Aufruf: Meine Stimme gegen Nazis
Im Wahljahr 2009 werden ab Juni auch in Sachsen die Parlamente auf Europa-, Bundes-, Landes- und Kommunalebene neu gewählt. Extrem rechte Parteien und Wählervereinigungen - allen voran die NPD - werden versuchen weiteren politischen Einfluss zu gewinnen. Wir wollen mit diesem landesweiten Aufruf deutlich machen, dass wir als Demokratinnen und Demokraten den Neonazis den öffentlichen Raum nicht überlassen dürfen. Denn wer dort sichtbar ist, bestimmt die öffentliche Meinung und das gesellschaftliche Klima mit. Die Menschen sollen mit diesem Aufruf bestärkt werden, aktiv zu werden und sich im persönlichen Umfeld gegen die Wahl extrem rechter Parteien stark zu machen. Unser Ziel ist, so viele Haushalte in Sachsen zu erreichen wie nur möglich.

Quelle: Meine Stimme gegen Nazis!
Erst ab 14
und damit hab ich ja quasi noch Glück. Wäre ich taz.de oder aptgetupdate.de wäre ich gesperrt. Soviel also zu Filtern und Objektivität und so. Die Meldung über die ominöse Sperrseite geistert heute schon durch verschiedene Blogs und man fragt sich allgemein was denn nun der Fehler war. Waren es die Kinderpornos? Waren es die Liverollenspiele? Oder war meine Seite einfach bei Google zu finden. Wobei alles eigentlich unnötig ist, weil wenn das BKA dann sperrt hat man endlich Sicherheit, da werden dann nämlich wirklich nur Kinderpornographen gesperrt.

Mal wo anders spielen
Bisher spielte unsere wöchentliche DSA Gruppe eigentlich immer in der einen oder anderen Wohnung eines unserer Mitspieler. In letzter Zeit bevorzugt bei mir was für alle (außer mir) einen ätzend langen Weg bedeutete, meine Küche verwüstete und die Stromrechnung in die Höhe trieb. Alles halb so wild wie es klingt, was zählt ist ja am Ende der Spaß. Diese Woche nun haben wir uns im Club Traumtänzer eingemietet. Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit dem Spielen in Clubs ein Experiment was als gelungen zu bezeichnen ist.
Platz für Rollenspielrunden gibts im Traumtänzer eigentlich genug. Im Raucherraum steht ein großer Tisch und im zweiten Gastraum gibts auch noch zwei massive, für Rollenspiel geeignete Holztische. Wir entschieden uns wegen des Ambientes für letzeren. Während draussen die Sonne bruzelte war es drinnen angenehm kühl und schummrig, eben so wie man es sich beim Rollenspiel wünscht. Anfangs war die Musik etwas laut, wurde aber auf Nachfrage leiser gemacht und könnte theoretisch auch ganz abgedreht werden. Getränke gab es zu sehr fairen Preisen, ich hab keine davon im Kopf aber für die reichlich vier Stunden die wir gespielt haben hat meines Erachtens keiner viel mehr als 5 - 10 Euro hin geblättert. In der Regel sogar eher noch weniger, eine wie ich denke sehr sinnvolle Investition für das schöne Ambiente und den Service.
Für das Verlagern der eigenen Spielrunde in den Traumtänzer (was ich jedem nur empfehlen kann) sollte man aber bedenken das der Club normal erst um 20 Uhr öffnet und gelegentlich auch besondere Events im Programm hat die vermutlich nicht mit gleichzeitigem Rollenspiel vereinbar sind. Im Zweifel also einfach vorher mal nachfragen.
SVN in Nautilus integrieren
Normalerweise brauche ich zur Arbeit mit Subversion (SVN) keine fette GUI. Das Kommandozeilentool ist leicht zu bedienen und wenn man die grundlegende Arbeitsweise verinnerlicht hat erledigt die automatische Vervollständigung der Zsh den Rest. Bei der Arbeit mit Eclipse habe ich normalerweise noch Subclipse installiert was ein paar nette Features (Vergleich von Revisionen, Annotations, usw.) in die Entwicklungsumgebung integriert.
Die Kollegen mit Windows haben es da teilweise in ihrem Explorer mit TortoiseSVN noch ein Stück komfortabler, denn durch Tortoise sieht man dort auf den ersten Blick ob ein Verzeichnis oder eine Datei bereits versioniert ist, ob sie lokal verändert wurde und was svn status sonst noch so über sie aussagen kann. Unter Linux fehlt mir so ein Tool ehrlich gesagt, es ist schon echt komfortabel auch über den Dateibrowser Zugriff auf die SVN Metadaten zu haben.
Seitens des mit Gnome verknüpften Nautilus Dateibrowsers gibt es neben einer Reihe einfacher Skripte für commit und update auch NautilusSVN welches sich nahtlos in den Dateibrowser integriert. Über das Kontextmenu bietet NautilusSVN alle denkbaren und sinnvollen SVN Funktionen an und zeigt über kleine Symbole auch auf Datei und Verzeichnisebene den Zustand der Dateien an. Sehr praktisch und aufgeräumt wie ich finde. Also eine prima Adaption von TortoiseSVN aus der Windowswelt, nur besser weil Open-Source.
Neben einem fertigen Paket für Ubuntu steht selbstverständlich auch ein Pakete zur manuellen Installation unter anderen Distributionen zur Verfügung.
Fazit nach einem Monat mit Jabber
So seit ich meinen Rootserver wieder auf den neuesten Stand gebracht hab läuft dort auch ein Jabber Server, ich hab das ganze erstmal als Experiment gestartet um mich mit der Materie zu beschäftigen und bin bis jetzt sehr zufrieden. Einen Jabberaccount hatte ich schon eine kleine Ewigkeit nur hab ich den kaum genutzt. Warum? Weil sich in meinem Umfeld einfach zu wenige Jabber Nutzer finden und ich ganz ehrlich keinen Sinn sehe den Kontakt zu Leuten abzubrechen die eben nur ICQ nutzen.
Damit wären wir auch schon beim ersten tollen Feature von Jabber, den sogenannten Transports, das sind serverseitige Brücken zu anderen Instant Messaging Diensten wie ICQ, MSN oder Yahoo. Zwar verstoßen die meisten Transports eigentlich gegen die Lizenzbedingungen dieser Anbieter aber das tun ja Clients wie Pidgin oder Adium auch. Auf jeden Fall ist es durch die Transports möglich über den Jabberaccount auch mit den proprietären Diensten Kontakt zu halten. Der Haken dabei ist eigentlich nur das öffentliche Server wie der vom CCC keine Transports anbieten und ich meine Kommunikation noch weniger irgendwem anvertrauen will als einer Firma wie Yahoo oder Google.
Ein weiteres wirklich nettes Feature sind die sogenannten Resources, ein Account kann von verschiedenen Standorten aus zum Server verbinden. Man kann also quasi mehrfach online sein. Der Server verteilt dann Nachrichten auf Wunsch immer an die Resource mit der höchsten Priorität. Auch kann man andere Resourcen von der Ferne abmelden oder dort eingegangene Nachrichten abholen. Sehr nett also wenn man wie ich regelmäßig seinen Client auf Arbeit laufen lässt. Daheim kann man sich dann einfach die dort eingegangenen Nachrichten abholen.
Jabber bietet natürlich auch Features wie Gruppenchats oder Videotelefonie, das Protokoll und die verfügbaren Server sind eben offen und dadurch einfach erweiterbar. Bei den Servern hat man im übrigen die Qual der Wahl, sehr verbreitet sind dabei der in erlang geschriebene ejabberd und der Javaserver openfire. Ich für meinen Teil habe mich wegen des kleineren Footprints für ejabberd und den dazugehörigen ICQ Transport pyICQt entschieden und bin bisher sehr zufrieden auch wenn die meiste Kommunikation immernoch über den ICQ Transport läuft.
Mehr Informationen warum man Jabber bevorzugen sollte und über die großartigen Möglichkeiten gibt es unter anderem beim CCC-Ulm oder im Wiki von deshalbfrei.org.