reapers blog

Fallout Fanseries: NukaBreak
geschrieben von: reaper, 16.05.2012

Eine wirklich qualitativ gut gemachte Fanserie mir Pilotfilm und sechs Folgen zu den Falloutspielen: Nuka Break

tags: games fun fallout

Gnome 3
geschrieben von: reaper, 28.04.2012

Ich hab mich ja einst ohne große eigene Prüfung dem Mainstream angeschlossen und fand Gnome 3 total doof. Das die auch alles verändern müssen. Dann kam Ubuntu mit seinem Unity an und ich machte den Test und fand es suboptimal und wechselte zu Linux Mint Debian Edition welches weiter auf Gnome 2 setzte, was sich ja aber jetzt auch geändert hat.

Beim Update kam erstmal per default der Gnome 3 mit und ich legte meine Vorurteile bei Seite und ließ mich mal drauf ein und siehe da, es gefällt mir. Sicherlich ist es ein etwas anderes Bedienkonzept als man von früher kennt, aber irgendwie verändern sich grafische Oberflächen nunmal mit der Zeit.

Jetzt wo ich Gnome 3 schon ein paar Tage aktiv im Einsatz habe muss ich sogar sagen das ich ihn wirklich gern mag. Die Anpassbarkeit der Oberfläche lässt ein wenig zu wünschen übrig aber im Gegensatz zu Unity hält sich Gnome 3 angenehm im Hintergrund.

Vieles was einem am Ende an kleinen Funktionen fehlt kann man mit wenigen Mausklicks per Extension nachrüsten. Sei es ein immer sichtbares Dock oder das Ausblenden von Icon in der Statusleiste. Wobei ich mir ehrlich gesagt letzteres wirklich als Konfigurationsoption von Gnome 3 selbst wünschen würde.

Die Verwaltung von mehreren Workspaces untereinander ist im ersten Augenblick noch seltsam aber man gewöhnt sich schnell daran, zumal man keine feste Zahl von Workspaces mehr hat, sondern immer einen mehr als man gerade in Verwendung hat. Die Navigation ist intuitiv und das verschieben von Programmen zwischen Workspaces ist einfach und schlicht gelöst.

Ich für meinen Teil meckere nicht mehr über dem Gnome, sondern bin im Gegenteil für den Augenblick bei einer Lösung angekommen die mir genau das liefert was ich mir vorher mit extenen Tool nachgerüstet hab. Ich bleib erstmal dabei ;)

tags: linux lmde gnome3

LMDE - Update Pack 4
geschrieben von: reaper, 15.04.2012

Das ich Ubuntu den Rücken gekehrt habe liegt jetzt schon fast ein halbes Jahr zurück. Hauptgrund dafür war und ist auch weiterhin die Willkür mit der Softwarepakete bei Ubuntu als Standard festgelegt werden und auch mit diesem ganze Unity Gedöns konnte ich mich nicht so Recht anfreunden, so dass ich erst mal eine halbe Ewigkeit auf 10.04LTS weiter gearbeitet habe.

Ersatz fand ich dann bei Linux Mint Debian Edition (LMDE), weil wenn schon weg von Ubuntu dann richtig. LMDE brachte zu dem Zeitpunkt noch Gnome 2.3 mit sich und fühlte sich wie ein verwendbares und aktuelles Debian. Kein Wunder kommen die Pakete doch im wesentlichen aus Debian Testing.

Letzte Woche nun wurde das 4. Update Paket freigegeben. Seit Nummer 3 im September war ja auch schon eine Weile vergangen und ich fragte mich schon ob ich mir wieder etwas Neues suchen müsse. Und nach den Schilderungen eines Kollegen machte ich mich auch gar nicht mit gutem Gefühl an das Update, zumal schon klar war, der gute alte Gnome 2.3 hat auch in LMDE ausgedient. Er wird durch die viel gescholtene Version 3 der Desktopoberfläche ersetzt. Als Alternativen werden die Gnome-Shell Erweiterung "Cinnamon" und der Gnome Fork Mate mitgeliefert. Das KDE oder XFCE verfügbar wären muss wohl nicht erst gesagt werden.

In den ersten Tagen des Updates gab es ein paar Probleme die primär damit zusammenhingen das die Macher von Mint die Beliebtheit ihrer Distribution massiv unterschätzt hatten und die Updateserver einfach mal zusammenbrachen. Im Lauf der Woche beruhigte sich das aber und ich wagte mich an das Update auf meinem Arbeitsplatzrechner. So in der Phase kurz vor einem neuen Projekt schien mir ein guter Zeitpunkt dafür.

Hatte mir mein Kollege sein Update noch in schwärzesten Farben geschildert ging es bei mir ohne Probleme über die Bühne. Inzwischen sogar zweimal, auf der Arbeit und auf dem Notebook daheim und auch im Alltag hab ich bisher keine Probleme gefunden und mich fürs erste dafür Entschieden dem neuen Gnome eine Chance zu geben, denn so schlecht fühlt es sich gar nicht an.

Mal sehen ob sich das gute Gefühl noch eine Weile hält ;)

tags: linux lmde

Keine Bild in meinem Kasten!
geschrieben von: reaper, 12.04.2012

Der Toilettenpapierverlag Axel Springer feiert ja in diesem Jahr den 60. Jahrestag der Erfindung des faltbaren Großformat Toilettenpapiers und möchte daher insgesamt 41 Millionen Haushalte in Deutschland mit einer gratis Ladung Arschpoliermasse beschenken. Wer die Produkte des Springer Verlages kennt der weiß das sie von minderwertiger Qualität sind, einmal den Hintern damit gewischt und alles ist schwarz da bei der Herstellung der Produkte auf die chemische Entfernung von Druckerschwärze aus dem Altpapier verzichtet wird.

Wer nun also keinen dreckigen Hintern riskieren möchte oder den zusätzlichen Gang zur Tonne scheut sollte der Belieferung ausdrücklich widersprechen. Das kann man im Zweifel durch einen "KEINE BILD" Aufkleber auf dem Kasten tun, der normale "KEINE WERBUNG" Aufdruck reicht nicht aus da es sich laut Verlag nicht um Werbung sondern eine Gratislieferung handelt.

Wem diese Lösung zu unsicher ist, der kann auch schon im Vorfeld der Belieferung widersprechen. Im Falle das dennoch eine Lieferung eingeht steht einem dann der Rechtsweg offen.Notwendig ist es dazu aber dem Verlag seinen genauen Namen und seine Adresse mitzuteilen. Diese Hürde sollte in diesem Zusammenhang erwähnt sein.

Ein paar mehr sachliche Informationen und eine Formular zum versenden eines Widerspruches findet ihr auf den Seiten von Campact.

Telekolleg: Anarchie
geschrieben von: , 29.02.2012

Noch immer denken die meisten Menschen bei "Anarchie" an Chaos und blinde Zerstörungswut.

Dass Anarchie in Wahrheit etwas ganz anderes ist (nämlich die zilivisierteste Form des Zusammenlebens, die eine Gesellschaft erreichen kann... also ein hohes, erstrebenswertes Ideal) kapieren leider nur die wenigsten.

Mit diesem Video möchte ich ein wenig Aufklärungsarbeit leisten und dazu beitragen, dass die Menschen endlich ihre Scheuklappen ablegen und aufhören, alles zu verdammen, was über den Tellerrand ihrer Erziehung und gesellschaftlichen Konditionierung hinausgeht.

Quelle: Youtube (DianDeSaint)

Alle Jahre wieder kommt das Nazikind
geschrieben von: reaper, 13.02.2012

Alle Jahre wieder
kommt das Nazikind
auf Dresden nieder
wo wir Menschen sind.

Kehrt mit seinem Denken
ein in jedes Haus
geht auf allen Wegen
mit Steinen ein und aus.

Steht auch mir zur Seite
still und unerkannt
das es treu mich leite
an der rechten Hand.

Sagt den Menschen allen
das ein Nazi ist
dem der wohl gefalle
der die Geschichte vergisst.

Frei nach Wilhelm Hey

Ja und auch dieses Jahr werden sie wieder kommen und ihre 300.000 Toten betrauern, wird man die denn nie los? Also los raus und Nazis frieren lassen!

Auf der Suche nach dem neuen Welterbe
geschrieben von: reaper, 23.12.2011

Das Welterbe ist weg, da kann man nix mehr dran rütteln. Weder Hufeisennase noch alte Baumbestände oder Uferschlamm konnten etwas daran ändern, dass ob des Brückenstreites dem Elbtal der Welterbetitel aberkannt wurde. Nun aber ist guter Rat teuer, wie kommt man möglichst einfach an Ersatz.

Und dazu wurde gerade eben im Amtsgericht Dresden eine grandiose Idee geboren. Richter Hajo Falk persönlich fand die Endlösung für das Kulturerbeproblem während des Prozesses gegen einen Studenten der am 19. Februar 2011 im auf dem Fritz-Löffler-Platz in einer Sitzblockade saß.

Dieser miese kleine linke Student war es der die große Idee in Richter Falks Hirn zum erleuchten brachte. In seiner Urteilsbegründung sagte er wörtlich:

In einem Rechtsstaat haben auch unliebsame Menschen Grundrechte. Ich möchte nicht in einem Staat leben, in dem Minderheiten nicht geschützt werden. Quelle: sz-online

Da hat er wohl Recht der Richter Falk, Minderheiten müssen geschützt werden, insbesondere wenn ihre Ideologie darauf abzielt Minderheiten zu diskriminieren. Nun aber schnell Faschismus beim Welterbekomittee als schützenswertes Gut vorschlagen, bevor noch jemand den braunen Sumpf trockenlegt um einen Supermarkt zu bauen.

Variable Newsletter
geschrieben von: reaper, 23.12.2011

Da wunderte ich mich das ein bekanntes Versandhaus für Kinderdinge mir am 22. Dezember schrieb das alle meine Bestellungen die bis zum 21. Dezember abgeschickt seien pünktlich zum Fest geliefert würden. Toll einen Tag zu spät. Als ich mir dann die grafische Version ansah stand da plötzlich nur noch etwas von freundlichen Weihnachtswünschen und Kundenservice zwischen den Feiertagen. So Text im Bild und Bild aus dem Netz hat wohl auch so seine Vorteile beim Newsletterversand :P

Ohne Grafiken

Mit Grafiken

tags: web fun

Dresden Februar 2012 - Spalten bis die Nazis lachen
geschrieben von: reaper, 19.12.2011

Schon heute organisiert die Arbeitsgruppe 13. Februar im Auftrag der Stadt wieder Ringelpietz mit Anfassen und diesmal, man höre und staune, sogar eine zentrale Kundgebung gegen Rechts. Auch das Bündnis Dresden Nazifrei ruft wieder zum Widerstand und zur Blockade der Nazis auf, die bereits angekündigt haben im Februar erneut nach Dresden zu kommen.

Während die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden, Helma Orosz, gemeinsam mit den Fraktionen des Stadtrates, Vertreterinnen und Vertretern von Wirtschaft und Wissenschaft, Kultur, Sport, Gewerkschaften und Kirchen, mit der Jüdischen Gemeinde und zivilgesellschaftlichen Akteuren alle Bürgerinnen und Bürger einlädt und entschieden und zahlreich den neuen Anhängern der schrecklichen alten Ideologie friedlich entgegenzutreten, appelliert Dresden Nazifrei wieder an die Stärke der Vielfalt und plant einen friedliche Blockaden gegen Rechts.

Bei ihrem Aufruf ist sich die Stadt Dresden nicht zu Schade die Forderung nach Protest in Hör- und Sichtweite aus den Vorjahren zu kopieren. Und Dresden Nazifrei weist schon in seinem Aufruf wieder darauf hin wie sehr der friedliche Protest abseits der bürgerlichen Mitte unter dem Druck der Behörden steht. Schon jetzt sehe ich es kommen das eine Kundgebung in Hör- und Sichtweite einer Nazidemo durch die Stadt der perfekte Vorwand für gewaltsame Räumungen sein wird. Denn man könnte ja auch ganz legal in Hör- und Sichtweite gelangen. So mit Eisenbahn oder Elbe als Demarkationslinie und fetzigen Reden von Helma und klassicher Musik von den Dresdner Kammerbläsern.

Die Stadt betreibt in meinen Augen auch in diesem Jahr wieder eine klassische Aufteilung zwischen guten bürgerlichen Demonstranten, unbeliebten Nazis und undemokratischen Blockierern. Anders kann ich es mir nicht erklären das der hoch gelobte gemeinsame Aufruf für 2012 von genau den gleichen Institutionen unterzeichnet wurde wie in den Jahren zu, das man den Aufruf nicht selbst unterzeichnen kann und vom Verhindern der Naziaufmärsche kein Wort geschrieben steht.

Was dabei bleibt, egal ob Menschenkette oder zentrale Kundgebung, Protest und Widerstand funktioniert nicht mit Symbolen, geschieht nicht auf Tagungen, Sitzungen oder in Arbeitsgruppen und wird nicht vom Staat organisiert. Symbole sind hübsch für den Lebenslauf, auf das man sagen kann: "Geschwiegen hab ich nicht" aber verändern tun sie nichts.

Nazis sind keine zahmen Papiertiger, Faschismus ist keine alte fast vergessene Ideologie und Fremdenfeindlichkeit ist kein Phänomen von Randgruppen. Es lebt in uns, es lebt in uns allen, die Frage ist nur ob wir es vertuschen oder ob wir dagegen kämpfen.

tags: antifa dresden
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