Ihr seid interessiert an Datenschutz Themen? Ihr wollt verantwortungsvoll mit den Daten der Besucher eures Blogs umgehen? Fein. Das ist eine gute Einstellung!

Sicher setzt ihr dabei auf ein vorgefertigtes Template von Wordpress. Sicher installiert ihr das eine oder andere Plugin. Das ist auch grundsätzlich in Ordnung, denn dadurch könnt ihr auch ohne technische Kenntnisse zur inhaltlichen Vielfalt des Internets beitragen.

Aber die Ersteller dieser Templates und Plugins teilen nicht zwingend eure Einstellung zu den Daten eurer Besucher. Gern verwenden sie JavaScript Bibliotheken und Webfonts, verteilen diese aber nicht mit den Templates sondern beziehen sie über das CDN (Content-Delivery-Network) des Betreibers. Das Problem daran? Mit jedem Request dorthin werden die Daten eurer Nutzer übertragen.

Vom Schaden her ist das nichts anderes als die JavaScript basierten Share Buttons der sozialen Netzwerke zu verwenden oder Youtube Videos einzubinden. Für ersteres sollte man am besten ein entsprechendes Plugin wie Shariff verwenden. Bei Youtube Videos ist es eigentlich nur möglich diese über ein Vorschaubild zu verlinken, statt sie direkt als Player einzubinden.

Wenn ihr unsicher seid, dann jagt eure Blog-URL durch das Analysetool Webkoll dann bekommt ihr eine ganz gute Übersicht darüber, wem euer Blog die Daten euerer Besucher übermittelt.

Das gleiche gilt natürlich für jedwede Blogplattform und jedes Content Management System. Wenn ihr die Templates nicht selbst gebaut habt lohnt sich im Zweifel immer ein genauer Blick was da alles eingebunden ist.


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