reapers blog
reaper, 25.09.2009
Subversion ist eine feine Sache, selbst wenn man nur ganz allein an einem Projekt arbeitet. Mit verschiedenen Tools kann man Subversion schließlich auch in allerlei Entwicklungsumgebung und Dateibrowser integrieren. Von der Mächtigkeit der Kommandozeile sprechen wir dabei noch gar nicht.
Auch sehr nett finde ich die Möglichkeit per Webinterface auf ein Repository zugreifen zu können. Greift man per WebDAV auf sein Repository zu hat man auf jeden Fall schon mal die Möglichkeit sich per Webbrowser den HEAD anzuschauen, schöner geht es allerdings mit WebSVN.
WebSVN ist eine Weboberfläche mit der man sich Repositories anzeigen lassen kann. Dabei kann man auch Versionen vergleichen, Dateien annotieren lassen oder Repositories per RSS Feed abonnieren.
In der bei Debian Lenny mitgelieferten Version 2.0 ist das alles noch recht rudimentär, mit der aktuellen Version 2.2.1 kann man allerdings schon recht bequem arbeiten und als Hilfstool beim Mergen oder bei der Recherche abseits der IDE ist das durchaus sehr hilfreich. Eine Demo finde sich unter anderem auf der Webseite der Entwickler.
Laut Dokumentation lässt sich auch die SVN Authentifizierung verwenden, das habe ich selbst aber noch nicht ausprobiert.
tags: coding toolsreaper, 17.09.2009
So beim Bloggen verlinkt man ja gern man die eine oder andere Seite. Und nicht selten handelt es sich dabei um ein Blog auf welches man dann eigentlich sinnvollerweise auch ein Trackback setzen sollte. Leider heißt das dann aber nicht selten auf den hübsch gestylten Seiten nach der Trackback URL zu suchen und dann diese per Copy & Paste zu kopieren. Dabei könnte die Lösung so einfach sein, wenn einfach alle Blogs, Foren und Seiten die gern Trackbacks empfangen wollen entsprechende RDF (Resource Description Framework) Informationen anbieten würden.
Darüber können dann Blogs und Tools automatisch nach der Trackback URL suchen und auch automatisch die Trackbacks setzen. Funktioniert im übrigen Prima und ist auch gar nicht schwer zu implementieren. Nachteil der Geschichte ist das man so natürlich noch schneller zur Zielscheibe von Trackback Spam wird, aber da man den i.d.R. auch hat wenn man nur die URL irgendwohin schreibt ist das dann auch egal.
tags: coding webreaper, 08.07.2009
Programmierer sind ja schreibfaul. Statt einer normalen Verzweigung erfanden sie also irgendwann die ternäre Operation. Also das weglassen des umständlichen if .. then .. else Krams und die Reduktion der Anweisung auf eine Zeile. Das kann viel Tipparbeit sparen, und reduziert die Codezeilen und erhöht unter Umständen die Übersicht. Immer wieder stoplere ich aber auch über ternäre Operationen die sich über mehrere Zeilen erstrecken und ungefähr so lesbar sind wie das Kleingedruckte auf einem Mobilfunkvertrag.
Das führt dann dazu das eigentlich offensichtliche Fehler übersehen werden. Als Beispiel: einer Variable wird entweder ein Wert oder NULL zugewiesen. Später wird geprüft ob die Variable NULL ist und die Verbeitung abgebrochen. Blöd nur wenn jetzt vor der Prüfung die 20 Zeilen später passiert jemand die Variable verwendet und übersieht das diese auch NULL sein kann.
Dabei könnte das Leben so einfach sein wenn man einfach abbricht statt die Variable erst umständlich auf NULL zu setzen. Der ternäre Operationen haben durchaus ihre Berechtigung, aber nicht um jeden Preis und schon gar nicht wenn dadurch die Lesbarkeit des Quellcodes leidet.
tags: codingreaper, 08.04.2009
reaper, 26.03.2009
reaper, 08.03.2009
reaper, 07.10.2008
reaper, 13.09.2008
Bildergalerien im Netz wirken oft etwas trocken, die Usability beschränkt sich auf das klicken und vergrößern, recht lästig wie ich finde. Manchmal auch dankbar selektiv aber manchmal sucht man doch nach einer schönen Repräsentationsform. Lightbox ist dabei eines von vielen Skripten die mittels JavaScript und CSS nette Effekte hinzaubern. Grundsätzlich bin ich ja eher gegen den Einsatz von JavaScript aber wenn es die Usability verbessert und die Funktionalität ohne JavaScript nicht flöten geht finde ich es ja schon manchmal sehr nett.
In meiner Photosammlung hatte ich jetzt seit einiger Zeit Thickbox im Einsatz, leider hat das Skript aber Probleme mit Weiterleitungen im Angeforderten Bild, wenn da mal ein Mime-Type Wechsel stattfindet gibts Bilder im Quelltext. Je nach Funktionsumfang brauchen solche JavaScript Bibliotheken aber durchaus bis zu 350 KByte an Quellcode der erstmal zum Browser geschickt wird. Ich bin jetzt auf Lytebox umgestiegen das frisst im Augenblick sowas wie 45 KByte (was ich immernoch für zuviel halte) kann aber alles was ich will und ein bisschen was nett zu haben ist.
Im Grunde will ich gern Bilder schön anzeigen und dabei auf Browserfenstergröße skalieren, das können leider nicht alle. Schön ist es natürlich Bilder gruppieren zu können und dann nach starten der JavaScript Ansicht in dieser weiterschalten zu können.
Wer auf der Suche nach so einer oder ähnlichen Visualisierungslösungen ist sollte am besten in der The Lightbox Clones Matrix vorbeischauen.
tags: web codingreaper, 22.06.2008
Es gibt Dinge die sind eigentlich zu gar nix nütze oder vielleicht doch. Das Firefox-AddOn PictLens ist so ein klassischer Fall. Mit Hilfe von PictLens ist es möglich eine schicke 3D Ansicht von Medien aus dem Browser heraus anzuzeigen. Ein wenig erinnert es dabei an den QuickLook oder den CoverFlow Modus vom Apple Finder.
Damit eine Seite PictLens unterstützt muss sie eigentlich nur ein kleines Media-RSS bereitstellen und anouncen. Die verbreiteten Medienschleudern (YouTube, flickr, facebook) unterstützen diese Medien Feeds schon eine ganze Weile. Das Format ist ja auch denkbar einfach:
<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?> <rss version="2.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"> <channel> <item> <title>bild1.jpg</title> <link>images/bild1.jpg</link> <media:thumbnail url="bild1_thumb.jpg"/> <media:content url="bild1.jpg"/> </item> </channel> </rss>
Der Announce erfolgt wie bei RSS Feeds üblich via link Tag im Headerbereich:
<link rel="alternate" type="application/rss+xml" href="bilder.xml" />
PictLens gibt es derzeit nur für Windows und OS X dabei jedoch in Versionen für den Firefox, IE und Safari. Ein kleiner Haken an der Sache ist natürlich wie immer der Hersteller. Das Plugin ist zwar kostenfrei, Cooliris behält sich aber das Recht vor die Nutzungsdaten zu verarbeiten. Es gilt also wieder einmal abzuwägen ob man das Tool seinem eigenen Datenschatten hinzufügt.
Ich hab es mir zumindest nicht nehmen lassen meine Bildergalerien mit den nötigen RSS-Feeds auszustatten, vielleicht bringt mich das ja auch dazu endlich mal wieder ein paar Bilder hochzuladen.

reaper, 03.03.2008
Erzeugt man aus einem WSDL-File mit Axis Java Klassen muss der neu gewonnene Webservice noch in die Axis Konfiguration übernommen werden. Der normale offensichtliche und gut dokumentierte Weg hierzu ist ein Hot-deployment. Dies kann mit Hilfe eines Ant-Targets oder über ein Script passieren. Tatsächlich wünscht man sich aber oft auch die Möglichkeit eines Cold-Deployments, in der Axis FAQ wurde ich dazu auch fündig und konstruierte folgenden Ant-Aufruf:
<java classname="org.apache.axis.utils.Admin" fork="true" dir="somepath/WEB-INF"> <arg value="server" /> <arg value="somepath/service/deploy.wsdd" /> <classpath> <pathelement location="somepath/WEB-INF/classes"/> <path refid="axis.classpath"/> </classpath> </java>
Vor allem für automatische Buildprozesse ist ein Hot-Deployment eher ungeeignet da hierzu im Buildfile meiner Ansicht nah zu viele Parameter beachtet werden müssen und der Applicationserver ja auch nicht immer läuft.
tags: coding



