrachtet und dabei wird zu gern vergessen was die Ursachen waren und gewesen sein könnten. Für den Augenblick ist es immer leicht sich zu drehen, das scheinbar bessere zu adaptieren und alles was war zu verteufeln. Reformen, das heißt für mich eigentlich etwas bestehendes zu überdenken und zu verbessern, aber in wirklichkeit beuteten sie entweder Stillstand durch Aufblähung oder Zerstörung die Unkenntlichmachung des alten.

Ohne den 30. Januar 1933 kein Zweiter Weltkrieg, ohne Krieg keine Spaltung, ohne Gründung der Bundesrepublik keine DDR, ohne Beitritt zur Nato kein Warschauer Vertrag, ohne Militärbündnisse keine Mauer zwischen ihnen - das ist die geschichtliche Logik, die verdrängt werden soll. Ich wollte 1989 einen erneuerten Sozialismus.
Quelle: Sächsiche Zeitung

Datenspuren 2009 verschoben

Wie ich gerade auf der C3D2 Mailingliste lese wird es in diesem Frühjahr keine Datenspuren geben. Aufgrund von zu wenig Beteiligung ist die Veranstaltung nicht zu stemmen, was ich persönlich sehr Schade finde. Zwar habe ich es selbst nie zu den Datenspuren geschafft mich aber immer sehr über die Veranstaltung als inzwischen eigentlich feste Institution in Dresden gefreut. Weiter liest man aber auch das die Chaoten einen internen zweiten Anlauf im Herbst planen.

[…] leider müssen wir vermelden, dass wir das Symposium Datenspuren nicht wie geplant im Mai durchführen können. In Dresden finden sich nicht mehr genug Aktivisten zur Organisation der Veranstaltung zu diesem Termin […] […] Es formiert sich gerade eine kleine Gruppe im C3D2, die ein Symposium für den Herbst plant. Wir hoffen sehr, dass dieser erneute Anlauf erfolgreich ist und dass Dresden damit auch wieder andere Zeiten hinsichtlich des Engagements für Datenschutz und Bürgerrechte erlebt […]