Ein Agile Meetup, mal nicht in einem IT-Unternehmen mit eifrigen Recruitern im Hintergrund. Gibt’s nicht? Gibt’s doch!

Der Einheimische erinnert sich sicher noch an Möbel aus dem Vorzeige Unternehmen, Deutsche Werkstätten Hellerau made in GDR. Heute fertigt das Traditionsunternehmen komplette Inneneinrichtungen für Luxusyachten und Häuser an. Dabei verfolgt man eine sehr offene Philosophie, ein großes Office, eine große flexible Werkhalle. Die Show der letzteren war natürlich ein haptisches Highlight, spannend war aber auch die Feststellung der Unternehmer das sie mit den aktuellen Prozessen an die Grenzen des Machbaren stoßen.

Am Anfang steht nicht mehr als eine fixe Idee. Oft nur eine Skizze aus der am Ende eine 180 Meter Yacht entstehen soll, ganz nach den Wünschen des Kunden. Zum festen Preis, zum festen Termin.

Im aktiven Part des Meetups ging es dann auch darum Ideen für den Start in die Agilität zu finden. Als Brainstorming Game kam 1-2-4-All zum Einsatz, womit gleich auch Liberating Structures am praktischen Beispiel demonstriert wurde. Spannend war am Ende der Outcome der doch bei vielen sehr in Ähnliche Richtungen ging:

  • Vorleben und Einführen von agilen Methoden in kleinen Teams
  • Schnelles Liefern von Prototypen
  • Experimentieren mit Methoden wie Kanban

Die zweite Session konzentrierte sich auf ein anderes Problem. Anett stellt die Frage in die Runde wie ein perfekter Moderationskoffer aussehen sollte. Für mich in Teilen war die Frage nur zum Teil interessant, denn meiner Meinung nach gibt es sowas wie den perfekten, standardisierten Koffer einfach nicht. Mir reichen Grundmaterialien, Schreibzeug, Stickies aus. Alles weitere liegt viel zu stark an den Nutzern.

Agile Meetup Dresden


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