Wimax ist da

Nachdem mir am Samstag der nette Installateur von MAXXonair ein Ufo samt WRT aufs Fensterbrett bin ich über Wimax mit dem Internet verbunden. Naja verbunden bin ich aber leider mit stark schwankenden Transferraten und schlechtem Ping (bei 200). Mehr als 120 KByte pro Sekunde im Peak kriege ich eigentlich selten hin im Schnitt sind 40 bis 60 normal. Zur Stoßzeit wie jetzt sind es auch mal nur 20 :( Noch nerviger sind die Einwahlprobleme nach der Zwangstrennung. Manchmal bekomme ich mehrere Minuten keine IP Adresse, dafür läuft es dann relativ stabil, wenn auch langsam.

Mal sehen vielleicht bekomme ich noch eine Außenantenne und damit noch besseren Empfang und stabilere Werte. Immerhin muss ich nicht mehr mit Zwangsproxy und permanenten Verbindungsabbrüchen kämpfen. So stay tuned!

Noch 27,5 Stunden...

… dann kommt der nette MAXXonair Mitarbeiter zur Montage vorbei. Dann sind der Zwangsproxy und die Volumenbegrenzung und die Netzausfälle vom Bürgernetz hoffentlich vorbei.

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Use(less)ability

Geht es noch komplizierter als wie zwischen Zwischen Arbeitsflächen umschalten, Zwischen Arbeitsflächen umschalten (Gegenrichtung), Nächster Eintrag in Arbeitsflächenliste und Nächster Eintrag in Arbeitsflächenliste (Gegenrichtung) zu unterscheiden? Manchmal treiben die Usability Optimierungen echt Blüten, vor allem wenn krampfhaft versucht wird jede denkbare Funktion zu bieten. Diese verwirrenden Optionen die gibt es im übrigen im KDE, wobei die ersten beiden zeitlich gesehen zwischen letzter und nächster Arbeitsfläche wechseln und letztere einfach logisch und linear zwischen den Arbeitsflächen springen wie man sich das wünscht ;)

Vier Minuten

Der Film spielt hinter den Mauern der alten JVA Luckau, Traude Krüger gibt hier schon seit Jahrzehnten Klavierunterricht für die Insassen, bis sie auf die tief traumatisierte Insassin Jenny von Loeben trifft. Beide haben mit Ihrem Leben und Ihren Erlebnissen zu kämpfen, während sich die ehemalige SS-Krankenschwester Traude ganz der Musik verschrieben hat flüchtet sich Jenny in Aggression und Gewaltausbrüche. während Traude Jenny auf einen Wettbewerb vorbereitet entwickelt sich zwischen beiden eine fast surreale Freundschaft in der die Geschichte der beiden Charaktere fast beiläufig in die Handlung eingeflochten wird. Dabei vermeidet es der Film die Situation zu verklären oder zu beschönigen. Weder gibt es ein Happy End noch ist versinkt die Welt in ewiger Trauer. Ein klassisches Open-End ohne Option auf Fortsetzung.

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Klare Medienmanipulation

Es ist schon interessant, normalerweise interessieren sich die Medien nicht für die Worte die auf der von der Jungen Welt veranstalteten Rosa-Luxemburg-Konferenz aber wenn denn die richtigen Faktoren zusammenkommen interessieren sich selbst die Massenmedien wieder für die bösen Linken. Diese Faktoren seien in diesem Fall eine längst zerschlagene und gescheiterte Organisation die sich durch Gewalt und Tod (gemeinhin Terrorismus) einen Namen gemacht hat, ein Mitglied eben dieser Organisation das weithin länger als jeder Faschistische Kriegshetzer nach den Nürnberger Prozessen im Gefängnis gesessen hat und zudem noch die Frechheit besitzt aus eben dieser Haft entlassen zu werden.

Ich frage mich angesichts der aktuellen Stimmen aus Presse und Politik wie es denn um unsere Grundrechte bestellt ist. So denke man an das Fundament unserer aller heiligen Demokratie und lese ein weiteres Mal den fünften Artikel, es mag wohl sein das ich irre aber dort sollte etwas stehen wie:

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Nun letzterer Teil wird wohl auch ganz klar eingehalten und die Medien nehmen sich ja auch das zugestandene Recht heraus, journalistisch korrekt nur die ‘wichtigen’ Faktoren zu verbreiten (‘Ex-Terrorist’, ‘hetzt aus dem Knast’, ‘Niederlage des Kapitals’). Und kaum haben die Medien ihr Bild projiziert hat der Bürger seine Angst, die Politik wirft sich mit all ihren Strohmännern schützend zwischen den Feind und den Bürger und alles wird gut.

Nicht das man die Taten der RAF verharmlosen oder entschuldigen sollte, aber dieser Medienrummel macht mir Angst. Wenn ein Mensch seine Ideologie in 20 Jahren Haft nicht ändert, bzw. niemandem vorzumachen versucht die geändert zu haben dafür ausgebuht und von den Medien zerrissen wird, dann will ich nicht wissen wie es in einigen nicht so fernen Jahren aussieht wenn man einfach mal so den Mund aufmacht gegen die demokratisch gewählte Obrigkeit. Man kann einfach nur hoffen das es nicht soweit kommt und das die Berichterstattung der Medien nicht noch weiter abflacht :(

In fukamis Blog fand sich zum ganzen Thema ein ‘nettes’ Kommentar:

Jeder, der sich intolerant zeigt, gehört an die Wand gestellt.