Alltagsegoismus
Am Freitag habe ich mir im Elbepark neue Schuhe gekauft und diese nach Hause getragen. Dort dann der Ärger, die Diebstahl-Sicherung klemmt noch im Leder. Am Tag darauf gehe ich also wieder in den Laden, zeige das Dilemma vor, die Antwort: “Kann ich mal den Kassenzettel haben…”. Warum ist klar, ich könnte die Schuhe ja geklaut haben. “… gleich mal schauen wer das war.”, lustig nur das die Verkäuferin selbst mir die Schuhe am Freitag eingepackt hatte. Entsprechen kleinlaut dann irgendwie die Entschuldigung.
Review: Die Bucht
Das Fleisch eines Delfins enthält etwa 4 Promille Quecksilber, das ist nicht nur tödlich für den Delfin sondern auch schlecht für den der das Fleisch konsumiert. Nun fragt man sich vielleicht wer denn Delfin isst, diese niedlichen, immer lächelnden Schwimmer aus dem Sealife-Center. Nun es sind primär die Japaner die das Fleisch von Flipper in sich hinein stopfen und dabei denken es wäre Blauwal. Doch das ist es eigentlich nicht wovon uns der Film Die Bucht erzählt.
Die Bucht ist ein Film über eine kleine Stadt Taiji in Japan in der jedes Jahr 23.000 Delfine den Tod finden um später als Walfleisch verkauft zu werden, obwohl die Art zu den intelligentesten der Erde gehört und ihr Körper so schon stark von den Hinterlassenschaften der Schwerindustrie geprägt ist, dass ihr Fleisch für den Menschen selbst auf Dauer tödlich ist. Es ist eine von der Regierung und Deflinarien subventionierte Treibjagd unter Ausschluss der Öffentlichkeit, Presse unerwünscht, Kritik unerwünscht.
Es ist ein Film von und über Ric O’Barrys Engagement gegen den Handel, den Fang und die Schlachtung von Delfinen. Kein Film für den seichten Kinoabend aber eine absolute Empfehlung. Zur Zeit läuft der Film unter anderem im Metropolis.
Und wenn mal wieder ein Eintrag fehlt
Wie eben schon angesprochen ist die Löschpolitik der Wikipedia durch ihren basisfaschistoiden, erm ich meine basisdemokratischen Ansatz eher wenig transparent. Fehlt also mal wieder ein Artikel oder wird das Schlagwort einfach zu einer Banalität weitergeleitet, so lohnt sich durchaus eine Recherche in der Kamelopedia.
Flamewar in Hochkultur
Ein Flamewar ist in den meisten Fällen eine eher unsachliche Diskussion zu stark polarisierenden Themen, wie zum Beispiel Betriebssystemen. Aber es gibt auch Flamewars die wirklich spannend sind. So beispielsweise die Löschung des Mogis (Missbrauchsopfern gegen Internetsperren) Artikels in der Deutschen Wikipedia.
Losgetreten wurde die Diskussion von fefe, der die Sinnhaftigkeit der Relevanzkriterien innerhalb der Deutschen Wikipedia in Frage stellt. Inzwischen schafft es die Wikipedia damit sogar in aus der begrenzten Blogosphäre hinaus.
Man darf also gespannt sein wie sich die Wikipedianer aus der Situation heraus winden. Vielleicht also doch lieber zu Weihnachten den Brockhaus in 32 Bänden kaufen ;)
CD Entsorgung abgeschlossen
Wobei, soviel war es dann scheinbar nicht was die Killerspiele Entsorger in Stuttgarter eingesammelt haben. Aber was wenn da nun jemand in den Container gefallen und sich das Genick gebrochen hätte. Würden sie dann Container verbieten?
