Freerunner Distributionen
Ich hab zwar meinen Freerunner noch nicht in den Händen bin aber schon jetzt gespannt welche der vielen Distributionen darauf am besten läuft. Orginal drauf dürfte ja 2007.2 sein ein nicht mehr erweitertes Linux mit GTK Oberfläche. Gerade rausgekommen ist der Nachfolger 2008.8 (Codename ASU) welches als Frontendapplikationen mit GTK+, EFL und Qtopia. Für letzteres gibt es auch eine eigenständige Distribution. Daneben existiert noch FSO eine rein GTK basierte Oberfläche.
Glaubt man den Berichten im Netzt ist 2008.8 derzeit ein Schuß in den Ofen. Das System wurde veröffentlicht trotz der Bedenken der Qualitätstester und ist somit voller Bugs. Qtopia soll wohl neben FSO mit am besten ausgereift sein und 2007.2 zumindest funktionieren. Immerhin es ist möglich ein Image im Flash zu haben und auf der SD-Karte ein paralleles System laufen zu lassen. Das ermöglicht es recht gefahrlos andere Distributionen aus zu probieren.
Und der Clou kam heute über die Mailingliste, es gibt jetzt einen offiziellen Debian Port für den Freerunner der unter anderem FSO Applikationen und damit auch die GSM-Telefonie unterstützen dürfte. Auf dem alten Neo1973 lief ja auch NetBSD (Warum auch nicht Toaster oder Handy wo ist da der Unterschied :P). Wenn man kein reines Telefon haben will sondern eine mobile Linux Maschine dann dürfte wohl so ein Debian erste Wahl sein, nicht zuletzt wegen der großen Auswahl an Paketen.
Saloppe
Na Klasse, nicht nur das ein paar neo-liberale Blindfische auf Gedeih und Verderb das Elbtal in Dresden mit einer ach so wichtigen Brücke verschandeln und dabei auf die Wirkung auf die Umgebung und den Welterbetitel pfeifen, nein jetzt gehts weiter und das Saloppe Grundstück am Loschwitzhang das eigentlich als Wald deklariert ist soll Bauland werden und platz für neureiche Villen bieten. Damit man dann nicht mehr bewaldeten Hang sondern Konfiferen auf Beton bewundern kann. Ich krieg ja nicht nur das kotzen sondern auch das Gefühl das dies erst der Anfang ist.
Spätestens wenn dann der Welterbetitel endgültig weg ist stellt irgendein Vollpfosten wahrscheinlich ein Einkaufszentrum auf den Elbhang. Ich seh ja schon das Schild “UNESCO CENTER - KAUFEN SIE FÜR UNSERE DUMMHEIT”.
Da bleibt einem eigentlich nur zum Protest aufzurufen der sich ja zum Glück schon zu formieren scheint!
Bald schon ist Freerunnerzeit
Mich kribbelt es schon in den Fingern aber bald schon sollte ich meinen Freerunner in den Händen halten. Morgen soll die Lieferung in Leipzig sein und kommt dann hoffentlich schon nächste Woche bei mir an. Sicher der Freerunner dürfte für den täglichen Einsatz als Handy noch nicht perfekt sein aber wer weiß das schon. Bei so manchem Gerät und so mancher Software dringen ja primär die Problemfälle nach außen.
Review: Jack Wolfskin ACS Photopack 16
Schon vor geraumer Zeit hatte ich mir ja den Crumpler Pretty Boy XXL als Photo und Notebook Rucksack zugelegt. Das Photoabteil bietet genug Platz für meine 7D und zwei extra Objektive und im Daypack ist genug Platz für Jacke und Verpflegung. Leider passt die 7D mit dem Ofenrohr nicht in die Tasche und Platz für eine Flasche wäre auch nur im liegen. Dazu kommt der weich gepolsterte Rücken der sich schnell mit Schweiß vollsaugt. So ganz die optimale Lösung zum Wandern war er also nicht. Auf meiner Suche nach einem Ersatz für den Schottland Wanderurlaub suchte ich also nun gezielt nach einem solchen. In die nähere Auswahl kamen am Ende der Tamrac Adventure 7 und das ACS Photopack 16 von Jack Wolfskin.
Wie der Titel des Beitrages nun vermuten lässt ist es die alte Wolfshaut geworden. Gegen den Tamrac sprachen vor allem das schlapprige Tragegestell das wieder wenig Tragekomfort versprach.
Das Photopack dahingegen bietet eine vollwertige belüftete Rückenfläche, ein kleines Daypack und ein geräumiges Fach fürs Photoequipment. Ich kriege da locker die 7D und zwei bis drei Objektive sowie meinen Gorillapod unter. Die Fronttasche ist gleichzeitig Verschluss des Phototeils und nimmt Kleinkram wie Stifte, Speicherkarten, Akkus und Handy / Portmonee problemlos auf.
Ohne die Fronttasche wäre das Daypack definitiv zu klein. Hier kriegt man gerade mal die Marschverpflegung unter. Eine Literflasche Wasser habe ich immer in der Netztasche an der Seite verstaut und mit der darüberliegenden Stativlasche arretiert. Da sich auf der anderen Seite noch eine weitere Lasche befindet könnte man ein Stativ auch dort anbinden und mit zwei Stativen geh ich nun wirklich nicht wandern. Platz für eine (Regen)jacke hat man super auch im Netz auf dem Daypack. Da das Regencover recht groß dimensioniert ist kann man dieses sogar über Jacke und Gepäck und Flasche spannen.
Recht nutzlos ist leider die kleine Tasche auf der anderen Seite des Rucksacks, für Utensilien ist sie zu kein und vor allem zu eng. Mehr als eine kleine Geldbörse oder ein Handy kriegt man dort nicht rein. Besser wäre auf dieser Seite noch ein zweites Netz gewesen, dann könnte man doch auf langen Wanderungen noch eine zweite Flasche reinstopfen.
Das Regencover ist im übrigen mit Vorsicht zu genießen. Bei mir sammelte sich darunter gelegentlich ein wenig Wasser was auf Dauer dann auch in die Tasche selbst vordringen dürfte. Ansosnten bin ich mit dem gebotenen Raum zufrieden auch wenn das Daypack größer und ein zweites Netz da sein könnte. Vor allem aber hat mich der Tragekomfort überzeugt. Ich hatte auch bei langen Wanderungen nicht das Gefühl unangenehm auf dem Rücken zu schwitzen und auch die Schultern und der Rücken blieben von den üblichen Trageschmerzen weitgehend unberührt.
Für mehr Sicherheit
Was mich an Schottland / England wirklich frösteln lässt ist die allgegenwärtige Überwachung. Egal ob in der Großstadt, im Pub oder auf dem Dorfbahnhof, die Kameras und dazugehörige Schilder sind allgegenwärtig.


