Morgen, also Sonntag wie immer darf in Dresden wieder ein OB gewählt werden. Der Wahlkampf wurde von allen Kandidaten mit Unmengen von Plakaten geführt.

Die beste Agentur hatte dabei wohl Frau Orosz (CDU) die ihre Klientel mit harten Kanten und Geschäftsmännischem Profil anspricht. Frau Jähnigen (Grüne) spricht eindeutig eher die Baumwollunterhosenträgerfraktion an und verhedderte sich teilweise in seltsamer Symbolik (Mehr Mut zum Umwelschutz mit Kettensägenden Männern und verstümmeltem Baum). Beim Wahlkampf als erster trat Herr Hilbert an und grinst bis heute von seinen Postern mit der Botschaft “Ein Dresdner für Dresden”. Im klassischem Linke Design findet man Herrn Sühl (Linke) ebenfalls in der ganzen Stadt. “Eine Grenze hat Tyrannenmacht” im Zusammenhang mit Globalisierungs und EU Abschaffen Parolen von Marcus Kührt (Büso) habe ich noch nicht ganz verstanden. Herr Lames (SPD) wirbt offensichtlich mit mehr Musik für Dresden während die NPD ihre Wahlplakate wieder ganz oben plaziert hat wo nur die hochgewachsenen arischen Hühnen eine Chance haben die Botschaft (Höchststrafe für NSDAP Nachfolgeverbrecher) zu lesen.

Ja gut, also die Plakate können sich die Kandidaten aber ehrlich auch sparen, denn Inhalt war da nicht drauf und Zitate gibts im Internet genug. Ein Flugblatt in jeden Dresdner Briefkasten wäre sicher genauso teuer gekommen, hätte mehr Platz für Informationen geboten und dem Kindergarten eine Extra Portion Eis verschafft wenn die Kinder die Broschüren dann zum Altpapier gebracht hätten. Das alle Kandidaten eine Webseite und ein Blog betreiben versteht sich dabei natürlich von selbst, die hohen Tiere aus Berlin und Hamburg waren auch da, ja und nun? Wer kein Stammwähler ist steht vor der Wahl der Qual. Für den Schnellentscheider der kein langes Wahlprogramm mehr lesen will ist vielleicht die Umfrage der Mensch brauch Toleranz Leute eine kleine Hilfe.


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