reapers blog
In Schulen darfs auch mal kuschelig sein
geschrieben von: reaper, 15.03.2011
Und wenn da nur 15 Kinder sitzen, sich die Lehrkraft auf alle konzentrieren kann da kann das ja quasi nicht gehen. Da fällt es doch sofort auf wenn der Kalle der Susi in der Nase bohrt. So oder so ähnlich kommen die Äußerungen von Dresdens Schulbürgermeister Lehmann bei mir an.
Quelle: SZ-Online
Ich glaub ja wirklich langsam CDU ist eine ansteckende Krankheit, eine unheilbare noch dazu. Ich kenn da ja auch Lehrer die mit 25+ Kindern in einen Raum gesperrt werden und wo aus Personalmangel Unterrichtsgänge mit 25 Kindern und einer Betreuungsperson fällig werden.
Schon jetzt verklagen Eltern Grundschullehrer wegen schlechter Noten oder einer nicht der Phantasie entsprechenden Bildungsempfehlung, wie soll denn das weitergehen wenn die Klassenstärken weiter steigen und die Qualität der Lehre immer weiter sinkt und Schulen zu Aufbewahrungseinrichtungen verkommen von denen man erwartet das perfekte Intelligenzbestien heraus purzeln.
Die Politik jammert über Fachkräftemangel und die NPD heult das Tschechen die Wohnungen putzen kommen aber wenn es mal 10 - 15 Jahre eng wird in den Schulen, das schadet doch bestimmt nix müssen sich die ausgebrannten Lehrer eben mal zusammen reißen und ein paar Überstunden schieben, geht doch in der freien Wirtschaft auch.
Kommentare
kurtmelnik
(
http://blauerbueffel.mueller394.de /
18.03.2011 11:37:00 )
reaper
(
http://www.bunix.de /
18.03.2011 13:19:04 )
Davon das Lehrer gern als Erfüllungsgehilfen des Staates dienen lass ich jetzt mal außen vor. Wissen frei von Ideologie weiter zu geben steht ja noch auf einem anderen Blatt.
Insgesamt glaube ich aber das Kinder die in überfüllten Klassenzimmern mit überforderten Lehrern mit Informationen zugeschüttet werden sich am Ende bedeutend besser in das vorgeschriebene System einfügen und durch vorhersehbare Verhaltensmuster besser zu überwachen sind.
kurtmelnik
(
http://blauerbueffel.mueller394.de /
19.03.2011 08:55:39 )
Vielleicht kräht sie damit nach neuartigen Totengräbern des Kapitalismus, die in der Lage sind, ein kooperatives Leben zu führen.
reaper
(
http://bunix.de /
20.03.2011 11:36:14 )
stefan
(
http://lebelt.info /
21.03.2011 14:18:41 )
Der Grad Ihrer Notwendigkeit und damit ihre Tiefe steigt höchstens linear mit der Komplexität des Systems/Problems.
Von daher ist es absoluter Schwachsinn, zu behaupten flache Hirarchien seien besser. Sie fühlen sich nur für den Einzelnen rein subjektiv besser, effizienter und flexibler an. Das ist aber ein Trugschluss weil sie ab bestimmten Problemgrößen einfach nicht mehr funktionieren.



