Übermittlungssperre in Dresden

Nur mal so an alle die nicht möchten das ihre Adresse vom Einwohnermeldeamt an Gott und die Welt weitergegeben wird. In Dresden geht das theoretisch sogar formlos. Man kann sich aber auch einfach ein Forumular runterladen, ausfüllen und abgeben. Einfacher gehts eigentlich nicht, ich fürchte nur das zu wenige Leute diese Möglichkeit überhaupt kennen, geschweige denn wahrnehmen.

Tatsächlich gab es im Deutschlandfunk letzte Woche mal ein Interview mit so einem Menschen aus der Sammelbehörde der Meldeämter in Deutschland, der dort sogar behauptete das man seine Daten nur mit Begründung sperren lassen könne. Also nur wenn man nachweisen kann das einem daraus ein Nachteil oder eine Gefahr erwächst.

DeathSpank eq. Munchkin auf dem PC

Nä da sind mal fetzige Trailer die es da von DeathSpank zu sehen gibt. Und der “Tanga der Gerechtigkeit” erinnert doch ganz stark an typische Munchkin Ausrüstungsgegenstände. Auf jeden Fall ein Kandidat nach Erscheinen gekauft zu werden.

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Datenpannen sind nur halb so schlimm...

… wenn keine Bankdaten verloren gehen. Zumindest wenn man die Beiträge im öffentlichen Verblödungsradio hört. Da muss man sich: “ertappt fühlen”, weil man bei Beate Uhse an einem Gewinnspiel teilnimmt. Wann lernen die Leute endlich das man bei Gewinnspielen nichts gewinnt, sondern nur mehr oder weniger Privatsphäre verliert. Aber die Medien spielen Unfälle dieser Art ja immer fein herunter und stöhnen kurz auf wenn mal mehr Daten verloren gehen.

Apropos was ist eigentlich aus dem Fall der CD mit den Bankdaten vom Lotto Team aus Schleswig Holstein geworden?!

Aufstand der Alten

Gerade fällt mir zum Thema 68 Euro pro Monat noch der ZDF Fernsehfilm “Der Aufstand der Alten” ein. Irgendwie haben diese festgelegten Zahlen für festgelegte Bedürfnisse eben etwas seltsames an sich. Wenn wir doch in so einem freien Land leben warum darf dann eine Regierung festlegen was für uns Bürger zum Leben notwendig ist. Das ein Restaurantbesuch ggf. unter Luxus zu verbuchen ist und das Steak nicht im Karstadt gekauft werden muss ist verständlich aber Menschen vorzuschreiben wie sie lebenswert leben können sollen ist entweder grenzenlos vermessen oder wahnsinnig gerissen.

Wer weiß ob nicht das einschläfern eines Harzt IV Empfängers genau 68 Euro kostet, was ich jetzt dann aber in gutem Glauben niemandem unterstellen will. In dem Sinne “SAGT ES IHNEN!!! SOYLENT GRÜN IST MENSCHENFLEISCH!!!”

Für 68 Euro im Monat...

Kann man gut Dreieinhalb mal mit Air Berlin zwischen Deutschen Städten pendeln oder sich einen Monat lang ausgewogen und gesund ernähren, erklären uns Chemnitzer Wissenschaftler. Für nur 132 Euro bekommt man dann sogar Luxus wie 3 Deckenleuchten und einen Regenschirm zugebiligt. Ich muss dabei an das Sarrazin Experiment denken und wie der Probant nach 3 Tagen das Handtuch geschmissen hat. Verständlich wie ich aus meiner Wohlstandssicht sagen muss und sicher nicht ungern aber es kann ja jeder selbst versuchen für 2,30 pro Tag gutes, ausgewogenes und abwechslungsreiches Essen zu kaufen.

In meinen Augen widerspricht ja schon der tägliche Einkauf bei Aldi oder Lidl der Zielstellung A1 der Studie (Gesundheit). Auch sonst stolpert man über seltsame Punkte: Rechnerisch ist es natürlich möglich bei einem solch niedrigen Tagessatz eine Jahreskarte zu kaufen, hier in Dresden kostet die aber 415 Euro und zwar bar und sofort hat man die nicht gibt man in der nächst teureren Fassung 456 Euro pro Jahr aus. Genauso ist eine Deckenlampe in einer 40 m² Wohnung ja wohl albern, außer man sitz auf dem Klo im Dunklen oder lässt von Besuchern zuschauen.

Völlig unverständlich ist mir denn aber warum man im Minimalfall keine kostenlosen Bildungsangebote wahrnehmen darf. Aber Bildung war ja schon immer Luxus und Arbeitslose sind alle Schmarotzer.