reapers blog
reaper, 04.09.2010
Seit einer Weile hab ich schon Ubunutu 10.04 am laufen und bin eigentlich zufrieden nur das eigentlich sehr bequeme Trackpoint scrolling geht seit dem Update nicht mehr so wie es soll. Normal kann man den Trackpoint zusammen mit der mittleren Maustaste als Scrollrädchen verwenden. Bisher half dazu eine eigene hal.d policy diese geht jetzt aber nicht mehr.
Abhilfe schafft ein zusätzlicher Konfigurationeintrag für x.org. Einfach eine Datei, z.B.: /usr/lib/X11/xorg.conf.d/20-thinkpad.conf anlegen und mit den folgenden Zeilen befüllen:
Section "InputClass" Identifier "Trackpoint Wheel Emulation" MatchProduct "TrackPoint" MatchDevicePath "/dev/input/event*" Driver "evdev" Option "EmulateWheel" "true" Option "EmulateWheelButton" "2" Option "Emulate3Buttons" "false" Option "XAxisMapping" "6 7" Option "YAxisMapping" "4 5" EndSection
Und nach einem Neustart des X-Servers, z.B. durch Aus- und wieder Einloggen sollte der Trackpoint wieder wie normal funktionieren.
tags: ubuntu hardware howtoreaper, 03.09.2010
Seit ungefähr Jahresbeginn nenne ich ein Nokia N97 mein Eigen und denke es ist jetzt an der Zeit zusammen zu fassen wie es mir mit diesem Smartphone ergangen ist.
Zunächst das positive, für meine Zwecke hat der Akku eine akzeptable Laufzeit. Im Arbeitsalltag (ca. 30 Minuten Musik / 20 Minuten surfen / 10 Minuten telefonieren) komme ich etwa drei Tage lang mit dem Akku klar. Bei intensiver GPS Nutzung ist der Akku schon nach ca. 12 Stunden leer. Alles in allem Laufzeiten mit denen ich bei einem Smartphone leben kann.
Die Begeisterung über die Hardware Tastatur hält bis heute an, allerdings so muss ich sagen tippe ich wenig bis gar nicht auf dem Handy was sie dann doch überflüssig macht. Ebenfalls bewährt hat sich die für Nokia typische Auflösung von 640*300 Bildpunkten. Das ist für Mails, Nachrichten, gelegentliches surfen mehr als ausreichend.
Leider nutzen viele Anwendungen den Platz nicht wirklich effizient aus. Dem Browser fehlt das Pinch-To-Zoom Verhalten heutiger Geräte was ein zoomen oft nutzlos macht da die Zeilen dann nicht umbrechen. Zwar kann man sich alternative Browser wie Opera installieren mit denen das besser klappt, leider gibt es keine Möglichkeit diese dann auch als Standard Anwendung zu verwenden, gleiches gilt auch für E-Mail.
Die E-Mail Applikation hat mich auch nicht wirklich überzeugt, hier habe ich nach einigen Monaten zum kostenpflichtigen Profimail gegriffen, das erfüllte dann aber wirklich alle meine Anforderungen an einen mobilen Mailclient. Ebenfalls Geld habe ich für Gravity ausgegeben, einen Twitter-Client mit Multiaccountmanagement.
Apps für Symbian ganz allgemein gibts verstreut im Netz oder über den Ovi Store. Es gibt nicht wirklich etwas was ich nicht gefunden hätte aber vor allem neue Tools werden eher fürs iPhone oder für Android gebaut. Und das obwohl Symbian ebenfalls über ein freies SDK verfügt und in seiner aktuellen Version unter OpenSource Lizenz gestellt wurde.
Sehr vorbildlich finde ich die Syncronisationsmöglichkeiten. Mittels SyncML kann man sich einfach mit eGroupware, Funambol un Co. verbinden. Ebenfalls vorhanden ist eine Exchange-Syncronisation für Mail, Kontakte und Kalender. Letztere spielt wie ich gerade teste auch sehr gut mit Zarafa und Z-Push zusammen.
Der Oberfläche selbst merkt man ihr Alter an, zusammen mit der leider mangelhaften Hardware aus dem Hause Nokia wird das Leben mit dem N97 dann nicht leichter. Ständig plagen Speicherlecks, inzwischen starte ich aller zwei Tage durch, dann läuft es auch wieder rund, aber irgendwie kann es das ja nicht sein. Beobachtet man den Speicher eine Weile merkt man schnell das dieser immer kleiner wird und abnimmt, auch wenn man alle Applikationen beendet.
Ebenfalls zu wenig Speicher hat Nokia dem Gerät als Systemspeicher mitgegeben. Nicht mal 100 MB sind da verfügbar, das reicht, schließlich kann man ja Anwendungen auch auf dem mit 32 GB üppigen Flashspeicher installieren. Aber leider nicht alle. Anwendungen wie das kostenlose Ovi-Maps können nur auf dem Systemspeicher installatiert werden. Die kuriose Situation bei mir ist jetzt mir Ovi-Maps immer sagt das es sich aktualisieren möchte, das Update dann aber mangels Speicherplatzes abbricht.
Sonst bin ich mit dem GPS sehr zufrieden, nachdem man die Antenne getauscht hatte funktioniert es schnell und zügig, sieht man mal davon ab das manchmal der Chip abstürzt, dann gibts keinen Fix und nur ein Neustart hilft.
Alles in allem bin ich nicht schrecklich unzufrieden aber auch alles andere als glücklich mit dem N97. Die kleinen Macken und die Trägheit des Systems summieren sich eben auf und Zufriedenheit sieht eben anders aus.
tags: nerdstuff gadgets hardware mobile via: bunix.de...reaper, 03.09.2010
Über die Add-On Seite von Thunderbird bekommt man leider immer nur die 32-Bit Version der Kalender Erweiterung Lightning ausgeliefert. Auf den Servern der Mozilla Foundation versteckt sich aber auch eine für 64-Bit kompilierte Version. Man muss sie nur finden ;)
tags: thunderbird tools linuxreaper, 24.08.2010
Ohne die klassische Serie im Hinterkopf ist es sicher ein guter Actionfilm. Vielleicht sogar mit einer netten Story im Hinterkopf und ich schelte niemanden der den Film anschaut, wäre ja auch Blödsinn.
Aber für mich ist es fast schon paradox und ich frage mich ob der Film so gut ankommen würde er "Elite-Team", "Alpha-Kommando", oder ähnlich heißen und sich nicht auf die alte Serie beziehen? Wäre er dann vielleicht nur ein Actionfilm unter vielen?
Ich persönlich finde es ja fast schon Leichenfledderei. Von dem was ich gehört hab nicht mit dem schlechtesten Ergebnis aber die Lorbeeren haben eigentlich andere schon vor langer Zeit verdient. Und das ist mein A-Team, nicht dieser moderne Söldner-Movie der gerade in den Kinos läuft.
tags: media cinemareaper, 24.08.2010
Das Los des Klugscheißers ist schon kein einfaches, allgemein ist er verrufen, keiner mag ihn hören oder seine geistigen Ergüsse lesen. Dabei hat er doch so viel zu sagen und muss hilflos mit ansehen wie alle anderen in ihr Verderben rennen. Dabei verschließt er vor Schreck so fest die Augen das er gar nicht mehr sieht das die anderen auch überleben, das sie gar nicht alles falsch machen und das seine Sorge völlig überflüssig gewesen ist.
Doch in unserer modernen Gesellschaft hat er seine Waffen gefunden, einen Grund sich Gehör zu verschaffen, ein Argument das keiner verneinen kann. Und das allerbeste es ist sogar in unserer Verfassung verankert: Die Meinungsfreiheit. Ja ein jeder darf seine Meinung sagen, vielerorts wird sogar geklagt das zu wenige ihre Meinung sagen. Eine fatale Waffe in den falschen Händen, ist doch die Meinung eines jeden gleich viel wert, gilt es doch als unschicklich sie nicht zu achten.
Doch liebe Klugscheißer da draußen, seine Meinung sagen zu dürfen, bedeutet nicht sie sagen zu müssen. Seine Meinung nicht zu sagen bedeutet nicht das sie falsch ist, oder das man sie geheim halten muss, aber es gibt Situationen da ist sie einfach fehl am Platze. Manchmal da ist es ratsam zu überlegen ob die eigene Meinung den anderen interessiert und ob die eigene Meinung dem anderen weiterhilft. Ob die eigene Meinung eine Situation verkompliziert, das Gegenüber in innere Konflikte bringt, oder gar verletzt.
Jede Meinung sollte respektiert werden, aber zu diesem Respekt gehört es auch zu entscheiden ob die eigene Meinung wirklich etwas zur Verbesserung der Situation beitragen kann. So als Beispiel: Wenn jemand gerade einen Kuchen bäckt von dem man nie essen wird, dann interessiert es einfach nicht ob man die Sorte Kuchen mag oder nicht.
tags: cynics society reallifereaper, 23.08.2010
Beim letzten Brunch hab ich mal das original A-Team ins Rennen geschickt. Hannibal, B.A. Face und Murdock mussten sich mit einen skrupellosen Menschenhändler an der mexikanischen Grenze auseinander setzen. Als Regelwerk hatte ich erst Funky Colts im Visier habe mich dann aber doch für Kader 13 entschieden. Inzwischen ist mir Funky Colts tatsächlich schon wieder zu schwer geworden was das Reglement betrifft.
Die Charakterbögen gibts für Interessierte hier zum Download.

reaper, 16.08.2010
Wenn man mit so nem Smartphone surft fällt einem erst einmal auf wie fett manche Seiten sind. So Seiten mit 2 MegaByte sind keine Seltenheit und die Stylesheets, Flashes und Co. fordern den winzigen Prozessor der Smartphones ganz schön.
Meine Seite ist zwar an und für sich bei weitem nicht so schwer aber trotzdem könnte sie auf dem Handy schlanker sein. Dazu kommt das irgendwo in den Stylesheet ein Bug sein muss der den Browser auf Nokia Handys zur Verzweiflung bringt und mich in gewisser Weise auch. Eigentlich müsste ich also die Style mal refaktorieren, aber dazu fehlt mir Zeit und Lust.
Nichtsdestotrotz gibt es für Handys jetzt eine mobile Version der Seite mit stark vereinfachtem Style und gänzlich ohne Seitenleiste. Sollte jemand mobil auf meine Seite kommen und Fehler finden immer her damit.
tags: bunixreaper, 14.08.2010
Nein ich hab keine Vorurteile über BWLer, CDU Wähler sind auch nur Menschen und Anarchie ist der Untergang der Welt :P
Liquid Democracy ist nichts weiter als pure Anarchie, die Auflösung jeder gesellschaftlichen Ordnung und politischen Athorität.
Politik sollte man besser den echten studierten Profis mit langer Parteierfahrung überlassen
Schließlich müssen Entscheidungen im Interesse des Volkes getroffen werden, das einfache Volk mit siener oftmals schlechten Bildung weis aber nicht welche Entscheidungen die besten sind.
Quelle der Zitate: Kommentar bei der Piratenpartei
tags: cynics politics anarchy via: www.woschod.de...reaper, 12.08.2010
Finstere Nachahmer sind seit heute in den Deutschen Kinos unterwegs und ziehen den Namen meiner Jugendidole in den Dreck. Das A-Team kämpft plötzlich im Irak-Krieg und verfolgt islamische Dollarnotenfälscher. Dabei werden Hochhäuser gestürmt, der Van von B.A. geschrottet, Faceman trägt einen drei Tage Bart und B.A. hat den Goldschmuck gegen Tätowierungen auf den Fingern getauscht!!!
Wo sind wir nur hingekommen, warum musste der Streik der Drehbuchautoren enden. Ich habe schon viele Buchverfilmungen, Comicverfilmungen und Hitlerfilme überlebt aber wenn ich die Story des neuen A-Team Films lese und den Trailer sehe bleibt mir nur eins, zu hoffen das irgendwo da draußen eine Gruppe von Vietnamkriegsveteranen in ihrem Seniorenheim aufsteht, und los zieht um den Regisseur zu verprügeln.
Und zur Beruhigung: Orginal Intro bei Youtube und alle Folgen auf DVD bei Amazon
tags: cynics media cinemareaper, 11.08.2010
Es brennt mir schon eine Weile auf der Zunge und immer wenn ich so Blog, oder Foreneinträge lese in denen es um Rollenspieltheorie geht stellt sich mir die Frage wozu man das überhaupt braucht.
Ich meine jetzt nicht die mehr oder weniger komplexen Regelwerke und Spielweltbeschreibungen oder Ratschläge wie man in bestimmten Situationen des Rollenspiel reagieren kann, wie man Stimmung aufbaut oder Spieler entlohnt. Was ich meine sind große Blasen von Erklärungen wie man besseres Rollenspiel macht. Wenn ich lese das da ein Rollenspieler den Spielern "die Funktionsweise und Mittel des cinematischen Spiels erläutern" will frage ich mich was der Zweck einer solchen Übung ist.
Ich persönlich glaube das Rollenspiel eine Herzenssache ist. Entweder man mag es und wächst hinein oder man mag es nicht, dann hilft auch das beste Lehrbuch nichts. Rollenspiel ist etwas für die Freizeit und Spaß zu haben und da finde ich es eher stressend und frustrierend wenn ich dabei auch noch beachten muss wie ich actionreich, wie ich erzählerisch oder cinematisch spiele.
So fällt mir beispielsweise bei manchen Cons auf, dass man bei der Rundenanmeldung umfangreiche Auswahlen zu Spielstilen findet. Ich finde das nicht grundsätzlich falsch aber teilweise verschwimmen die Begriffe und sorgen in meinen Augen eher für Verwirrung als für Aufklärung.
Ich zum beispiel bezeichne meine Kader 13 Abenteuer als cinematisch und actionreich, der Theoretiker jedoch würde mir die Bezeichnung cinematisch gar nicht erlauben da er dafür völlig andere Voraussetzungen sieht. Durch manche Rollenspiel Theorie entsteht einfach eine Komplexität die in meinen Augen gar nicht notwendig ist und vor allem nur zu enttäuschten Erwartungen führt.
Im Grunde soll jeder auf seine Art spielen und glücklich werden, aber ich finde es sehr traurig auf Zeitgenossen zu stoßen die mir den Spaß nehmen in dem sie mich darüber belehren wie ich zu meistern habe, welche tollen Techniken ich verwenden könnte und mir wissenschaftliche Vorträge darüber halten wie mein Rollenspiel besser werden kann.
Nichts gegen Ratschläge oder Kritik wenn man das Gefühl hat im Spiel benachteiligt worden zu sein oder wenn man eine Idee hat wie der Meister eine Situation in Zukunft schöner gestalten kann. Aber Rollenspiel ist etwas kreatives, persönliches und sollte vom Herzen kommen. Theoretische Abhandlungen töten zumindest bei mir die Lust am Spiel, denn ich will als Meister eine Geschichte erzählen die den Spielern Spaß macht und als Spieler in eine andere Welt abtauchen und Abenteuer erleben.
tags: rpg reallife


