Chillieintopf
Zutaten:
- 300 g Hackfleisch
- 2 Dosen Chilli- oder Kidneybohnen
- 2 mittlere Zwiebeln
- 1 Knoblauchzehe
- 1/4 Liter Gemüsebrühe
- 3-4 getrocknete Chillischoten
- 2 Tomaten
- Salz, Pfeffer, Chillipulver zum abschmecken
Zubereitung
- Hackfleisch und Zwiebeln gut anbraten und mit Pfeffer und Salz würzen
- Gemüsebrühe, Bohnen und Tomaten zugeben und kurz aufkochen
- Chillischoten und Knoblauch zugeben und etwa 15 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen
- Mit Chillipulver, Salz und Pfeffer gut nachwürzen
Am besten schmeckt es wenn es ca. 1 Tag durchgezogen ist, allerdings kann man auch gleich genießen. Wird das ganze zu fest einfach noch ein wenig Brühe nachgeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist und dann heiß mit etwas Weißbrot oder Brötchen servieren.
Neues Spielzeug
Seit vorgestern bin ich Besitzer einer neuen Kamera. Eigentlich sollte es erst zu Weihnachten soweit sein, aber irgentwie habe ich es nicht mehr ausgehalten und hab das gesparte Geld in den Laden geschafft :) Auch wenn es im Online-Shop billiger geworden wäre habe ich mich in die Obhut von Foto Hahn, einem Dresdner Fachhandel, begeben. Bei einer Ausgabe wie dieser war mir der Kontakt zu einem anonymen Call Center dann doch zu heikel ;)
Kurz und gut ich hab am Freitag meine Konica Minolta Dynax 7D mit einem Tamron SP AF 28-75mm F/2.8 XR Di LD Aspherical (IF) Macro geholt. Dem vorausgegangen ist eine Monatelange Suche nach der Kamera meiner Träume ;) An unzähligen Foren, Läden und auf verschiedensten Webseiten bin ich vorbeigegangen, hab mich von der Canon 350D über die Nikon D70s dann schließlich zur Dynax 7D durchgerungen.
Die Kamera liegt sicher und angenehm in der Hand auch wenn sie um einiges schwerer ist als meine alte Pentax EI-2000. Der Zoom des Objektives ist ebenso angenehm zu bedienen wie der manuelle Fokus, den ich bei meiner alten Kamera so sehnlich vermisst habe. Wer mehr Technische Details sucht sollte sich bei dpreview oder digitalkamera.de belesen.
Für viele Bilder hatte ich bei dem Bescheidenen Wetter leider noch nicht viel Zeit, nur heute Nachmittag hab ich mich mal in den schlammigen Großen Garten gewagt und ein paar erste Gehversuche mit der echten Spiegelreflex gewagt und ich muss sagen ich bin begeistert :) Auch wenn ich im Tran mit ISO 800 geknipst hab sind die Bilder nicht ganz verdorben. Ich stelle sicher im Lauf der Woche erste Bilder in die Galerie!

Foto: Konica Minolta Deutschland
Update mit Hindernissen
So ein Gnome-Update ist aufwendig, vor allem wenn man auf Gnome-Anwendungen setzt. Für FreeBSD gibt es ein extra Tool das die installierten und mit Gnome-verknüpften Ports in eine Rutsch auf den neusten Stand bringen soll.
Leider nicht so einfach wie das auf den ersten Blick erscheint, aber mit viel Mühe hab ich es dann doch hinbekommen. Unglücklicherweise hing das Updateskript in einem Schritt total, es stand und stand und der Rechner idelte vor sich hin, nur mehrfaches CTRL-C bewegte es dann zum weitermachen. Last but not least gab es Probleme dabei den Firefox zu updaten der ja jetzt in Version 1.5 vorliegt, zuerst gab es Probleme mit der SVG Integration die nur auf FreeBSD 5.x zutreffen, welche aber inzwischen im Makefile gefixed sind. Abschließend hatte ich dann noch ein schwer zu findendes Problem das sich auf den nss Port zurückführen ließ, welcher in Version 3.10 installiert sein sollte!
Aber jetzt rennen die neuen Gnome-Libs und der neue Firefox auch auf meinem Notebook :)

minitoc und anlagenverzeichniss
Ich habe jetzt geschlagene zwei Tage damit verbracht in LaTeX ein halbwegs passables Anlagenverzeichniss zu erstellen. Es gibt wenn man googelt ein paar Ansätze in komplexeren Styles die von fernen Unis entworfen wurden und welche auf komplexe Makros setzen um eine Liste der Anhänge zu erstellen. Das war mir dann mit meinem nicht ganz so tiefen LaTeX Wissen doch nicht das wahre. Also griff ich auf das minitoc Paket zurück welches es ermöglicht zu Beginn eines jeden Kapitels (part, chapter, section, etc.) ein kleines Inhaltsverzeichniss zu erstellen.
Im Prinzip geht das auch recht einfach und schnell nur leider ist die Formatierung dieses minitocs nicht so ganz das was ich mit vorgestellt habe. Oben und unten ist eine Linie von Rechts nach Links und die Einrückungen passen auch nicht so recht. Nach viel googeln und Nachfragen bei Kollegen hab ich jetzt endlich eine ganz gute Lösung gefunden, die aus minitoc Parametern und globalen Makros für die Inhaltslistenformatierung besteht.
...
\usepackage{minitoc}
...
\begin{document}
% sektions minitocs ohne minitoc überschrift bereitstellen
\dosecttoc[n]
\tableofcontent
...
% das anlagenverzeichnis als Sektion in das Inhaltsverzeichniss einbinden
\section{Anlagenverzeichniss}
\renewcommand{\stcindent}{0em}
% linien oben und unten abschalten
\nostcrule
% platz für die sektionsnummer vergrößern damit "Anlage X" reinpasst
\makeatletter
\renewcommand*\l@subsection{\@dottedtocline{2}{0em}{5em}}
\makeatother
% den minitoc ausgeben
\secttoc
% ab hier nicht mehr ins große inhaltsverzeichniss zeichnen
\addtocontents{toc}{\protect\setcounter{tocdepth}{1}{}}
\newpage
% add the string "Anlage" to the numbering
\renewcommand{\thesubsection}{Anlage \arabic{subsection}}
\subsection{Abteilungsübersicht\label{organigramm}}
\subsection{Vorhandene IT-Systeme\label{istitk}}
\subsection{Topologieplan\label{topologie}}
\subsection{Kabelplan\label{kabel}}
\subsection{Kalkulationsschema\label{kalk}}
\subsection{Alternatives Kalkulationsschema\label{altkalk}}
% ab hier wieder ins große inhaltsverzeichniss zeichnen
\addtocontents{toc}{\protect\sectbegin}
\end{document}
Auch wenn das ganze jetzt eine Menge Nerven gekostet und Arbeit gemacht hat ist das schöne an LaTeX das ich das NIE wieder machen muss, da ich meine Vorlage weiterverwenden kann! Und die Dokumentation die ich gerade schreibe soll schon die Form einer IHK Abschlußarbeit haben, also hab ich dann nächstes Jahr Ruhe und muss mich net nochmal darum kümmern die Anlagenliste von Hand zu erstellen *grusel*
Abschlussprojekt in den Startlöchern
Auch wenn ich noch bis Ende Januar Zeit habe mich um ein Abschlußprojekt meiner Ausbildung zum Fachinformatiker zu kümmern hatte ich heute ein sehr erfreuliches Gespräch mit meinem Betreuer.
Bisher habe ich mich ja immer um das Webfrontend von BenchIT gekümmert, also der Standardschnittstelle für den Benutzer wenn es darum geht seine Ergebnisse zu visualisieren. Dort sind zwar noch einige Baustellen offen und eine ganze Reihe von Features in der Queue, aber so richtig glücklich war ich immer nicht mit dem Gedanken als Abschlussprojekt ein Stück Webseite zu realisieren. Im Sinne und am niveauvollen IHK Horizont wäre das sicherlich, aber für mich selbst eben gar nicht.
Die eigentliche Idee zu meinem jetzt erstmal festgezurrten Abschlussprojekt hatte ich eigentlich schon vor einer ganzen Weile und kam eigentlich heute nur im Gespräch mit Robert über mögliche Projektthemen wieder darauf zurück. BenchIT ansich bietet ja eine recht homogene Plattform verschiedene Unixsysteme zu vermessen. Von der Funktion her besteht BenchIT im eigentlichen aus einem zentralen Interface und einer Reihe von Messkernen die verschiedene Routinen mit verschiedenen Bibliotheken und Sprachen implementieren. Diese Kerne verrichten dann ihre Arbeit und die Ergebnisse werden in einem File abgelegt welches neben den Meßergebnissen auch noch informationen über den Meßkern, die Meßumgebung und die Hardware des vermessenen Systems enthält.
Dieses File kann man dann mittels Gnuplot direkt, oder über die Webseite, oder über eine JAVA-GUI visualisieren und auswerten. Allerdings ist dies auf in C, Fortran und in JAVA geschriebene Kerne beschränkt. Kerne in Skriptsprachen die also einen Interpreter benötigen werden davon noch nicht erfasst und können somit nicht untersucht werden.
Sicherlich wird niemand versuchen Perl, PHP, Ruby und Co. im Hochleistungsbereich zu vermessen, aber um auf verschiedenen Systemen die Leistungsfähigkeit von verschiedenen Skriptsprachen unter verschiedenen Bedingungen zu testen, ist BenchIT von seinem Ansatz her prädestiniert. Lange Rede kurzer Sinn also meine Aufgabe für das nächste Jahr besteht also darin eine Schnittstelle zu entwickeln mit der es möglich ist Meßkerne in beliebigen Skriptsprachen zu schreiben, und dann mittels BenchIT zu auszuführen.
Für mich ist das zwar nach Jahren des fast nur Web-Hackens fast wie Neuland aber ich freue mich schon auf die Arbeit und vor allem die Ergebnisse und werde sicher weiter darüber berichten!
