Ich war ja nun am Samstag auch mal in so nem 3D Kino-Film Dingens gewesen. Und ich muss sagen ich war enttäuscht, viele Szenen, vor allem animierte waren wirklich schick und es machte Freude sie anzuschauen, aber von manchen Szenen bekam man echt Kopfschmerzen. Von einer 3D Darstellung erwarte ich das ich mir aussuchen kann wohin ich schaue, also alles was ich in den Fokus nehme auch scharf durch gezeichnet ist.

Geht aber nicht bei sonem Mixed-Mode Film der sowohl für 2D als auch für 3D gemacht wurde, denn man arbeitet mit klassischer Tiefenschärfe, stellt also wichtiges heraus indem man unwichtiges in Unschärfe verschwimmen lässt. Klassisches Beispiel ist das Gespräch zwischen Personen, wobei der Fokus immer auf der sprechenden oder relevanten Person liegt. Was nun im klassischen Film gut und wichtig ist stört in 3D, das Gehirn kommt einfach nicht klar mit den Vorschriften darüber was scharf und was verschwommen zu sein hat und ehrlich es sieht auch nicht schön aus wenn da so ein unscharfer Kopf aus der Leinwand ragt.

Ich glaub ich werde mir zum Vergleich demnächst mal einen komplett animierten Film anschauen, sowas wie Shrek, ich glaube ja fast das es da besser sein könnte, rein wegen der geringeren Nutzung der Tiefenschärfe.


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