reapers blog
reaper, 22.07.2010
Unter der Überschrift Apple-Produkte waren nie fantastisch gibts bei der TAZ ein hübsches nur zu wahres Interview zum Hersteller mit dem Telefon wo man beim telefonieren genau wissen muss wie man es hält.
tags: gadgets hardware mobilereaper, 14.12.2009
Nach einiger Zeit mit dem Sony P1i, bin ich jetzt doch im Lager von Nokia gelandet. Eigentlich hatte ich mich dagegen immer gewehrt aber am Ende siegten die objektiven Argumente. Somit habe ich jetzt mein P1i, primär wegen der trägen Oberfläche und des schlechten Touchscreens gegen ein Nokia N97 eingetauscht.
Das gute Stück bietet ein wesentlich größeres Display, mehr Prozessorleistung und nutzt statt der UIQ 3 Oberfläche die Touchscreen optimierte Symbian S60 5th Edition. Hardwareseitig bietet das N97 neben dem 640x360 Pixel Touchscreen eine ausziehbare QWERTZ Tastatur und verbindet sich per Bluetooth, Edge, UMTS oder WLAN mit der Welt.
Auf den ersten Blick machte die Oberfläche einen guten Eindruck, der sich mit dem Update auf die aktuelle Firmware noch deutlich verbesserte. Programme starten schnell und das Umschalten gelingt ohne große Pausen. An vorinstallierter Software sind Kalender, Adressbuch, Browser und Mailprogramm gleich dabei. Ebenso gibt es noch eine Kiste voller Tools und Widgets für Social Network Kram wie Facebook, Twitter und Co. die man sich echt sparen kann, kann man sie doch per Ovi-Store (dem Pendent zum Appstore) nachladen wenn man sie benötigt.
Sowohl Mail als auch Browser und Adressbuch erfüllen meine Erwartungen und insgesamt sehe denke ich das es am Ende eine gute Wahl war. Zumal die Haptik des Gerätes besser ist als beim P1i, welches ich am Ende eigentlich nur noch als Telefon mit Kalender verwendet habe weil es sonst einfach vieles einfach zu langsam und Umständlich war.
PS.: Es gibt sogar eine Funktion zur Sprachtelefonie!

reaper, 03.05.2009
Unter Intrepid Ibex (Ubuntu 8.10) gab es ein paar kleine Haken was mein Thinkpad betraf. Nichts womit man nicht leben konnte aber dennoch schön das sie mit Jaunty Jackalope (Ubuntu 9.04) nun behoben sind. So funktioniert zum Beispiel der Hardware Kill-Switch fürs WLAN jetzt problemlos, abschalten, anschalten, wieder online sein. Ebenso sind die Problemen mit dem proprietären Grafiktreiber und X.Org nun behoben und das ein und ausloggen geht so flüssig wie man es sich wünscht. Ebenso funktioniert Suspend-To-Ram so wie man es will, inklusive dem WLAN das nach dem Aufwachen wieder ohne zu murren läuft.
Die Probleme waren vorher nicht fatal und mit ein paar kleinen Hacks auch zu beseitigen, aber schön das sie jetzt gleich ohne Bastelarbeit funktionieren. Sonst halten sich die Änderungen in Grenzen, OpenOffice ist jetzt nativ in Version 3.0 vorhanden was einem die Installation aus externen Quellen erspart. Sonst läuft nach meinem Erachten alles stabil und flüssig, eben so wie man es gern von einer Desktop-Distribution erwartet. Fast eben wie ein Mac nur eben frei.
tags: ubuntu hardware linuxreaper, 17.12.2008
reaper, 18.02.2008
Das ermatten der Belichtertrommel meines alten PagePro 1100 und der Bedarf an einer heimischen Kopiererlösung brachten mich in die Situation nach einem neuen Drucker zu suchen. Voraussetzung für das Gerät waren eigentlich nur ein Mehrdokumenteneinzug, integrierter Netzwerkanschluss, und großer Speicher. Vom Budget her kamen eigentlich nach einiger Recherche nur der Brother MFC-7820N, der Canon i-SENSYS MF4660PL und der Samsung SCX-4725FN. Geworden ist es am Ende der Canon da dieser noch mit einer komfortablen Duplex-Einheit auftrumpfen konnte. Einziger Wermutstropfen beim Canon ist die fehlende Unterstützung für Postscript, da ich mit dem alten PagePro aber auch unter Linux gute Erfahrungen mit PCL5e/6 habe relativiert sich dieser Nachteil allerdings.
Hier kurz die wichtigsten Daten:
- Protokolle: PCL5e/6, Canon UFR-II LT
- Geschwindigkeit: 20 Seiten je Minute
- Speicher: 128 MB
- Schnittstellen: USB 2.0 Hi-Speed, Ethernet 10/100BaseTX
- Abmessungen (B x H x T): 390 x 455 x 532 mm / 14,3 kg
Unter Windows funktioniert die Installation reibungslos, auch unter OSX lassen sich die Treiber für die propreitäre UFR-II Schnittstelle problemlos installieren, auch wenn die Integration zu wünschen übrig lässt. So integriert der Treiber zwar neue Punkte in den Druck Dialog, der Duplexer lässt sich aber nicht wie gewohnt auf der Layout Seite des normalen OS X Dialogs ansprechen. Dafür muss man den separaten Dialog des Treibers bemühen. Den Scanner habe ich unter OS X noch nicht probiert, vielleicht findet sich da ja aber auch noch ein Weg ;)
Unter Linux lässt sich die Druckeinheit übrigens als HP Laserjet 5 oder als PCL5e/6 generischer Drucker ansprechen. Problematisch verhält sich hier nach meiner Erfahrung leider der Duplexer der die Seiten leider verdreht druck so das man sie nicht binden kann.
tags: hardwarereaper, 29.07.2007
Wenn man ein Notebook hat und damit unterwegs ist, dann will man nicht in jeder Pause immer hoch und runter fahren, schon um den Akku zu schonen. Bei den aktuellen Macs klappt das ganz wunderprächtig, man schließt den Deckel und nach ein paar Sekunden blinkert nur alle paar Sekunden auf um zu zeigen das es noch lebt. Abgesehen davon das ich das nicht mag verbraucht das MacBook in diesem Zustand immernoch Strom (etwa 1 Prozent je Stunde) da der Speicher weiter refreshed wird und die CPU nur sehr tief schläft. Geht der Akkustand dann auf den Nulpunkt zu transferiert das MacBook den Inhalt des Speichers automatisch auf die Platte und schaltet ab.
Der erste Zustand bedeutet im technischen Umfeld: "Suspend to RAM" also Schlafen im Hauptspeicher, dabei werden alle Systeme abgeschaltet und nur noch der Speicher und die CPU bekommen ein wenig Strom, nach dem Aufwecken ist der Rechner in einer Sekunde wieder da und man kann weiter arbeiten. Der zweite Zustand ist: "Suspend to Disk" dabei werden alle Daten auf ein Image auf der Platte geschrieben und beim nächsten Start wieder geladen, das dauert je nach Speicherausbau einen Moment, man kann aber ebenso weiterarbeiten wo man aufgehört hat.
Da ich persönlich den Tiefschlaf auf der Platte bevorzuge, unter anderem weil der Akku schonender ist. Immerhin verbraucht das Notebook so gar keinen Strom mehr und man kann gefahrlos auf mal das Netzteil abziehen ohne dann wieder einen Ladezyklus zu verschwenden. Die Schlafmodi lassen sich im übrigen auch wunderbar steuern, dazu gitb es das Kommandozeilen-Werkzeig pmset mit welchem sich das ganze beeinflussen lässt.
Um zu erfahren was gerade eingestellt ist führt man den folgenden Befehl aus:
sudo pmset -g
Verändern lässt sich das Verhalten mit:
sudo pmset -a hibernatemode X
Dabei steht X für die verschiedenen Schlafmodi:
0 - Suspend to RAM
1 - Suspend to Disk3 - Suspend to Disk and RAM (ist der Standard wie ich vermute)
5 - Suspend to RAM mit sicherem Speicher
7 - Suspend to Disk mit sicherem Speicher
Ich persönlich nutze Modus 7 da ich zum einen meinen Speicher verschüssele und zum anderen den Tiefschlaf Energieoptimaler empfinde.
tags: mac hardwarereaper, 23.05.2007
Kaum zwei Monate alt da muss ich schon den Weg zurück zu Cyberport antreten und mein Macbook Pro in die Reparatur schaffen. Warum? Gestern Abend wollte habe ich noch ein wenig meiner Schaffenskraft meinem Arbeitgeber spendiert und dabei festgestellt das die Build- und Importprozesse auf meinem Mac ziemlich langsam liefen, ums genau zu nehmen dauert alles fast doppelt so lange. Zumindest hätte ich erwartet das es nicht langsamer ist, zumal der Core 2 Duo nicht langsamer sein sollte als mein Pentium D auf Arbeit (Wobei ich gerade feststelle das es bei BenchIT keine entsprechenden Messungen gibt,,,) und ich genau soviel RAM habe.
Jedenfalls beschäftigte mich das Problem dann doch und ich probierte den XBench aus, welcher eine ganze Reihe von Benchmarks laufen lässt und dann eine Pseudovergleichbare Zahl ausspuckt. Sein sollten es um die 95 und gewesen sind es nur um die 65. Der Verzweiflung Nahe fragte ich dann Stefan um Rat der ja ein Baugleiches MacBook Pro hat und der konnte keine Probleme feststellen. Benchmark schnell, Build auch schnell.
Heute Abend dann die Ernüchterung, eine Neuinstallation von OSX brachte nichts (was auch nicht zu erwarten war). Der mitgelieferte Hardware Test bewarf mich denn aber mit einem Fehler. Laut diesem habe ich einen 4SNS/1/40000000 TBOT. Was wie ein aus einem Forschungslabor entflohenes Virus klingt deutet auf einen Schaden am unteren Temperatursensor hin wie man mir bei Cyberport sagte und bedürfe in jedem Falle einer Kur bei Apple.
Also gehts morgen zurück zu Cyberport und dann mal sehen ob die ihre Servicezeit von 7-10 Tagen einhalten ;) Vielleicht (so munkelte der Supporter) kriege ich auch ein Neues weils noch nicht so alt ist ^^ Wenns denn dann hält solls mir recht sein.
tags: mac hardwarereaper, 29.04.2007
Eigentlich ist die Apple Fernbedienung nicht viel mehr als ein nettes Spielzeug. Zumindest im Alltag und beim arbeiten. Woran ich dabei noch gar nicht gedacht hatte ich der Fakt das ja jeder neue Mac mit einer solchen Fernbedienung ausgeliefert wird und man somit immer Gefahr läuft das ein lustiger Zeitgenosse sein Spielzeug auf ein fremdes Notebook richtet.
Tatsächlich hat die Apple Fernbedienung ja eine Reichweite von etwa 10 Metern und wird auch von handelsüblichen Wänden prima reflektiert und gestreut so das eine unbeabsichtigte oder beabsichtigte Fernsteuerung gar nicht mal so unwarscheinlich ist. Solange man nur Frontrow verwendet sicher ein kleines Problem, aber wenn man mit Tools wie Mira oder iRedlite verwendet werden die Manipulationsmöglichkeiten ungleich größer.
Auf Schimana fand ich eben die Lösung für die Problematik. Durch gemeinsames Drücken von "Menu" und "Play" lässt sich die Fernbedienung an den Mac koppeln, fortan ist dann der Mac nur noch mit der einen Fernbedienung nutzbar. Lösen lässt sich die Sperre wieder über die Sicherheitseinstellungen in den Systemeinstellungen.
tags: mac tools hardware security via: schimana.net...reaper, 06.04.2007
Und nun meine ersten Erfahrungen mit dem MacBook Pro. In der großen braunen Umverpackung findet sich ein schickter schwarzer Karton mit bunten Bildchen und schickem Henkel. Darin liegt, eingebettet in Styropor, das Notebook mit Netzteil, Fernbedienung und Handbuch / CD-Paket. Beim Netzteil fällt mir angenehm die Länge der Anschlussleitung auf, oft finde ich die Kabel von Notebook recht kurz geraten, zumal man diese oft nur mit einer Verteilerdose verlängern kann.
Das Gerät selbst macht wie erwartet einen soliden Eindruck, die Tastatur ist fast so gut wie an meinem alten Thinkpad und das Display leuchtet hell genug um auch in der Sonne noch etwas zu erkennen. Kritisch sehe ich im Augenblick noch die Beschichtung der Handballenauflage und die Silbernen Tasten, hier hoffe ich mal das sich keine Abnutzungs und Verschmutzungserscheinungen einstellen. Die Tastatur tippt sich wie gesagt super, ärgerlich ist nur das die Cursor- und Funktionstasten recht klein geraten sind. Auf Bildlauf, Home und End Tasten hat Apple ganz verzichtet und diese als zweit Belegung auf den kleinen Cursortasten hinterlegt. Platz für mehr wäre jedoch eindeutig gewesen.
Für mich als Umsteiger von PC ist die Tastenbelegung von Apple etwas schwierig, tippen geht aber die Sonderzeichen wie @ auf dem L und Backslash auf der 7 sind nervig aber sicher nur eine Gewöhnungssache. Dafür hat man aber auch eine edle Tastaturbeleuchtung die dem Think-Light bei weitem überlegen sein dürfte :)
Mit Software Tipps hat mich der Stefan geradezu überhäuft. OS X liefert insgesamt alles mit was man braucht um zu starten, Browser, Mail, Video, usw. Ich persönlich bleibe beim guten alten Firefox, Thunderbird Gespann, die beiden sind mir vertraut und ich möchte so manches Firefox Addon nicht mehr missen. Trotz dieser guten Grundausstattung kommt man um zusätzliche Tools nicht wirklich herum ;) Aber warum sollte man auch. Einige der nützlicheren werde ich sicher in nächster Zeit noch begeistert vorstellen *g* Aber nun zurück zur Hardware.
Das MacBook Pro ist insgesamt sehr ruhig, ein leises Surren ist zu hören wenn die CPUs nicht unter Last liegen, dafür heult das Gerät ganz schön auf wenn die beiden Kerne auf Touren kommen. Ich habe immo keinen Vergleich zu anderen Core 2 Duo Notebooks aber ich finds laut, mein altes Centrino hat sich nur wesentlich seltener hören lassen. Dafür kann man das MacBook Pro aber jetzt auch auf den Schoß nehmen, die schreckliche Hitze die in den Modellen der ersten Ausgabe beschrieben wurde scheint Apple in den Griff bekommen zu haben. Auch sonst finden sich viele durchdachte, nette, zwar nicht lebenswichtige Details die einem das Leben leichter machen. Da wäre zuerst die Kabelaufwicklung am Netzteil und der MagSafe Stecker der verhindern soll das man Rekorde im Notebook Weitwurf aufstellt. Die kleine dezente Kamera im Display liefer auf den ersten Blick ganz passable Bilder, ein Test zur Videokonferenz steht noch aus. Irgendwo neben dem Powerknopf versteckt sich dann noch ein Lichtsensor der das Display dimmen kann und die Tastaturbeleuchtung einschalten kann. Die Funktionstasten sind allesamt mit praktischen Funktionen wie Lautstärke, Helligkeit belegt. Sogar die Helligkeit der Tastaturbeleuchtung lässt sich regulieren.
Alles in allem mein erster Eindruck zum MacBook Pro ist super. Sowohl die Hardware als auch die Software überzeugen in Qualität und Quantität. Eins muss ich jedoch sagen, OS X ist intuitiv bedienbar, aber für einen langjährigen FreeBSD User wie mich oder auch einen Windowsumsteiger dürfte einiges weit weniger intuitiv sein wie oftmals beschrieben. Es ist ein tolles System aber die oft gegangenen anderen Wege könen sich leicht in ein zweischneidiges Schwert verwandeln.
tags: hardware nerdstuff macreaper, 06.04.2007
So, nun hab ich schon gestern, also eigentlich einen Tag früher als geplant mein neues Spielzeug ;) abgeholt. Leider hat die ganze Freude einen kleinen Wermuthstropfen, der zusätzliche RAM den ich bestellt hatte wurde scheinbar ohne weiteren Test eingebaut. Ich packte freudig mein neues MacBook Pro aus, startete und schaute mich um als mich der erste Kernel Panic ereilte *grmf* Das nächste Booten dauerte ewig und erst nach mehrmaligem Ein und wieder Ausschalten konnte ich mich wieder einloggen.
Erschreckend fürchtete ich schon fast auf Windows Manieren bei OS X zu stoßen. Dann begannen einige Programme wahllos abzustürzen und dann kam auch schon der nächste Panic. Als geschulter Informatiker beförderte ich kurzerhand die Boot CD in das Laufwerk und ließ den darauf befindlichen Hardwaretest laufen. Und siehe da, es gab einen Fehler der ganz nach Speicher aussah :( Nicht müde den Fehler zu suchen drehte ich also das MacBook Pro auf den Kopf, entfernte den Akku, drei Schrauben und den oberen RAM Riegel und siehe da der Hardwaretest lief durch. Toll denk ich mir da, ist es denn zuviel verlangt den 3 Minuten Hardwaretest laufen zu lassen wenn man den Rechner aufrüstet?! Egal ich werd am Samstag bei Cyberport vorstellig und hol mir nen neuen RAM. Vielleicht haben die da ja dann auch den S-Video Adapter auf Lager.
tags: mac web nerdstuff hardware


