reapers blog
reaper, 11.02.2010
In letzter Zeit kommen immer mehr Smartphones mit integriertem GPS Modul auf den Markt. Das hat eine ganze Menge Vorteile, vor allem wenn man in fremden Landen ist. Leider sind die meisten Lösungen kostenpflichtig.
Quasi überall bekommt man Google Maps installiert und damit sogar ohne GPS erschreckend genaue Positionsangaben allerdings braucht man dazu immer eine Datenverbindung und die wird spätestens im Ausland teuer. Navigation ist ebenfalls erst Beta und soweit ich weiß in Europa noch nicht verfügbar.
Auf Nokia Smartphones gibt es nun schon seit längerem mit Ovi-Maps eine vorinstallierte Lösung die Karten on-the-fly laden kann, oder diese auch großflächig vorladen kann. Die Navigationslizens fürs Auto allerdings kostete bisher noch über 100 Euro. Zwar gab es auch Tagesabos für 3 Euro trotzdem könnte man sich für das Geld auch gleich ein vollwertiges Navi fürs Auto kaufen.
Seit kurzem nun gibt es eine neue Version von Ovi-Maps die eine Navigation im Auto und zu Fuß kostenlos mitbringt. Vor ein paar Tagen konnte auch ich diese für mein N97 herunterladen und ausprobieren. Mein erster Eindruck dazu, die Navigation ist durchaus brauchbar. Die Ansagen hilfreich und nicht zu aufdringlich und mit den richtigen Einstellungen zwingt einen das Navi auch nicht mehr vehement auf Autobahnen zu fahren nur weil es schneller ist.
Nichts desto trotz bleibe ich bei meiner Meinung das eine Fahrt in fremdes Gebiet vor der Fahrt vorbereitet gehört und man zumindest einen groben Überblick über das Zielgebiet und die geplante Route haben sollte.
tags: mobile tools gpsreaper, 08.01.2010
reaper, 06.01.2010
Na wenn das nicht mal ne gute Nachricht ist. Der RAW-Konverter meiner Wahl, Rawtherapee, wird endlich unter GPL gestellt. Bisher gab es diesen nur als kostenloses Binary zum Download, ein schon lange überfälliger Schritt.
Damit sollte sich hoffentlich bald der Weg in die Repositories von Ubuntu öffnen. Irgendwie finde ich es eben doch immer schön wenn die Software mit Updates versehen einfach so auf den Rechner purzelt, ohne das man ständig hinterher laufen muss.
Neben der Lizenzänderung stehen GUI Verbesserungen auf dem Programm, sowie Verbesserungen bei der Rauschunterdrückung und Bildverbesserung. Bisher wurde erst eine erste Alpha veröffentlicht, die durchaus auch beim ersten Umherklicken mal abschmiert, aber soweit ich sehen kann ist es ein Schritt nach vorn. Wobei ich mir nicht sicher bin ob ich die Trennung von Dateibrowser und Detailansicht so toll finde.
tags: foss photography toolsreaper, 24.12.2009
Wenn man mal gelegentlich zwischen Proxy-Konfigurationen wechseln muss ist es ziemlich umständlich jedes Mal den Optionsdialog zu bemühen. Foxyproxy schafft hier abhilfe. Mit Foxyproxy stellt man sich individuelle Konfigurationen zusammen und kann diese manuell mit einem Klick aktivieren oder auch über Regeln aktivieren. So kann man bestimmte Seiten ohne Proxy, bestimmte über TOR und bestimmte über einen anderen Proxy aufrufen.
tags: firefox toolsreaper, 04.11.2009
Manchmal da muss man PDFs zusammenstückeln, Seiten einfügen oder entfernen, drehen oder anders anordnen. Unter Windows gibt es da unendlich viele Tools, unter Linux primär das Kommandozeilentool pdftk. Das kann quasi alles, zwar recht intuitiv aber leider geht beim arbeiten mit visuellen Daten schnell die Übersicht flöten.
PDFSam bietet eine einfache GUI, ist in Java geschrieben und stellt über eine Reihe von Plugins verschiedenste PDF Manipulatoren zur Verfgung. Mit dazu gehört unter anderem ein grafischer Editor in dem man Seiten aus mehreren PDFs mixen und sortieren kann.
tags: tools linux fossreaper, 27.10.2009
Damals vor den Flamewars gab es mal so eine goldene Regel: One tool, one job. Und auch wenn heute viele Tools weit mehr als eine Aufgabe erfüllen gilt dieser Grundsatz noch immer. Für bestimmte Aufgaben braucht man bestimmte Werkzeuge.
Für Vektorgrafiken wie Logos nimmt man zum Beispiel Inkscape, oder auch den Illustrator von Adobe. Für den Satz einer Broschüre gibt es Tools wie Scribus oder InDesign aus der Adobewelt. Und Photos also Pixelgrafiken bearbeitet man mit Gimp oder Photoshop. Soweit so klar oder?
Eigentlich keine komplexe Aufgabenstellung für jemanden der eine Ausbildung in dieser Richtung absolviert. Und trotz aller Schmerzen die ich beim Gedanken daran empfinde gibt es Menschen die eine Vektorgrafik in Photoshop importieren und dort eine Linie verlängern. Menschen die in Indesign Texte zusammen schieben und ein Inhaltsverzeichnis oder Seitenzahlen von Hand reinschreiben.
Meine persönliche Meinung zur Adobe-Suite ist ja nebenbei das diese einfach mal totaler Overkill sind für meine privaten Aufgaben. Dazu kommt das ich den Funktionsumfang niemals erfassen, geschweige denn ausnutzen könnte und der Preis für die Software ganz klar an Wucher grenzt. Also bleib ich bei den freien Tools, die sehen nicht immer so schick aus und haben nicht alle Funktionen der Adobe Suite, funktionieren aber auch.
Was ich nicht verstehe sind Menschen die weder theoretisch noch praktisch wissen was sie da tun (und sei es nur aus mangelnder Erfahrung) die aber großspurig unbedingt die teuren proprietären Tools verwenden. Ohne sie bezahlt zu haben versteht sich.
Irgendwie ist das wie der Kauf eines Kampfpanzers wenn man gerade seinen Moped-Führerschein macht.
tags: cynics toolsreaper, 25.09.2009
Subversion ist eine feine Sache, selbst wenn man nur ganz allein an einem Projekt arbeitet. Mit verschiedenen Tools kann man Subversion schließlich auch in allerlei Entwicklungsumgebung und Dateibrowser integrieren. Von der Mächtigkeit der Kommandozeile sprechen wir dabei noch gar nicht.
Auch sehr nett finde ich die Möglichkeit per Webinterface auf ein Repository zugreifen zu können. Greift man per WebDAV auf sein Repository zu hat man auf jeden Fall schon mal die Möglichkeit sich per Webbrowser den HEAD anzuschauen, schöner geht es allerdings mit WebSVN.
WebSVN ist eine Weboberfläche mit der man sich Repositories anzeigen lassen kann. Dabei kann man auch Versionen vergleichen, Dateien annotieren lassen oder Repositories per RSS Feed abonnieren.
In der bei Debian Lenny mitgelieferten Version 2.0 ist das alles noch recht rudimentär, mit der aktuellen Version 2.2.1 kann man allerdings schon recht bequem arbeiten und als Hilfstool beim Mergen oder bei der Recherche abseits der IDE ist das durchaus sehr hilfreich. Eine Demo finde sich unter anderem auf der Webseite der Entwickler.
Laut Dokumentation lässt sich auch die SVN Authentifizierung verwenden, das habe ich selbst aber noch nicht ausprobiert.
tags: coding toolsreaper, 18.09.2009
Reguläre Ausdrücke (RegEx) sind ein wahrhaft mächtiges Werkzeug wenn sie funktionieren. Einfache Ausdrücke gehen meist schnell von der Hand aber bei komplexen Ausdrücken kann das Testen ziemlich ausarten. Einen schnellen Test findet man unter auf der Seite Regexplanet.
Tools zu dem Thema gibt es natürlich auch, beispielsweise den RegExCoach. Dieser allerdings ist in neuen Versionen nur noch für Windows verfügbar. Für unterwegs ist aber die Online-Lösung durchaus tragbar.
tags: tools development webreaper, 04.09.2009
Große Projekte und vor allem alte Projekte neigen gelegentlich zur Vermüllung, alte Methoden die eigentlich nicht mehr gebraucht werden bremsen den Build-Prozess und schlimmer noch werden langwierig getestet obwohl sie längst nicht mehr gebraucht werden. Das mach den Code zum einen unübersichtlich und zum anderen kostet es Zeit da die Methoden bei größeren Refakturierungen immer mit bearbeitet werden müssen.
Eigentlich, so sagt ja die Theorie passiert so etwas gar nicht, weil man immer ordentlich schaut ob mal Leichen hinterlässt aber Softwareentwicklung ist eben eine moderne Form von Krieg und da sind Leichen nun einmal nichts besonderes. Will man aber ein Projekt entschlacken wird es schwierig diese Leichen zu finden. Hat man eine konkrete Methode an der Hand kann man in Eclipse mittels Strg-G schnell nach Referenzen suchen und Leichen identifizieren aber zum Aufräumen taugt das leider wenig.
Der UCDetector (Unused-Code-Detector) ist nun ein Plugin das genau diese Aufgabe übernimmt und den Code nach Unreferenzierten Methoden und Klassen durchsucht. Es ist dabei nicht gerade schnell aber das Ergebnis ist durchaus gut. Wichtig dabei ist natürlich das man mit dem Tool nur wirkliche Referenzen prüfen kann, seltsame Magie oder Reflektion Aufrufe kann man damit nicht untersuchen. Beim entfernen von altem Code ist also weiterhin Vorsicht angebracht.
Neben den reinen Referenzchecks findet der UCDetector auch Klassen und Methoden die nur in Tests verwendet werden oder gibt Ratschläge für die Sichtbarkeit von Methoden. Wird eine Methode beispielsweise nur innerhalb der eigenen Klasse verwendet schlägt das Tool vor diese doch private zu setzen.
Die Konfiguration könnte etwas besser sein, so habe ich leider keine Möglichkeit gefunden bestimmte Klassen oder Dateimuster auszuschließen was in Verbindung mit generiertem Code teilweise etwas nervig ist.
tags: java development tools eclipsereaper, 16.08.2009
Java Auction Organisation, Listing Tool kurz jAOLT ist ein kleines aber feines Tool mit dem man schnell Auktionen bei eBay einstellen und beobachten kann. Das Webfrontend von eBay lässt zwar kaum Wünsche offen aber wenn man mal viele Artikel einstellen will kommt man an einem externen Tool kaum vorbei, außer man hat viel Geduld.
Größter Vorteil von externen Tools ist, das man seine Auktionen ganz in Ruhe vorbereiten und dann in einem Schub hochladen kann. Von eBay selbst gibt es zu diesem Zweck das Tool Turbo Lister welches allen erdenklichen Komfort bietet, allerdings nur unter Windows funktioniert.
Lange habe ich nach solch einer Lösung für Linux gesucht und mit jAOLT gefunden. Sicher es ist bedeutend weniger komfortabel und die Oberfläche ist ganz offensichtlich von einem Softwareentwickler gestrickt worden, aber das macht mir ja nix aus und es funktioniert. Für Ubuntu bietet der Autor sogar ein eigenes Launchpad Repository an.
tags: web ubuntu linux tools java



