Schon vor geraumer Zeit hatte ich mir ja den Crumpler Pretty Boy XXL als Photo und Notebook Rucksack zugelegt. Das Photoabteil bietet genug Platz für meine 7D und zwei extra Objektive und im Daypack ist genug Platz für Jacke und Verpflegung. Leider passt die 7D mit dem Ofenrohr nicht in die Tasche und Platz für eine Flasche wäre auch nur im liegen. Dazu kommt der weich gepolsterte Rücken der sich schnell mit Schweiß vollsaugt. So ganz die optimale Lösung zum Wandern war er also nicht. Auf meiner Suche nach einem Ersatz für den Schottland Wanderurlaub suchte ich also nun gezielt nach einem solchen. In die nähere Auswahl kamen am Ende der Tamrac Adventure 7 und das ACS Photopack 16 von Jack Wolfskin.

Wie der Titel des Beitrages nun vermuten lässt ist es die alte Wolfshaut geworden. Gegen den Tamrac sprachen vor allem das schlapprige Tragegestell das wieder wenig Tragekomfort versprach.

Das Photopack dahingegen bietet eine vollwertige belüftete Rückenfläche, ein kleines Daypack und ein geräumiges Fach fürs Photoequipment. Ich kriege da locker die 7D und zwei bis drei Objektive sowie meinen Gorillapod unter. Die Fronttasche ist gleichzeitig Verschluss des Phototeils und nimmt Kleinkram wie Stifte, Speicherkarten, Akkus und Handy / Portmonee problemlos auf.

Ohne die Fronttasche wäre das Daypack definitiv zu klein. Hier kriegt man gerade mal die Marschverpflegung unter. Eine Literflasche Wasser habe ich immer in der Netztasche an der Seite verstaut und mit der darüberliegenden Stativlasche arretiert. Da sich auf der anderen Seite noch eine weitere Lasche befindet könnte man ein Stativ auch dort anbinden und mit zwei Stativen geh ich nun wirklich nicht wandern. Platz für eine (Regen)jacke hat man super auch im Netz auf dem Daypack. Da das Regencover recht groß dimensioniert ist kann man dieses sogar über Jacke und Gepäck und Flasche spannen.

Recht nutzlos ist leider die kleine Tasche auf der anderen Seite des Rucksacks, für Utensilien ist sie zu kein und vor allem zu eng. Mehr als eine kleine Geldbörse oder ein Handy kriegt man dort nicht rein. Besser wäre auf dieser Seite noch ein zweites Netz gewesen, dann könnte man doch auf langen Wanderungen noch eine zweite Flasche reinstopfen.

Das Regencover ist im übrigen mit Vorsicht zu genießen. Bei mir sammelte sich darunter gelegentlich ein wenig Wasser was auf Dauer dann auch in die Tasche selbst vordringen dürfte. Ansosnten bin ich mit dem gebotenen Raum zufrieden auch wenn das Daypack größer und ein zweites Netz da sein könnte. Vor allem aber hat mich der Tragekomfort überzeugt. Ich hatte auch bei langen Wanderungen nicht das Gefühl unangenehm auf dem Rücken zu schwitzen und auch die Schultern und der Rücken blieben von den üblichen Trageschmerzen weitgehend unberührt.

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