Eine Gruppe von FBI-Agenten untersuchte den Todesfall eines Policeofficers irgendwo in der Pampa von Illinois und stieß dabei auf eine seltsame Gewebeveränderung bei den Toten und fand weitere Tote mit diesen Symptomen. Soweit so gut, die anderen Toten waren aber bereits unter der Erde, also begannen die Agenten mit einer systematischen Exhumierung, zuerst ein besonders auffälliges Opfer und der Schreck war groß, der Sarg war leer. Also gräbt man den zeitlich nächsten Toten aus und findet diesen im Zustand der beginnenden Verwesung wieder.

Da der zweite Tote noch in seinem Sarg lag lautet die Schlussfolgerung: “Jemand klaut die Leichen”. Die Agenten verscharren den Sarg also wieder und sinnen nach wie man den Verlust einer weiteren Leiche verhindern könne. Zuerst denkt man an eine Kamera, die ist aber nicht vorhanden und zu auffällig. Dann kommt ein Bewegungsmelder ins Gespräch, welcher aber wegen des vielen Getiers auf dem Friedhof als ungeeignet erscheint.

Als Alternative kommt also nur noch eine Farbbombe in Frage und damit man auch mitbekommt wenn sie hochgeht braucht man noch ein bisschen ordentlichen Sprengstoff der ein kleines Loch im Boden machen soll. Nun sind die Agents ja aber von der Spezialabteilung und so ein Kram wie Farbe und Sprengstoff werden nicht gekauft sondern selbst gemischt. Das Herz pocht, die Würfel fallen, bis auf den Sprengstoff alles gut. Vom Sprengstoff wird eine Probe genommen und zur Zufriedenheit ausprobiert. Das Grab wird vermint und die zufriedenen Agents fahren ins Hotel und wachen am nächsten Morgen von Sirenengeheul auf.

Der Sprengstoff war wohl etwas zu hoch dosiert und der Friedhofsgärtner zu arbeitsam, was ihm eine großflächige Verbrennung und einen schlumpf-blauen Tod bescherte.


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