MacOS X liefert an und für sich schon fast alles mit was man für ein wenig Surfen und arbeiten braucht. Mailclient, Browser, Text und Videotools sind im Prinzip schon dabei, aber dennoch möchte man zum einen alte bekannte Programme nicht missen und einige Tools bieten durchaus noch mehr oder bessere Funktionen oder kitzeln Details aus dem System heraus die mit Bordmitteln nicht möglich wären. Einige möchte ich hier kurz anbringen:

Adium: Wenn man einen Instant Messenger unter OSX sucht kommt man eigentlich um Adium nicht herum, das Tool setzt auf die libgaim auf und unterstützt die meisten, der verbreiteten Protokolle und integriert sich perfekt in die OSX Oberfläche.

Gimp(shop): Wer nich auf den teuren Photoshop setzen will und sich keine Raubkopien auf den Rechner holen will der kann sich wie auch unter den freien Unices den Gimp auf den Rechner holen. Vom Gimpshop gibt es dazu sogar ein extra Diskimage für OSX.

Q: Nein es ist nicht das überwesen aus Next Generation sondern eine Qemu Variante für den Mac. Dabei ist eine komfortable GUI die nahezu alle Kommandozeilenparameter unterstützt. Besonderes Goodie ist die Option Images aus der FreeOSZoo Sammlung direkt zu laden und zu installieren.

SSHKeyChain: Wer viel mit SSH arbeitet nutzt in der Regel RSA Schlüssel um sich bei seinen Servern zu authentifizieren. Damit man nicht zig Passphrases auswendig lernen muss gibt es den SSH-Agent welcher den Schlüssel automatisch freigibt. Mit SSHKeyChain gibt es ein Frontend unter OSX das eben dieses übernimmt. Schlüssel können über das Tool generiert und verwaltet werden, sogar das erstellen eines SSH Tunnels lässt sich gleich mit erledigen ohne das man das Terminal behelligen muss. Als I-Tüpfelchen lässt sich das Tool auch mit dem normalen Schlüsselbund koppeln.

Mplayer OSX: Hierbei handelt es sich um eine OSX optimierte Variante des bekannten Mediaplayers. Mit dem MPlayer bleibt eigentlich kein Format mehr unabspielbar.

Burn: Mit Burn lassen sich Kinderleicht CDs erstellen oder kopieren. OSX liefert zwar eine Option zum brennen von Verzeichnissen mit, aber bei Video oder Audio CDs versagt es leider.

Firefox & Thunderbird: Auch auf meinem Mac bleibe ich bei dem Duo, zum einen bin ich es gewohnt und nutze diese ja auch unter anderen Systemen und zum anderen sind die beiden Tools durchaus stabil und komfortabel. Einziger Wermuthstropfen ist die fehlende Spotlight Integration von Thunderbird. Dafür entschädigt aber das Plugin Konzept der Mozilla Tools mit denen sich viele kleine Detail im Firefox und Thunderbird nachrüsten lassen.

Eclipse: Seit einiger Zeit arbeite ich schon mit der Eclipse zur Entwicklung von PHP und Java Anwendungen. Natürlich ist sie auch für OSX in einer Carbonisierten Version verfügbar und läuft meines Erachtens stabil und Performant.

NeoOffice: Hierbei handelt es sich um eine Portierung von Openoffice in eine Carbon Oberfläche die an und für sich sehr gut gelungen ist. Allein die Integration des OSX Druck und Dateidialoges sind es wert. Die orginalen Pendents von Openoffice sind ja leider mehr als altbacken. Ich habe ohnehin nie verstanden warum hier auf ein extra GUI Framework zurückgegriffen wird. Nachteil von NeoOffice ist das es dem Bleeding Edge von OpenOffice meist ein wenig hinterherhängt da die Portierung verständlicherweise recht lange dauert.

Kismac: Ein klassischer WLAN Such Tool mit GPS Funktion und allem was man zum Wardriven brauchen könnte ;)

iStumbler: Ebenfalls ein WLAN Detektor mit Monitoring Funktion. Zusätzlich zu WLAN kann man hier jedoch auch Bluetooth Umgebungen suchen.

Allgemein ist http://www.versiontracker.com eine sehr gute Anlaufstelle für die Suche nach neuer Software für den Mac. Nicht zu vergessen ist am Ende auch noch Fink. Mit Fink ist es ein leichtes Unix Programme nachzurüsten ohne nach extra OSX Versionen zu suchen. Ja ich habe wieder meine ZSH und meinen Screen griffbereit ;)

PS.: Thx nochmal an Stefan für manch guten Ratschlag bezüglich Software für OSX


Kommentare