Ich bin ja nun seit Zwei Monaten Teil der pendelnden Arbeitsgesellschaft. Mein Weg führt mich jeden Tag von Dresden zur exedio nach Thiendorf. Das sind mit dem Auto etwa 20-30 Minuten über die Autobahn. Je nach Berufsverkehr und Ampelgnade eben mehr oder weniger.

Heute habe ich nun den Brückentag genutzt und statt Urlaub endlich den Weg per Rad in Angriff genommen und besiegt ;) Die Autobahn fällt aus Gründen der Mindestgeschwindigkeit aus ;) Und das Brausen der Autos wäre auch nicht sehr angenehm. Der Weg von mir aus führt mich also erstmal durch Dresden. Fröbelstraße runter über Bahnhof Mitte, dann über die Elbe mittels Marienbrücke überqueren. Weiter gings über Bahnhof Neustadt und die Hansastraße runter, oder besser hoch. Der Hellerberg ist bei meiner miserablen Konstitution schon ne kleine Herausforderung, aber auch ohne viel Training zu schaffen, nicht schnell aber zu schaffen ;)

Nach dem steilen Teil geht es noch ein ganzes Stück weiter den Berg hoch, aber weitaus entspannter. Eigentlich geht es immer geradeaus aus Dresden raus in Richtung Volkersdorf. In Volkersdorf zeigt die Straße mit aller Finesse das im Gegensatz zu bayrischer Propaganda Ostdeutsche Straßen nicht nur gut sind. Allgemein sind die Straßen zwischen den Orten eigentlich in Ordnung, aber im Ort zeigen sich deutlich die leeren Stadtkassen.

Der Ritt geht also durch Volkersdorf, weiter nach Bärnsdorf. Hinter Bärnsdorf gibt es sogar einen separaten Radweg der einen von der engen Straße fernhält. Viel Verkehr war aber ganz allgemein hier draussen nicht mehr. Wer aus Dresden raus muss nimmt eben die Autobahn ;) Von Bärsdorf geht es dann weiter nach Berbisdorf und von dort nach Radeburg. Am ersten Kreisverkehr geht es rechts und am zweiten einmal rum und nach ganz links ins Zentrum. Das Pflaster hier ist nicht gerade angenehm für den Verwöhnten Informatikerhintern aber es kommen ja wieder bessere Zeiten ;) Ein Stück hinter dem Markt geht es dann wieder rechts ab in Richtung Königsbrück. An dieser Stelle sind übrigens etwa drei viertel des Weges geschafft. Der Straße folgt man einfach und hinter der Autobahn fährt man direkt geradeaus weiter. Der Weg ist eine typische Betonplattenkonstruktion und ein wenig ruckelig aber dafür sehr wenig befahren. Alternativ kann man auch der Landstraße folgen und nach drei oder vier Kilometern in Richtung Döbra abbiegen, das ist allerdings ein ganzes Stück weiter und weniger schön.

Der schöne Weg führt also über die Holperplatten bis rechts Zschorna ausgeschildert ist. Hier folgt man der jetzt asphaltierten Straße und kommt kurz darauf am Großteich an. Die Straße führt genau zwischen Großteich und Breitteich entlang und man kann wunderbar das Biotop beobachten. Der Rest der Strecke ist einfach, ab Ende eines Sandweges landet man in Lötzschen und kurz darauf ist man in Thiendorf am Ziel. Die Strecke beträgt insgesamt etwa 40 Kilometer und mit meiner Konstitution hab ich ziemlich genau zwei Stunden gebraucht.


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