reapers blog
reaper, 03.09.2010
Über die Add-On Seite von Thunderbird bekommt man leider immer nur die 32-Bit Version der Kalender Erweiterung Lightning ausgeliefert. Auf den Servern der Mozilla Foundation versteckt sich aber auch eine für 64-Bit kompilierte Version. Man muss sie nur finden ;)
tags: thunderbird tools linuxreaper, 23.07.2010
Vor ein paar Tagen hat es mich mal wieder gerappelt und ich habe mich auf die Suche nach einem Web-Basierten News Aggregator gemacht. Meine Kriterien sind dabei eigentlich recht einfach, ich möchte meine RSS-Feeds online verwalten und unterwegs abrufen können.
Der Feedreader auf dem heimischen Rechner ist zwar schön aber leider geht bei einer größeren Zahl (derzeit 97 Feeds) die Übersicht verloren welche man schon gelesen hat und welche nicht. Also habe ich mich auf die Suche gemacht und am Ende drei Kandidaten gefunden: Gregarius, RSS-Lounge und Tiny Tiny RSS.
Gregarius
Der erste Eindruck war schon sehr gut, das Nutzerinterface ist klar strukturiert und übersichtlich. Im Hintergrund gibt es eine Plugin- und eine Style-Schnittstelle über die man das Programm erweitern kann.
Zur Verwaltung von Feeds und um diese als gelesen zu markieren kann muss man sich einloggen. Die Feeds werden aber per default auch direkt dargestellt so das man auch dritten Zugriff auf die eigene Sammlung geben kann. Auf den ersten Blick habe ich jedoch keine Möglichkeit gefunden dies zu deaktivieren.
Bei der Verwaltung gibt es alles für mich wichtige. Feeds lassen sich gruppieren, Postings mit Tags versehen, in Kategorien einorden und als wichtig markieren. Alte Feeds werden nach einer einstellbaren Zeit automatisch aus der Datenbank geworfen um Platz zu sparen. Über eine praktische Suche lässt sich auch der gesamte Datenbestand durchsuchen.
Das ganze setzt dabei auf PHP und MySQL auf, wobei die Installation recht einfach über eine Installationsseite gelöst ist. Im Hintergrund werkelt die MagPie Bibliothek.
Größer Nachteil: Gregarius wird nicht mehr aktiv weiterentwickelt. Der Entwickler verspricht zwar Sicherheitslücken zu schließen so diese bekannt werden. Verbesserungen oder Bugfixes sind jedoch nicht in Sicht.
RSS-Lounge
Optisch spielt RSS-Lounge in einer ganz anderen Liga und gefällt auf den ersten Blick. Feeds werden optisch ansprechend sortiert. Dabei ist das Interface flott und wirkt nicht überladen.
Zur Verwaltung muss man sich auch hier einloggen. Die Verwaltungsmöglichkeiten und Einstelloptionen sind jedoch spartanischer als bei den beiden Konkurrenten. Ebenfalls gibt es einen Public-Mode in dem man der Öffentlichkeit seine Feedsammlung präsentieren kann. Warum auch immer wird dabei auch der gelesen / ungelesen Status angezeigt was das ganze etwas seltsam anmuten lässt.
Auch RSS-Lounge setzte auf PHP und MySQL, bringt aber unter anderem die ziemlich umfangreiche ZEND-Engine mit und belegt damit satte 26 MB auf der Platte allein nur durch die Skriptdaten. Als Bibliothek kommt soweit ich es gesehen habe auch hier MagPie zum Einsatz.
Optisch ist RSS-Lounge mit Sicherheit das schönste Tool, leider ist es defakto nicht möglich die Seite auf einem Handy zu betrachten da das HTML inklusive dem vielen JavaScript viel zu groß gerät. Mein N97 Browser zumindest hat nach 3 MB Download aufgegeben und ist abgeschmiert.
Tiny Tiny RSS
So klein wie es klingt ist TT-RSS gar nicht. In Punkto Funktionsvielfalt hat es sogar die Nase vorn. Die Oberfläche erinnert stark an den Google-Reader und ist übersichtlich aufgebaut. Es herrscht eine klassische Dreiteilung, rechts die Feeds, links oben die Postings und darunter der Text.
Bei Tiny Tiny RSS ist ein Login Pflicht. Bei der Nutzerverwaltung unterscheidet man zwischen Administratoren, Power Usern und Usern. Feeds lassen sich gruppieren, Einträge können getagged und geflagged werden. Dazu kommt noch ein Filtersystem mit dem sich eingehende Nachrichten automatisch verarbeitet werden können. Einzelne Postings lassen sich auch wiederum veröffentlichen und der Welt als Feed zur Verfügung stellen.
Im Hintergrund werkelt auch hier wieder PHP mit einem MySQL oder PostgresSQL Backend. Wahlweise kann man MagPie oder SimplePie verwenden. Auch bei der Kommunikation mit der Außenwelt hat Tiny Tiny RSS einiges zu bieten. Es gibt bereits eine Android App zum Abruf der Feeds und ein Firefox Plugin das über neue Beiträge informiert. Mit nur einem Click lässt sich Tiny Tiny RSS auch als Feed Reader zum Firefox hinzufügen womit das abonnieren von neuen Feeds schnell von der Hand geht. Für den mobilen Betrieb gibt es noch ein extra Frontend das mit weniger Funktionen gespickt ist und nur wenig Daten über die Leitung schickt.
Fazit
Ganz klar hat Tiny Tiny RSS die Nase vorn, es wird aktiv entwickelt, hat eine übersichtliche, schlichte Oberfläche. Da fällt schon kaum noch ins Gewicht das man das Datenbankschema noch von Hand importieren muss. Optisch und für reine Desktop Nutzer ist RSS-Lounge durchaus sehr schick und ein Tiny Tiny RSS mit dem Interface von RSS-Lounge wäre der Hit, aber Optik ist ja nicht alles. Gregarius wird leider nicht mehr aktiv entwickelt und trudelt damit aus der Reihe der dauerhaft relevanten Tools heraus. Fürs erste werde ich wohl also bei Tiny Tiny RSS bleiben.
tags: web toolsreaper, 11.02.2010
In letzter Zeit kommen immer mehr Smartphones mit integriertem GPS Modul auf den Markt. Das hat eine ganze Menge Vorteile, vor allem wenn man in fremden Landen ist. Leider sind die meisten Lösungen kostenpflichtig.
Quasi überall bekommt man Google Maps installiert und damit sogar ohne GPS erschreckend genaue Positionsangaben allerdings braucht man dazu immer eine Datenverbindung und die wird spätestens im Ausland teuer. Navigation ist ebenfalls erst Beta und soweit ich weiß in Europa noch nicht verfügbar.
Auf Nokia Smartphones gibt es nun schon seit längerem mit Ovi-Maps eine vorinstallierte Lösung die Karten on-the-fly laden kann, oder diese auch großflächig vorladen kann. Die Navigationslizens fürs Auto allerdings kostete bisher noch über 100 Euro. Zwar gab es auch Tagesabos für 3 Euro trotzdem könnte man sich für das Geld auch gleich ein vollwertiges Navi fürs Auto kaufen.
Seit kurzem nun gibt es eine neue Version von Ovi-Maps die eine Navigation im Auto und zu Fuß kostenlos mitbringt. Vor ein paar Tagen konnte auch ich diese für mein N97 herunterladen und ausprobieren. Mein erster Eindruck dazu, die Navigation ist durchaus brauchbar. Die Ansagen hilfreich und nicht zu aufdringlich und mit den richtigen Einstellungen zwingt einen das Navi auch nicht mehr vehement auf Autobahnen zu fahren nur weil es schneller ist.
Nichts desto trotz bleibe ich bei meiner Meinung das eine Fahrt in fremdes Gebiet vor der Fahrt vorbereitet gehört und man zumindest einen groben Überblick über das Zielgebiet und die geplante Route haben sollte.
tags: mobile tools gpsreaper, 08.01.2010
reaper, 06.01.2010
Na wenn das nicht mal ne gute Nachricht ist. Der RAW-Konverter meiner Wahl, Rawtherapee, wird endlich unter GPL gestellt. Bisher gab es diesen nur als kostenloses Binary zum Download, ein schon lange überfälliger Schritt.
Damit sollte sich hoffentlich bald der Weg in die Repositories von Ubuntu öffnen. Irgendwie finde ich es eben doch immer schön wenn die Software mit Updates versehen einfach so auf den Rechner purzelt, ohne das man ständig hinterher laufen muss.
Neben der Lizenzänderung stehen GUI Verbesserungen auf dem Programm, sowie Verbesserungen bei der Rauschunterdrückung und Bildverbesserung. Bisher wurde erst eine erste Alpha veröffentlicht, die durchaus auch beim ersten Umherklicken mal abschmiert, aber soweit ich sehen kann ist es ein Schritt nach vorn. Wobei ich mir nicht sicher bin ob ich die Trennung von Dateibrowser und Detailansicht so toll finde.
tags: foss photography toolsreaper, 24.12.2009
Wenn man mal gelegentlich zwischen Proxy-Konfigurationen wechseln muss ist es ziemlich umständlich jedes Mal den Optionsdialog zu bemühen. Foxyproxy schafft hier abhilfe. Mit Foxyproxy stellt man sich individuelle Konfigurationen zusammen und kann diese manuell mit einem Klick aktivieren oder auch über Regeln aktivieren. So kann man bestimmte Seiten ohne Proxy, bestimmte über TOR und bestimmte über einen anderen Proxy aufrufen.
tags: firefox toolsreaper, 04.11.2009
Manchmal da muss man PDFs zusammenstückeln, Seiten einfügen oder entfernen, drehen oder anders anordnen. Unter Windows gibt es da unendlich viele Tools, unter Linux primär das Kommandozeilentool pdftk. Das kann quasi alles, zwar recht intuitiv aber leider geht beim arbeiten mit visuellen Daten schnell die Übersicht flöten.
PDFSam bietet eine einfache GUI, ist in Java geschrieben und stellt über eine Reihe von Plugins verschiedenste PDF Manipulatoren zur Verfgung. Mit dazu gehört unter anderem ein grafischer Editor in dem man Seiten aus mehreren PDFs mixen und sortieren kann.
tags: tools linux fossreaper, 27.10.2009
Damals vor den Flamewars gab es mal so eine goldene Regel: One tool, one job. Und auch wenn heute viele Tools weit mehr als eine Aufgabe erfüllen gilt dieser Grundsatz noch immer. Für bestimmte Aufgaben braucht man bestimmte Werkzeuge.
Für Vektorgrafiken wie Logos nimmt man zum Beispiel Inkscape, oder auch den Illustrator von Adobe. Für den Satz einer Broschüre gibt es Tools wie Scribus oder InDesign aus der Adobewelt. Und Photos also Pixelgrafiken bearbeitet man mit Gimp oder Photoshop. Soweit so klar oder?
Eigentlich keine komplexe Aufgabenstellung für jemanden der eine Ausbildung in dieser Richtung absolviert. Und trotz aller Schmerzen die ich beim Gedanken daran empfinde gibt es Menschen die eine Vektorgrafik in Photoshop importieren und dort eine Linie verlängern. Menschen die in Indesign Texte zusammen schieben und ein Inhaltsverzeichnis oder Seitenzahlen von Hand reinschreiben.
Meine persönliche Meinung zur Adobe-Suite ist ja nebenbei das diese einfach mal totaler Overkill sind für meine privaten Aufgaben. Dazu kommt das ich den Funktionsumfang niemals erfassen, geschweige denn ausnutzen könnte und der Preis für die Software ganz klar an Wucher grenzt. Also bleib ich bei den freien Tools, die sehen nicht immer so schick aus und haben nicht alle Funktionen der Adobe Suite, funktionieren aber auch.
Was ich nicht verstehe sind Menschen die weder theoretisch noch praktisch wissen was sie da tun (und sei es nur aus mangelnder Erfahrung) die aber großspurig unbedingt die teuren proprietären Tools verwenden. Ohne sie bezahlt zu haben versteht sich.
Irgendwie ist das wie der Kauf eines Kampfpanzers wenn man gerade seinen Moped-Führerschein macht.
tags: cynics toolsreaper, 25.09.2009
Subversion ist eine feine Sache, selbst wenn man nur ganz allein an einem Projekt arbeitet. Mit verschiedenen Tools kann man Subversion schließlich auch in allerlei Entwicklungsumgebung und Dateibrowser integrieren. Von der Mächtigkeit der Kommandozeile sprechen wir dabei noch gar nicht.
Auch sehr nett finde ich die Möglichkeit per Webinterface auf ein Repository zugreifen zu können. Greift man per WebDAV auf sein Repository zu hat man auf jeden Fall schon mal die Möglichkeit sich per Webbrowser den HEAD anzuschauen, schöner geht es allerdings mit WebSVN.
WebSVN ist eine Weboberfläche mit der man sich Repositories anzeigen lassen kann. Dabei kann man auch Versionen vergleichen, Dateien annotieren lassen oder Repositories per RSS Feed abonnieren.
In der bei Debian Lenny mitgelieferten Version 2.0 ist das alles noch recht rudimentär, mit der aktuellen Version 2.2.1 kann man allerdings schon recht bequem arbeiten und als Hilfstool beim Mergen oder bei der Recherche abseits der IDE ist das durchaus sehr hilfreich. Eine Demo finde sich unter anderem auf der Webseite der Entwickler.
Laut Dokumentation lässt sich auch die SVN Authentifizierung verwenden, das habe ich selbst aber noch nicht ausprobiert.
tags: coding toolsreaper, 18.09.2009
Reguläre Ausdrücke (RegEx) sind ein wahrhaft mächtiges Werkzeug wenn sie funktionieren. Einfache Ausdrücke gehen meist schnell von der Hand aber bei komplexen Ausdrücken kann das Testen ziemlich ausarten. Einen schnellen Test findet man unter auf der Seite Regexplanet.
Tools zu dem Thema gibt es natürlich auch, beispielsweise den RegExCoach. Dieser allerdings ist in neuen Versionen nur noch für Windows verfügbar. Für unterwegs ist aber die Online-Lösung durchaus tragbar.
tags: tools development web


