Linux am Ende: Kernelementeabgabe geplant

Ich hab’s gewusst, erst ködern sie und mit freier Software und dann sowas eine Steuer auf den Linux Kernel, irgendwie hab ich’s gewusst alles eine große Verschwörung, aber jetzt haben sie sich verraten mit ihrer Kernelementeabgabe.

Public Viewing - Ist der Fußball ist tot?

Public Viewing ist ein inzwischen weit verbreitetes Synonym für gemeinschaftliche Fernsehorgien im Freien oder in Kneipen. Ursprünglich kommt der Begriff Public Viewing ja eigentlich von der öffentlichen Aufbahrung Toter, erst im eingedeutschten entwickelte sich der neue Begriff anders.

So steht in der deutschen Wikipedia unter Public Viewing die Erklärung von gemeinsamen Fußball schauen. In der englischen geht es um öffentliche Besichtigungsstellen and Flughäfen und Bahnhöfen und kurz danach kommt ein Eintrag zu John F. Kennedys Beerdigung.

So ganz am Rande, in Deutschland ist Public Viewing im Übrigen eine eingetragene Marke.

Endlich wieder Flagge zeigen

Wird man sonst gleich als Nazi verprügelt ist es wieder soweit. Ab heute ist WM und ein jeder kann seinen liebsten Hobbys frönen. Sei es das dekorieren der Fenster in Bundesfarben, der Montage von Winkelementen an Autodächern oder dem Ausleben eines plötzlich erwachenden Gemeinschaftsgefühls beim Dönerbude in Brand stec… erm Public Viewing. Es ist so schön die Welt in Schwarz-Rot-Gold zu sehen.

Aber eins muss man ihnen lassen, das Marketing ist vorbildlich! Ich frage mich warum nicht Wahlen in die WM-Zeit gelegt werden, es würde mich interessieren wie sich der kurzfristig belebte Nationalstolz und Patriotismus auf die Wahlergebnisse auswirken.

Das Ende des schlanken Layouts

Früher, also Google noch lieb war, da war die Oberfläche der Suchmaschine schlank und aufgeräumt. Wenn ich da eben schaue und ein 268.7 KByte großes HIntergrundbild sehe, dann sind die Zeiten der Bandbreiten schonenden Suchmaschine dann wohl vorbei.

Review: DreRoCo Primavera

Jetzt ist es schon wieder eine Woche her. vom 28.-30. Mai hatte sich die DreRoCo Primavera angeschickt, die lange ersehnte, zweite DreRoCo des Jahres zu werden und hat die Erwartungen bei weitem übertroffen. Schließlich und endlich besuchten 76 Leute die Convention um zu spielen, der Lesung zu lauschen oder sich einfach zu informieren und zu schwatzen.

Mit etwas mehr als einer dreiviertel Stunde Verspätung ging es los. Während des Aufbaus hatte ein Gewitter den Aufbau verzögert und einen der Pavillons beinahe in einen Kaltluftballon verwandelt. Der Regen hatte jedoch pünktlich zum Con Beginn nachgelassen und die Runden starteten mit nur wenig Verzögerung.

Vor dem Traumtänzer war eine große mit mehreren Zelten und Pavillons überdachte Fläche geschaffen worden unter dem die Spieler an Tischen mit Namen wie “Böses Zebra”, “Chuck Norris” oder “Hänsel und Gretel” ihrem liebsten Hobby frönen konnten. Das ganze Wochenende über gab es Pen & Paper Runden aller Arten. Im “Techdome” getauften Kuppelzelt informierten engagierte Battletechspieler über ihr Hobby und bereiteten ein großes Szenario am Sonntag vor.

Eines der Highlights der ersten Nacht war zweifellos der Live Block bei dem sich ein gutes Duzend Spieler im Nahen Blüherpark mit Drogendealern, Wehrwölfen und einem mysteriösen Toten herum schlugen und Nachts um Drei müde und erschöpft wieder im Club erschienen. Der Samstag war geprägt von emsigen Rollenspiel, nach dem Frühstück besuchte uns auch schon der Verleger Torsten Low der mit seinen Büchern einen Platz im Händlerzelt einnahm und sich den Fragen der Besucher stellte.

In der Abendpause die in diesem Jahr etwas kürzer ausfiel als sonst gab es wieder die traditionelle Tombola mit Preisen aus dem Capito, dem Hole of Fame, dem Traumtänzer und von Torsten Low. Nicht so gelungen war der Versuch einen Kulturblock zu schaffen, den Spielern war ganz klar das Rollenspiel wichtiger so dass sich Anfangs zur Lesung um 19 Uhr nicht mal eine Hand voller Interessenten einfand. Die beiden Vorleser, Torsten Low und der Dresdner Autor Matthias Ullman erklärten sich aber gern bereit ihre Lesungen auf die Zeit nach dem Spielblock zu verschieben. Somit fand der Tag für ein gutes Dutzend Besucher eine besinnlichen Ausgang.

In der Nacht zum Sonntag wartete im übrigen eine besondere Leckerei auf die ganz hart gesottenen Rollenspieler. Bereits am Tage hatten Benni, Mario und einige Helfer einen ganzen Parcours aus Lego erschaffen. Burgen, Pirateninseln und Dungeons waren als Kulissen für ein klassisches D&D Dungeon Crawling Abenteuer errichtet worden und als ich am Sonntag zum Frühstück kam krochen die Spieler mit tiefen Augenringen gerade aus dem Spielzimmer, der fiese Endgegner war besiegt.

Das Wetter hatte es gut mit uns gemeint, nach dem Unwetter am Freitag beim Aufbau hielt es quasi bis Sonntag durch. Nur kurz regnete es am Vormittag und die wenigen Spieler unter freiem Himmel flüchteten in den Barraum als der Wind die Pavillonwände zerzauste. Ob des guten Wetters brannte auch den ganzen Tag der Grill und niemand musste Hunger leiden während die Bar des Clubs mit vielen leckeren Drinks aufwarten konnte.

Auch das Publikum war einfach großartig, wann immer mal eine helfende Hand gebraucht wurde war sie zur Stelle. Besonders beim Abbau halfen viele Hände mit, obwohl es in Strömen zu regnen begann. Vielen Dank hier von mir an alle die sich nicht zu Schade waren im Regen mit an zu packen.

Mein Fazit, es war eine großartige Con die wir im nächsten Jahr mit Sicherheit wieder machen werden. Dann um eine Reihe von Erfahrungen reicher, so werden die Zelte sicher stabiler sein und die Lesungen von vorn herein am späten Abend oder in den Pausen liegen.