Die Provider - so ihr Plan - sollen sich zunächst freiwillig in Verträgen mit dem Bundeskriminalamt dazu verpflichten, vom BKA ermittelte Seiten mit kinderpornografischem Inhalt zu sperren. _Quelle: [heise.de](http://www.heise.de/newsticker/Familienministerin-beharrt-auf-ihrem-Plan-zu-Kinderporno-Sperren--/meldung/134663)_

da würde ich ja zuerst einmal Internetprovider werden, mich beim BKA verpflichten, dann sperren und meine Inhalte auf andere Seiten legen. Wie naiv ist denn unser Blondchen aus dem Bildungsressoir eigentlich? Gegen perverse Inhalte im Internet hilft keine Zensur, da helfen nur kritische Konsumenten. Ich würde mich bei meinen Kindern nicht drauf verlassen das irgendwer dafür gesorgt hat das nur nette Teddies im Browser erscheinen. Weder lässt sich Medienkompetenz durch Zensur erreichen, noch lässt sich Verbrechen durch Zensur verhindern, noch lässt sich Fürsorge durch Zensur ersetzen.


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