Es war saukalt gestern Abend in Dresden, aber gegenüber anderen Städten in denen es noch regnete war es bei uns richtig angenehm. Gegen halb fünf trudelten die ersten Teilnehmer zur Demo Freiheit statt Angst in Dresden ein und wurden sogleich mit Arbeiten wie Kerzen anzünden und Flyerverteilen beglückt ;) Recht pünktlich kurz nach fünf eröffnete ich dann offiziell die Kundgebung und das Vortragsprogramm. Neben eigenen Beiträgen (u.a. auch von mir *g*) aus den Reihen des AK gab es auch einen spontanen Beitrag aus den Reihen der Zuschauer, sowie eine heitere Rede der Dresdner Chaoten. Trotz der Kälte und dem eisigen Wind harrten bis zum Schluß etwa 400 Menschen auf dem Dr. Külz-Ring in Dresden aus. Aus meiner Sicht waren es zeitweise sogar noch mehr, bevor sich die Dresdner Antifa nach Pieschen verdrückte (nicht böse gemeint). Insgesamt nahmen bundesweit weit mehr als 10.000 Menschen in mehr als 40 Städten an der Demo teil (die genaue Zahl ist noch nicht bekannt).

Und ich war ehrlich erstaunt wie viele Menschen es in Dresden auf die Straße geschafft hatten, zumal Dresden (O-Ton einer Teilnehmerin): “…Sonst eigentlich immer Schlusslicht ist…” Auch sonst war das Feedback durch die Bank weg positiv, eine ganze Reihe von Verfassungsklagen wurde gleich vor Ort ausgefüllt. Einziger Wehrmutstropfen in meinen Augen ist das abrupte Ende der Veranstaltung. Die Mahnwache wurde vom Rest der Dresdner AKler leider nicht mehr begrüßt und durch das Löschen der Kerzen quasi noch vor Ihrem Beginn beendet, obwohl noch Leute wachen wollten. Nunja, dennoch sehe ich in der Aktion einen Erfolg und ich bin begeistert wieviele Menschen man schon mit wenigen Flyern in der Mensa und Neustadt auf die Straße holen kann.

Beim nächsten Mal mus auch jeden Fall bei den Flyer mehr geklotzt werden. Die Flyer müssen mehr in Kinos, Kneipen und außerhalb der Mensen und der Informatik Fakultät gestreut werden. Es geht um die Sache und selbst wenn es jeden angeht und die 400 bis 600 Leute gestern Abend ein Erfolg, waren wäre mit besserer Öffentlichkeitsarbeit mehr zu erreichen (O-Ton einer Teilnehmerin): “Ihr habt eine bescheidene PR, die einzigen Flyer die ich gesehen hab sind die die du mir gegeben hast”. Die Leute sind zwar inzwischen schnell und leichter für das Thema zu sensibilisieren aber von allein geht kaum einer auf die Straße :(

In dem Sinne auf zur nächsten Schlacht gegen die Vorratsdatenkrake!


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