Entstehung und Entwicklung des Bundes Tercius Decimus Custos Humanitatis
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Historische Eckdaten
1. März 1300 Papst Clemens V. entsendet 3 Priester, 3 Ritter, 6 Knappen sowie eine Nonne aus den Reihen der Templer auf eine Pilgerfahrt nach Kabul.
13. Oktober 1307 In Frankreich werden die Templer auf Befehl des Königs inhaftiert, zur gleichen Zeit entbrennt der Kampf zwischen einem Dämon und den Pilgern
1. März 1314 Die Pilger kehren nach Avignion zurück und erhalten während sie Clemens V. exozieren einen Hinweis auf die Gründungsdokumente des Ordens
13. März 1314 Jacques de Molay wird als letzter Großmeister des Templerordens verbrannt und verflucht auf dem Scheiterhaufen Papst und König
17. März 1314 Die Pilger finden die Gründungsurkunde des Ordens
20. April 1314 Papst Clemens V. stirbt an den folgen der Jahrelangen Besessenheit
29. November 1314 König Phillip IV. wird auf einem Jagdausflug getötet
3. März 1315 Die Pilger finden die Gründungsdokumente des Ordens.
Die Entstehung des Ordens
Der Orden geht auf den Beginn des 14. Jahrhunderts zurück. Nach einer Vision im Jahre 1300 entsendete Papst Clemens V. eine Gruppe von Templern auf eine Pilgerfahrt nach Osten schickte. Nach der Vision sollte die Reise 13 Jahre dauern und die 13 Pilger dem Kern der Religionen näher bringen. Das Ende der Pilgerfahrt sollte Ende und Beginn des Glaubens zugleich sein.
Tatsächlich führte die Pilgerfahrt die 13 Ausgewählten einmal um die bekannte Welt, sie lernten sowohl die großen Religionen, als auch die Religionen der Naturvölker kennen. Etwa nach der Hälfte ihrer Pilgerfahrt wurde die Gruppe erstmals mit übernatürlichen Wesenheiten konfrontiert und erlernte auf dem Rest ihrer Reise den Kampf gegen die Kreaturen der Dunkelheit.
Bei ihrer Rückkehr nach Frankreich hatten sich die Pilger verändert, waren sie als Christen aufgebrochen, hatten sie auf ihrer Reise einen tiefen Einblick in die Welt an sich gewonnen der ihnen nicht mehr erlaubte allein den Lehren der katholischen Kirche zu folgen. Doch auch die Heimat hatte sich verändert, der Templerorden war zerschlagen und der Papst Clements V. selbst hatte den Prozess unterstützt.
Die Pilger verschafften sich Zugang zum Papst und konnten ihn lange genug von der Besessenheit eines Dämons befreien als das er ihnen den Weg nach Rom zur Gründungsurkunde des Ordens Weisen konnte. Im ganzen Abendland verteilt fanden die 13 Pilger Anweisungen und Dokumente zur Gründung eines geheimen Bundes der dem Schutze der Menschen vor übernatürlichen Wesenheiten dienen sollte.
Die Entwicklung des Ordens
Von der Gründung des Ordens (also dem Ende der Pilgerfahrt) bis zu ersten festen Strukturen in Europa sollten mehr als 200 Jahre vergehen. Später breitete sich der Orden über den gesamten Globus aus. Schien der Orden zunächst als Bollwerk gegen höllische Horden gedacht erkannte man schnell das die Gefahren nicht allein den unerreichbaren tiefen der Hölle entsprangen, sondern auch schon seit Jahrtausenden unter den Menschen lauerten.
War der Orden schon immer aufgeschlossen gegenüber anderen Religionen und Denkarten gewesen, wandelte er sich mit Beginn der Aufklärung und dem beginnenden rasanten wissenschaftlichen Fortschritt vollends zu einer ganzheitlichen Organisation. Der Orden sammelte Wissen über die Übernatürlichen Kreaturen und verbesserte stetig die Chancen einer erfolgreichen Konfrontation.
Im Laufe der Zeit veränderte sich nicht nur der Orden, auch die Wesen gegen die er zu kämpfen hatte veränderten sich. So sind die Methoden heute feiner, diffiziler und subtiler geworden. Es ist schwerer einen misslungenen, tödlichen Exorzismus zu vertuschen oder das Auftauchen von zwei Meter großen Kanalratten zu erklären.



