Wenn man schonmal beim Wandern ist kanns auch am Sonntag weitergehen ;) Gemeinsam mit Claudis Eltern ging es über die Grenze nach Hrensko und von dort zu Fuß in die Edmundsklamm. Ein tief in den Fels geschnittenes Tal, das voll Touristisch erschloßen ist. Geländer Wegweiser und Eintrittsbude für den Spaziergang durch die Natur. Zwischendurch ging es nur mit dem Kahn, da das stellenweise angestaute und ruhige Wasser ein Laufen nicht ermöglichte.

Aber die Fahrt lohnt sich, der Fährmann erzählt zu allerlei Felsen und Wurzeln und man bekommt beinahe das Gefühl das dort tatsächlich versteinerte Tiere im Sandstein versteckt sind. Die Kneipe in der Klamm ist allerdings scheinbar schon seit einiger Zeit einem Kiosk gewichen und manche Brücke auf dem weiteren Weg zeigt deutliche Rostspuren. Dank des wahnsinnig grünen Waldbodens hat man jedoch nur selten Gelegenheit sich darüber den Kopf zu zerbrechen.

Zwischendurch gabs noch Schnitzel (Schwein und Käse) mit Pommes bei tscheschischem Gesang auf Gitarre. Mit Schrecken musste ich feststellen das ich nichtmal mehr wußte was Bitte und Danke auf tscheschisch heißt… Eigentlich peinlich, in ein Land zu ‘reisen’ und nicht einmal die Grundvokabeln zu beherrschen, wenn man den einheimischen schon seine Währung aufdrückt.

Der Rückweg schließlich führte stellenweise an der Straße entlang zurück nach Hrensko wo uns dann ein leichter Regen bis auf die Haus durchweichte und zu einem schnellen Rückzug veranlasste. Auch wenn wir weder am Samstag noch am Sonntag viel laufen wollten sind nun doch einige Kilometer zusammengekommen und die Füße auch jetzt noch ein wenig müde :)


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