Ok das Internet ist für uns alle (wer auch immer “Wir alle” ist) Neuland. Kann man sich aufregen, aber für die Sprecherin und ihren Hofstaat mag das ja sogar eine korrekte Aussage sein. Schlimmer finde ich die Intonierte Angst und das verteufeln von Veränderungen die in den Worten “Unsere Art zu Leben in Gefahr zu bringen” mitschwingen.

Und sie hat ja Recht, so skeptisch ich dem Striptease von Freunden, Bekannten und Fremden in Fratzenbuch & Co. gegenüberstehe so sehr ist dies doch eine neue Form der Kultur, eine neue Art zu Leben.

Blicke ich jetzt mal ein paar Tage zurück dann wurde allerorten über die Vernetzung von freiwilligen Fluthelfern schwadroniert. Eine Vernetzung die es vor 11 Jahren nicht gab, eine Vernetzung die es ohne die sozialen Medien nicht geben würde.

Und um jetzt auf Frau Merkels Angriff auf die Art zu Leben zurückzukommen, vor 11 Jahren im August hatte der Staat ein Monopol auf die Rettung von Menschen in der Flut. Dieses Monopol wurde diesmal massiv angegriffen indem sich die Helfer eben über das Internet mehr oder weniger gut organisiert haben. Und dieser Eindruck wird untermauert wenn ich mich erinnere das die Stadt Dresden freiwillige Helfer lange Zeit wortwörtlich weggschickt hat.


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