reapers blog

Ich hab es also letzte Woche dann doch nicht sein lassen können und hab mir StarCraft II geholt. Das originale StarCraft von 1998 war so eins der Spiele die mich immer wieder gefesselt haben. Selbst als die Grafik gnadenlos überholt war habe ich die Kampagnen wieder und wieder durchgespielt. Nach Jahren des Wartens hat Blizzard nun den Nachfolger veröffentlicht.

Zu meiner Freude hat das Spiel in der Wine AppDB bereits beim Release Gold Status erreicht. Was soviel bedeutet, es läuft nicht wie unter Windows aber es läuft ohne große Probleme. Für Ubuntu Lucid gibt es inzwischen sogar teilweise Platinum. Und ich kann dies nur bescheinigen abgesehen vom Mount-Problem der DVD funktioniert es einwandfrei. Die Details muss ich zwar ein wenig runter regeln aber sonst kann ich nicht klagen. Als Hardware läuft bei mir ein 15 Zoll T61p mit 4 GB RAM und einem 64-Bit Ubuntu 10.04.

Das Spiel selbst bietet eine Menge schneller Multiplayer Action aber auch eine ganze Stange an Singleplayer Spaß. Die Kampagne ist liebevoll ausgearbeitet. Statt öden Briefings bewegt man sich wie in einem Adventure durch die Räume des Basisschiffes und kann mit den dortigen Charakteren sprechen. In der Messe steht ein Spielaufomat, auf der Brücke kann man zwischen Missionen wählen und im Labor oder Techraum Upgrades für die eigenen Einheiten erwerben. Das Geld dafür erwirbt man in den Missionen.

Zu den üblichen KI-Gefechten gesellen sich noch eine Reihe von Tutorials und Trainingsmissionen in denen man sein können unter Beweis stellen kann. Das alles ist Hinterlegt mit einem dubiosen Belohnungssystem, wer mag mir ist es egal. An den Multiplayer Modus hab ich noch keine Hand angelegt, dafür fehlt mir grad auch ein wenig die Zeit.

StarCraft typisch spürt man sehr stark das Schere-Stein-Papier System beim Einheiten Balancing. Für jede Einheit gibt es ein Gegenstück das besonders gut als Abwehr funktioniert. Hübsch finde ich die Möglichkeit Einheiten beim Bau direkt in einen Bunker oder ein Frachtschiff zu schicken oder Abbaudrohnen gleich zum Mineralienfeld. Es sind die kleinen Details die StarCraft II ausmachen nicht die großen Änderungen. Als alter StarCraft Spieler findet man sich schnell zu recht und gerade diese wenigen Änderungen sind es die mir gefallen.

Command and Conquer mag in der Zwischenzeit viel mehr Spiele herausgebracht haben und viel mehr am Gameplay gefeilt haben aber nach Tiberian Sun hab ich da den Anschluss verloren.

Alles in allem lohnt sich die Anschaffung von StartCraft II, es ist auch unter Wine, genügend CPU, RAM und eine Nvidia Karte vorausgesetzt gut spielbar und macht eine Menge Spaß. Etwas traurig finde ich die zwinged erforderliche Aktivierung über das Battle.net zum Glück liegen den Spiel aber auch zwei Proberversionscodes bei damit man erstmal reinschnuppern kann.

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tags: games rts sc2
Zeitvertreib für Zwischendurch
reaper, 18.07.2010

Die Medieninformatiker präsentieren mal wieder die Ergebnisse ihres Praktikums. Man darf sich aber fragen warum hier mal wieder auf Flash gesetzt wurde :(

tags: web games
Abenteuerliche Soundtracks
reaper, 10.12.2009
In der Tentakelvilla gibts all die Kläge der guten alten Zeit, wo noch Guybrush und Zak gegen das Böse kämpften. Zum Teil orginal, zum Teil remixed. tags: games web
World of Goo für Lau
reaper, 25.10.2009

Naja nicht ganz, aber wer will kann sich noch bis zum heutigen Tag eine Kopie von World of Goo sichern. Notwendig ist dazu nur eine Spende über PayPal. Die Höhe kann man selbst bestimmen, theoretisch also auch mal nur für 1 Cent statt für die normalen 20 Dollar. Anlass für die Aktion war der Geburtstag des Spiels.

World of Goo ist ein witzig animiertes Puzzlespiel für Linux, Windows und Mac.

tags: games

Gestern Abend fiel mir mal wieder ein das ich neben vielen einfachen Würfeln auch immer ein paar ganz besondere Schätzer von Q-Workshop im Würfelbeutel hab und das man da doch mal wieder bestellen könnte. Q-Workshop ist eine polnische Firma die Würfel in allen erdenklichen Formen speziell für Rollenspieler fertigt. Dabei sind alle Verzierungen von Hand gezeichnet und im Vergleich zu manchem Kaufhauswürfel sehr haltbar und ansprechend allemal.

Die Würfel gibt es in den Variationen jeweils einzeln oder als Set mit verschieden Seitigen Würfeln. Tingelt man also zwischen Systemen umher oder will man einfach mit verschiedenen schicken Würfeln posen bieten sich die Sets für ca. 15 Euro im Shop an. Bei eBay bekommt man die gleichen Würfel auch bedeutend günstiger wenn man etwas Geduld hat.

Großartig und für mich neu im Sortiment sind auch die Munchkin Würfelsets mit 2 W6 und einem 10-Seitigem Punktezähler.

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tags: rpg games
Monopoly Citystreets
reaper, 24.09.2009

Mit Monopoly Citystreets geistert derzeit eine recht interessante Technologie Demo durchs Netz. An das bekannte Brettspiel angelehnt kauft man weltweit Straßen, baut darauf Häuser und kassiert Miete. Dazu gibts immer mal eine Ereigniskarte mit der man die Mitspieler sabotieren oder sich selbst vor Sabotage schützen kann.

Damit enden dann auch die Ähnlichkeiten. Im Gegensatz zum Brettspiel bekommt man nämlich automatisch Geld, eine Millionen täglich plus Mieten je nach Straßen und Gebäuden. Etwas seltsam ist dabei, dass eine Straße in einem kleinen Dorf zwar genauso teuer ist wie in der Großstadt ist aber ein Vielfaches an Einnahmen generiert.

Technisch setzt man auf einen Mix aus Openstreetmap Daten und Google Maps Anzeige. Die Straßen und Weltkarte wird mit Google Maps gerendert, während die Daten aus der Openstreetmap Datenbank kommen. Was teilweise zu einigen Kuriositäten führt. So kann man auch mal Wanderwege kaufen oder Straßen verlaufen nicht da wo sie auf der Karte zu sehen sind. Und in ländlichen oder abgelegenen Regionen merkt man deutlich die mangelnde Präzision und Vollständigkeit der Straßendaten.

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tags: games web openstreetmap

Einfach großartig, eine Art Space Invaders Clone der mit jedem Abschuss eine zufällige Datei auf dem Rechner löscht. Leider nur für Mac aber da Windows von Natur aus schon Daten verliert und man unter Linux vermutlich root sein müsste :P

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Monkey Island Special Edition
reaper, 01.06.2009

Monkey Island, also das Orginalspiel wird neu aufgelegt. Mit komplett Handgezeichneten Screens und Charakteren. Einfach toll, Guybrush Threepwood is back!

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tags: games nerdstuff via: grumpygamer.com...

Die alte Diskussion um Killerspiele kennt man ja nun inzwischen. Das jetzt aber auch Rollenspiel, genauer Live Action Rollenspiel (LARP) dazu gehört ist neu. Spüren musste das die Orga des Dortmunder Cons "Tremonias Erben III". Das dortige Jugendamt untersagte dort kurzerhand die Con in einem Jugendzentrum. Begründet wurde dies mit dem Amoklauf des pubertären Vollspacken in Winnenden.

Offizielle macht man sich angesichts der täglichen Amokläufe Gedanken um das Konzept in Bezug auf Gewaltprävention. Tatsächlich bin ich ja auch kein Fan von Latexschwertgefechten. Doch ist dies wiedermal ein klassisches Beispiel von mangelnder Kompetenz und Toleranz. Am Ende so scheint es das dem Jugendamt jemand ein Youtube Video zugespielt hat bei dem sich Leute in Mittelaltergewand in einer Kneipe prügeln. Womit ich dann wieder bei meinem Lieblingskind der Medienkompetenz angekommen bin.

Warum bitte sind die Verantwortlichen nicht in der Lage sich zu informieren, mal zu schauen ok, hier gibt es ein Video das ein Extrem zeigt, ist das denn allgemein so? Warum spricht man nicht mit den Organisatoren, mit engagierten Vereinen und den Teilnehmern. Verteufeln ist eben doch zu einfach und dagegen hilft nur eins, es ihnen so schwer wie möglich zu machen. Weder Computerspiele, noch Liverollenspiele, geschweige denn Tischrollenspiele sind gefährlich. Gefährlich ist allein der ungefilterte Konsum.

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Review: Celetania
reaper, 28.02.2009

Vor gut zwei Wochen wurde Celetania veröffentlicht. Vor allem auch in der Linux Community wurde das Spiel recht innig erwartet, bietet doch der Betreiber Volcando Games einen nativen Linux Client an. Die Entwickler bezeichnen das Spiel als persistentes Space 4X MMOG. Also ein Echtzeitstrategiespiel das auch weiterläuft wenn man sich auslogged.

In Celetania gibt es zwei Rassen, die galaktischen Händler (Grogg) und die kriegerische Cyborg Rasse (S.E.C.C.T.S). Das Spiel beginnt man mit einem kleinen Planeten ein paar Bauteilen und Ressourcen im Lager und sonst nix. Man bebaut seinen Planeten mit Fabriken, Forschungsstationen und Minen. Im Orbit hängen schnell Schiffswerften, Handelsstationen und Abwehrforts. Insgesamt gibt es drei Ressourcen und Geld sowie einen recht kurzen Forschungsbaum. Kurz bedeutet dabei absehbar lang, wennauch manche Forschung ewig dauert.

Das Gameplay ist nun einfach gestrickt, man baut ein Kolonieschiff, schickt es ins Nachbarsystem, gründet einen Kolonie und so weiter. Hat man Glück landet man in einer wenig besiedelten Galaxie und kann recht schnell ein paar Planeten besiedeln womit man erstmal keine Rohstoffsorgen hat. Man kurbelt also Forschung an gibt Schiffen Transport Befehle und kann dann ausloggen.

Für anfängliche Kurzweil sorgen die Quests genannten Minigames, bei denen man für ein vorgegebenes Budget Schiffe zusammenstellt und auf Missionen schickt. Leider hat man schnell den Dreh für die einzelnen Missionen raus so das diese dann auch Selbstläufer werden. In Benachbarten System siedeln bald auch andere Spieler so das man nach Herzenslust plündern und zerstören kann was andere aufbauen. Dankbare Gegner sind dabei inaktive Spieler.

Alles in allem fühlt sich das Spiel ganz nett an, braucht aber schnell viel Zeit, will man nicht das Opfer seiner Nachbarn werden. Vom Gameplay gibt es aber wenig Unterschied zu Browserspielen wie dem schon Jahre alten Ogame. Und wie bei Ogame ist schon jetzt abzusehen das erfahrene Spieler Neueinsteiger ohne Rücksicht auf Verluste einfach platt machen.

Ich hätte mehr erwartet, aber leider handelt es sich um eine extrem halbherzige Umsetzung, mit netter 3D Grafik und mangelhafter Steuerung. Für eine Langzeitmotivation fehlt aber einfach der Tiefgang.

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tags: games
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