Enlightenment - Utils
Und weiter geht das Experimentieren mit Enlightenment. Neben den leider noch nutzlosen Modulen gibt es ein Paket mit Utilitys welche den Umgang mit dem System leichter machen sollen. Wie auch die Module sind diese noch nicht für FreeBSD portiert und man muss sie von Hand aus dem CVS kompilieren.
Neben den gnu-autotools wird noch die ewl Bibliothek aus den Ports benötigt. Die ebenfalls noch fehlende engrave Bibliothek muss man ebenfalls aus dem CVS nachholen und installieren. Soweit funktionierte das auch angenehm und ohne größere Probleme bei mir :)
Nach der Installation stehen dem geneigten User eine Reihe von neuen Tools zur Verfügung. Zum ersten versteckt sich direkt im Menu exige welches ein in fast allen Window Managern verankertes Programmstart Tool darstellt mit dem man schnell Programme die nicht im Menu hängen ausführen kann.
Mit entengle findet sich ein praktischer Menu Editor für eigentlich alle Menus von e17 der einem die Arbeit mit den Menufiles erspart die leider bei e17 nicht in einem zentralen File liegen sondern ähnlich den Verknüpfungen unter Windows funktionieren.
Abschließend findet sich noch emblem welches in Verbindung mit e17setbg zur Verwaltung der Desktophintergründe dient.
Bei der Suche nach Lösungen für die kleinen hier weniger beschriebenen Probleme fand ich insbesondere den Get-E User Guide sehr hilf- und aufschlußreich.
Enlightenment - Modules
Gestern habe ich wie bereits geschrieben die Entwicklerversion von Enlightenment (e17) angetestet. Und auf den ersten Blick Freundschaft geschloßen. Sodann habe ich heute begonnen mich mit ein paar Details vertraut zu machen.
Bis dato nutze ich gern conky um mir die wichtigsten Parameter des Systems anzeigen zu lassen, leider geht das mit e17 nicht mehr, da e17 die Pseudo Transparenz von conky und torsmo nicht unterstützt :(
In den Screens vom e17 fand ich dann einen ersten Ansatz das es solche Monitore, ähnlich den WM-Docks auch für den e17 gibt. Leider sind die im Port enthaltenen nicht sehr nützlich, hier finden sich nur ein CPU-Thermometer, eine Uhr und ein CPU-Frequenz Tool, ein Batterie Tool. Letzte funktionieren leider unter BSD erst einmal nicht von Hause aus :(
Für mehr muss man sich die CVS-Version der Enlightenment Module von Sourceforge ziehen
cvs -d:pserver:anonymous@cvs.sourceforge.net:/cvsroot/enlightenment login
cvs -z3 -d:pserver:anonymous@cvs.sourceforge.net:/cvsroot/enlightenment co e17/apps/e_modules
Fürs erfolgreiche kompilieren braucht man ggf. noch ein paar Sachen, zum einen die gnu-autotools ( gnu-autoconf, gnu-automake, gnu-libtool ) und desweiteren die esmart Bibliothek mit Abhängikeiten ( epeg, epsilon ). Weitere Abhängigkeiten sollten eigentlich schon installiert sein.
Nach der Installation muss man mittels enlightenment_remote die Module noch von Hand laden. Dabei ist darauf zu achten das man den vollständigen Pfad zur Modulbibliothek angibt.
enlightenment_remote -module-load /usr/X11R6/lib/enlightenment/modules_extra/monitor/freebsd5.4-i386/module.so
Ab da sollte man über das Menu von Enlightenment die Module starten können. Verfügbar werden:
- Flame - zaubert eine brennende Feuerwand auf den Desktop (wozu bitte?)
- Snow - zaubert Weihnachtsbäume und Schneeflocken auf den Desktop (nee oder?)
- Notes - sollte eigentlich eine Art Post-it auf den Desktop ermöglichen (geht net)
- Monitor - CPU-Last, Netzwerk-Traffic, WLAN-Status, Speicherverbrauch (geht net)
- Weather - Anzeige des Aktuellen Wetters auf dem Desktop (schön ich hab ein Fenster)
Alles in allem schöne Tools aber ich fürchte unter FreeBSD muss da noch nachgearbeitet werden :( Man kann ja nicht alles haben ;)
special effect != slow
Wenn ich KDE 3.4 sehe wird mir ein wenig schlecht, da hüpfen die Icons und der Start dauert mal eben ein paar Minuten auf meinem alten Rechner. Selbst auf meinem Centrino Notebook hat es einst fast zwei Minuten gedauert bis der ganze KDE gestartet war. Allgemein tragen solche Erlebnisse nicht dazu bei mich zum Mausschubser zu machen.
Nachdem ich aber jetzt schon von mehreren Ecken etwas von Enligthenment gehört hatte bin ich heute mal auf der Seite vorbeigesurfet und was ich da als Demo Video runtergeladen habe sah nicht nur dezent schick und modern aus, nein es machte mich neugierig. Nach kurzem Blick in die FreeBSD Ports Collection hatte ich auch schon den mit e17 identische enlightenment-devel port gefunden und machte mich ans compilieren.
Der Download machte mich zuerst mit seinen 30 MB etwas mißtrauisch und ich stellte mich auf eine längere Compilerpause ein, aber nix, nach 10 Minuten war alles fertig und installiert. Nun folgte der erste Test und ich finds toll, das Standard Theme ist dezent und schick, eben ein richtiges wohldurchdachtes Design. Das Benutzerkonzept scheint mir auf den ersten Blick auch durchdacht und angenehm zu handeln.
Auch wenn ich im Augenblick noch mit meiner Fluxbox zufrieden bin werde ich mir e17 noch näher ansehen und berichten!
gewählt
So, heute morgen bin ich in meine Heimat gefahren um dort meine Stimme bei der heutigen 16. Bundestagswahl abzugeben. Zwar war ich ein wenig irritiert von der fehlenden Kontrolle der Wahlbenachrichtigung aber im Prinzip kann es einem ja egal sein. Ich hab meine zwei Kreuze gemacht und muss mir nicht vorwerfen Schuld zu sein wenn die Eintopfsüchtige, in Diskos jobbende Pastoren Tochter auf den Kanzlerthron krabbelt.
Ich bin also mal gespannt was meine Mitbürger so angekreuzt haben und was ab heute abend die Hochrechnungen so ergeben. Wie schon früher erwähnt wird es das entgültige Wahlergebnis erst am 2. Oktober geben, wenn der Wahlkreis 160 (Dresden I), zu dem die Stadtteile Altstadt, Blasewitz, Leuben, Plauen und Prohlis gehören, gewählt hat. Sicher wird es um die ca 200.000 Stimmen noch einen heißen Nachwahlkampf geben.
stoplinux schließt seine pforten
… ob nun die bekannte Seite des Starautoren Thomas Beiser aufgrund akuten Taschengeldmangels oder der Umstellung auf einen Internet Information Server (IIS) halber geschloßen wurde kann ich derzeit nicht sagen. Zumindest ist der Nachwelt das dazugehörige Forum erhalten geblieben und es bleibt nur zu hoffen das der Träger des Peter Huth Awards Mai 2005 nicht für immer geschloßen bleibt und uns bald wieder über die Untiefen von Linux aufklärt.




