Schon am Dienstag hatte ich die Gelegenheit wahrgenommen und den {devday.17} in der Börse Dresden besucht.

Der devday ist eine lokale von der Software Engineering Community der T-Systems-MMS organisierte Konferenz mit Fachvorträgen rund um Softwareentwicklung. Die Vorträge stammen dabei überwiegend von Referenten aus Dresdner Firmen. Das Publikum ist gemischt, aber klar von MMSlern dominiert.

DevOps war in diesem Jahr war eines der dominanten Themen. Wenngleich sich die meisten dieser Vorträge mit technischen Details und nicht mit dem philosophischen Hintergrund beschäftigten.

Den Auftakt machte mit der Eröffnungskeynote Christof Fetzer mit einem Überblick über das an der TU-Dresden entwickelte SCONE, einer Sicherheitsschicht für Docker Container auf Basis von Intels SGX Extension.

Vor Ort habe ich mir den Erfahrungsbericht von Daniel Trautman zum Thema DevOps angehört. Daniel ist Teil des Cloud & Heat Teams und Kern seines Vortrages war die Art wie bei Cloud & Heat DevOps gelebt wird. Sicher ist die Firma noch recht frisch und klein, aber gerade deshalb scheint dort ein tatsächlich so etwas wie DevOps nach Lehrbuch zu funktionieren.

Den zweiten Vortrag von Daniel Rohlfs zum Thema Gitflow, Maven und Jenkins hätte ich mir sparen können, da soll wohl der Vortrag von Githubs Johannes Nicolai besser gewesen sein. Inhaltlich stelle Marc ein Jenkins-Plugin vor mit dem sich das Branching nach Gitflow in Mavenprojekten mittels Jenkins realisieren lässt. Leider kannte die hälfte der Zuhörer kein Gitflow, die andere Hälfte kein Maven und mir selbst blieb unklar warum man für diese Arbeiten die man mit ein paar Zeilen Shellskript oder einem Mavenplugin auch lokal erledigen kann ein Jenkinsplugin bauen muss.

Im dritten Slot ließ ich mich von Frontend Jünger Peter Kröner überzeugen das ich definitiv auch mit RxJS kein Frontend programmieren möchte. Der Vortrag hat mir jetzt recht inhaltlich eher wenig gebracht, war aber sehr unterhaltsam.

Die Abschluss Keynote von Daniel Meixner war wiederum ein schönes Plädoyer für den Einsatz von DevOps Tools. Ein wirklich netter Vortrag bis zu dem Moment als der Abgesandte von Microsoft ein Macbook zur Demo von Azure rausholte und der Vortrag zur Alpaka-Decken-Show mutierte.

Alles in allem waren die Vorträge in Ordnung, nicht überragend aber ausreichend motivierend nächstes Jahr wieder hinzugehen.

Wer nicht da war oder wie ich natürlich nicht alle Tracks besucht hat, der kann Hoffnung haben, denn einige Tracks wurden aufgezeichnet und tauchen bestimmt irgendwann auf dem Youtube Channel der SECO auf.

PS.: Auch das Essen am Ende und das Kuchenbuffet waren sehr lecker ;)

{devday.17} stage


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