Irgendwie werde ich mit diesen Piraten von der Piratenpartei nicht so richtig warm. Zunächst wäre da mal das Parteiprogramm welches ich schon eine ganze Weile verfolge und das mir inhaltlich bisher jedenfalls keinen Grund gegeben hat die Piratenpartei auch nur annähernd als wählbar zu betrachten.

Freie Kommunikation als Basis für demokratisches und soziales Zusammenleben klingt ja gut, aber das ist ein Fernziel. Eigentlich klingt alles ganz einfach, aber die Ziele der Piratenpartei liegen nicht wirklich in der selben Richtung in der unsere Gesellschaft derzeit wandert. Also ist hier ein Umlenken nötig und das braucht Zeit. Die reinen Ziele der Piraten haben nun leider mal so gar nichts mit Real-Politik zu tun.

Dazu kommen nun die Köpfe, oder besser die in den Medien präsenten Piraten. Da wäre die rhetorische Größe Dirk Hillbrecht, der sich auf Phoenix komplett abfrühstücken lässt. Dann dieser Neo-liberale Vollpfosten Jörg Tauss der von der SPD zu den Piraten hüpft weil ihm die Datenschutzpolitik seiner alten Partei zu doof wird und dann noch Bodo Thiersen der jetzt gezwungen wurde sich von seinen revisionistisch angehauchten Aussagen zu distanzieren.

Klar das sind alles Einzelpersonen und Einzelmeinungen aber die Gesamtheit besteht nun mal aus den Einzelteilen und so zeigt sich mir die Piratenpartei als modernes Kunstwerk. Irgendwo in den bunten Flecken stecken großartige Ideen, nur eben das Gesamtbild wirkt chaotisch.


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