Sicherungsdateisystem (FuseFS)

Fuse das steht erstmal für “File System in Userspace und ist eine der, meiner Meinung nach, großartigste Ideen. Fuse stellt eine allgemeingültige Schnittstelle zwischen Kernel-VFS und Userspace zur Verfügung. Im Klartext eine Schnittstelle für Dateisystemtreiber, die nicht im Adressraum des Kernels laufen. Das hat zum einen den Vorteil das nicht-privilegierte Benutzer Dateisysteme mounten können und bietet zum anderen die Möglichkeit verschiedene Bibliotheken für Dateisysteme zu verwenden.

Da die Treiber nicht im Kernelspace laufen ist es im Prinzip und eine feste API zur Verfügung steht sind inzwischen eine ganze Reihe mehr oder weniger kuriose Dateisystemtreiber entstanden. Mit CurlFtpFS lässt sich beispielsweise ein FTP Server ankoppeln. Das ganze ist sogar schon recht stabil und so versucht der Treiber sogar eine zusammengebrochene Verbindung wiederherzustellen.

Andere Treiber die mir einen Test interesant erscheinen lassen sind SSHFS oder SMBNetFS. Ersteres bietet die Möglichkeit per SSH erreichbare Rechner (Dateisysteme) einzubinden und letzeres erlaubt es bereits jetzt recht komfortabel unter Unix ins Samba Netzen zu browsen. Dabei wir ein Verzeichniss eingehangen in welchem man dann über die IP / Domainnamen des SMB Servers in virtuelle Verzeichnisse wechseln kann und dort wiederum in die verschiedenen Shares schauen kann :)

Ein andere noch nicht für FBSD portiertes lustiges Spielchen ist GMailFS zur Nutzung des GMail Spaces als Internetfestplatte ;)

Wie eben schon erwähnt gibt es Fuse auch für BSD. Ursprünglich handelt es sich um ein Kernelmodul für Linux, aber das Fuse4BSD Projekt hat es inzwischen portiert. Zwar ist es noch nicht im Kernel gelandet aber das über die Ports installierbare Modul verrichtet bei mir auch recht robust seinen Dienst.

Fremdgehen

Normal arbeite ich ja fast nur mit dem VIM, das hcms ist im wesentlichen nur mit dem VIM gecoded und ich habe den Editor lieben gelernt. Auf der Arbeit bin ich nun aber gezwungen ein Redmonder Betriebssystem zu verwenden. Zwar gibt es den GVIM auch für Windows aber ich da hier verwendet habe auch ich der Eclipse einen Chance gegeben und sie für mein aktuelles Projekt verwendet.

Genauer gesagt kommt die Eclipse Umgebung in Version 3.1 mit dem PHPEclipse Plugin in Version 1.1.8 zum Einsatz. Weiterhin ist das Subclipse Plugin in Version 1.0.0 installiert. Der Start der Eclipse ist verhältnismäßig träge aber gegenüber der Eclipse von vor nem Jahr um einigen zügiger geworden. Die Oberfläche wirk insgesamt aufgeräumt und lässt sich schon beim ersten Versuch gut verwenden.

Im laufenden Betrieb merkt man auch vom JAVA nicht mehr allzuviel. Unter Windows, wie auch unter FreeBSD integriert sich die Oberfläche nahtlos in die Oberfläche. Subclipse integriert sich, genauso wie das mitgelieferte CVS-Plugin nahtlos in den Navigator (Dateimanager) auf alle Repository Funktionen kann über die im Kontextmenu enthaltenen Team Funktionen zugegriffen werden. Update, Commit und als Leckerli ein integriertes Syncronize für den Konfliktfall.

Entwicklungstechnisch bietet die Editorkomponente das übliche Syntax Highlighting und Folding für Funktionen und Kommentare. Vervollständigung von PHP-internen Funktionen wie auch von Klassen, Methoden und eigenen Funkionsnamen ist ebenfalls vorhanden. Beim Mouseover von Funktionen werden die Infos auf der PHP Dokumentation oder eventuelle PHPDoc Kommentare angezeigt. Für letzte bietet PHPEclipse ebenfalls eine Autovervollständigung, so das es regelrecht Spaß macht zu dokumentieren ;)

Weiterhin unterstützt Eclipse mit dem Outline die Übersicht vor allem in größeren Dateien und Klassen. Das ist auch nötig da das Folding noch nicht perfekt funktioniert und ein falten von Blöcken innerhalb von Funktionen nicht möglich ist. Zwar versuche ich meine Funktionen und Methoden eh immer auf Bildschirmgröße zu halten aber dennoch vermisse ich diese Funktion.

Sehr hilfreich ist dabei wiederum die Refaktoring Funktionalität mit der sich die Quelle von Funktionen sehr schnell und einfach

Auf jeden Fall ist Eclipse für die gemeinsame Entwicklung von größeren PHP-Projekten ein recht ausgereiftes Tool. Die Unterstützung des DBG Debuggers dürfte wohl ein sehr wichtiger Faktor sein, wobei ich eben diesen aufgrund von Konfigurationsschwierigkeiten des Debuggers noch nicht testen konnte. Den XDebug Debugger kann man leider nicht integrieren, hier gibt es lediglich einige experimentelle Versuche von verschiedenen Entwicklern. Warum hier keine Schnittstelle für den GDB (Welcher auch von XDebug unterstützt wird) existiert verwundert mich dabei am meisten.

Größter Makel an Eclipse ist aber meiner Meinung nach die Konfiguration. Viele Einstellungen werden für spezielle Editoren gemacht. So stellt man zum Beispiel die Seitenbegrenzung für JAVA ein und in PHP ist nix zu merken. Wenn man also konsistent arbeiten möchte hat man hier viel zu suchen und zu konfigurieren.

Heimkino für die Küche

Also… nunja… ich hab mit ein Heimkinosystem eigentlich immer anders vorgestellt :P

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Yeah Viagra Fans hit one of my Sites!!!

Ja es ist soweit, mehr als ein Jahr hat es gedauert bis die Viagra und Casino Fans eine mit dem hcms laufende Seite [1] getroffen haben. Und das aber wenigstens gleich mit voller Breitseite *gg* Gegen den Comment Spam werde ich wohl erstmal auf ein Captcha setzen und die Trackbacks lasse ich mir noch was einfallen *fg*

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[1] http://www.drakort.de

Edmunds Klamm und Klamme Kleider

Wenn man schonmal beim Wandern ist kanns auch am Sonntag weitergehen ;) Gemeinsam mit Claudis Eltern ging es über die Grenze nach Hrensko und von dort zu Fuß in die Edmundsklamm. Ein tief in den Fels geschnittenes Tal, das voll Touristisch erschloßen ist. Geländer Wegweiser und Eintrittsbude für den Spaziergang durch die Natur. Zwischendurch ging es nur mit dem Kahn, da das stellenweise angestaute und ruhige Wasser ein Laufen nicht ermöglichte.

Aber die Fahrt lohnt sich, der Fährmann erzählt zu allerlei Felsen und Wurzeln und man bekommt beinahe das Gefühl das dort tatsächlich versteinerte Tiere im Sandstein versteckt sind. Die Kneipe in der Klamm ist allerdings scheinbar schon seit einiger Zeit einem Kiosk gewichen und manche Brücke auf dem weiteren Weg zeigt deutliche Rostspuren. Dank des wahnsinnig grünen Waldbodens hat man jedoch nur selten Gelegenheit sich darüber den Kopf zu zerbrechen.

Zwischendurch gabs noch Schnitzel (Schwein und Käse) mit Pommes bei tscheschischem Gesang auf Gitarre. Mit Schrecken musste ich feststellen das ich nichtmal mehr wußte was Bitte und Danke auf tscheschisch heißt… Eigentlich peinlich, in ein Land zu ‘reisen’ und nicht einmal die Grundvokabeln zu beherrschen, wenn man den einheimischen schon seine Währung aufdrückt.

Der Rückweg schließlich führte stellenweise an der Straße entlang zurück nach Hrensko wo uns dann ein leichter Regen bis auf die Haus durchweichte und zu einem schnellen Rückzug veranlasste. Auch wenn wir weder am Samstag noch am Sonntag viel laufen wollten sind nun doch einige Kilometer zusammengekommen und die Füße auch jetzt noch ein wenig müde :)