So aus dem Gedächtnis habe ich noch den Dialog einer Familie am Kleintier Gehege:

**Kind:** Die sind so süß, ich möchte so einen kleinen. **Mutter:** Aber die bleiben gar nicht so klein. **Kind:** Oh ja, der kleine schwarze ist so süß. **Vater:** Und wo soll der dann hin. **Mutter:** Na auf den Fußboden oder auf den Schreibtisch. **Vater:** Auf den Schreibtisch? Da ist doch gar kein Platz. **Mutter:** Da räumen wir das weg, das braucht doch eh keiner.

Und ich fühl mich schlecht, hab ich mich doch zusammengerissen die Familie an zu sprechen. Haustiere sind keine Wegwerfartikel die man einfach so nebenbei kauft. Abgesehen davon das in Tierheimen und Pflegestellen dutzende Kleintieren auf eine Vermittlung warten sollte der Weg zum Kauf eines Tieres erst passieren wenn alles geklärt ist. Also wer kümmert sich darum, wo kommt der Stall hin, wie groß muss der Stall sein, was für ein Tier will ich und was für Ansprüche hat das Tier.

Ja, so im gehen sah ich nur noch die Familie, mit Waagen, Stall und Kleinkram drauf und ich denke mal einem kleinen Hasen. Wobei die Betonung auf einem Hasen liegt, man sollte die kleinen Gesellen nicht allein halten, oder kann sich jemand vorstellen allein unter Hasen zu leben? Zur Kommunikation und zum sozialen Kontakt brauchen auch Kleintiere einen Partner und zwar von der selben Art. Auch wenn sie beide klein sind und sich nicht umbringen, Hasen und Meerschweine können sich nicht verstehen.

Schande auf jeden Verkäufer der einzelne Tiere verkauft oder schlimmer noch Tiere unterschiedlicher Gattung und vielleicht gar nicht nachfragt wie das Tier leben wird. Und Schande auf mich das ich mal wieder nichts gesagt hab…


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