Die Menschenkette hat ja wieder ein Zeichen gesetzt. So interpretiere ich zum Beispiel unseren Herrn Bundesinnenminister so: “Das die Menschenkette die Nazis dazu gebracht erst nächste Woche zu marschieren.” Abgesehen davon das es dann wohl eher ein Wiederkommen ist dacht ich mir, mach ich mal nen Schwanzvergleich.

Was wäre wenn die Menschenkette die Naziroute eingekesselt hätte, den Nazis also wirklich den Weg abseits ihrer Route versperrt hätte?

Packen wir also mal das Lineal aus und messen nach und kommen zu folgenden Ergebnissen:

Die geplante Route der Nazis hatte eine Länge von ziemlich genau 4 Kilometern, gelaufen sind sie am Ende 3,3 Kilometer und abgesperrt war ein Areal von 6,3 Kilometern. Letzeres unter der Annahme das man einen gültigen Fahrschein hatte und durch den Hauptbahnhof durchkam.

Jetzt aber zum zweiten Teil:

Die Menschenkette brachte es immerhin auf stattliche 2,7 Kilometer also fast so lang wie die am Ende erlaubte Route der Nazis. Leider aber trotzdem 600 Meter zu kurz. Wären die Nazis gelaufen wo sie wollten wären es sogar 1,3 Kilometer gewesen auf denen die Nazis keine einzige weiße Rose gesehen hätten. Vom gesamten Sperrbezirk reden wir mal gar nicht, da hätte die Kette mehr als doppelt so lang sein müssen.

Ein echter Erfolg und ein großartiges Symbol eben…


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