reapers blog

Heute werden sie alle einen Deadlock erleben
geschrieben von: reaper, 11.02.2006

Ja dies ist ein Satz mit dem man den Unterricht einleiten kann:

Heute werden sie alle einen Deadlock erleben!

Nun sie dürfen gespannt sein was eine Berufschule unter einem Deadlock so versteht. Zuerst so muss man freilich sagen geht es um Datenbanktransaktionen und die Demonstration einer verklemmung zweier solcher. Aber wie geht man nun so ein Problem an, nun zuerst benötigt man zwei Benutzer mit Zugriff auf eine Datenbank. Der erste Benutzer startet nun eine Transaktion auf Tabelle A und der zweite Benutzer auf Tabelle B dann versucht Benutzer Nummer Eins auf Tabelle B zuzugreifen und Benutzer Zwei auf Tabelle A und dann sind beide Transaktionen verklemmt. Schön ganz toll haben wir das gemacht und wie umgeht man nun so ein Problem?

Ja das ist die Frage die dem geneigten Berufsschüler überlassen bleibt, denn:

Mann muss immer aufpassen das es keine Deadlocks gibt und wenn doch dann muss der Administrator die Datenbank neustarten!

Gut das moderne Datenbanken statt automatischer Verklemmungserkennung und Transaktionsschutz Admins haben die ständig die Datenbank auf Verklemmungen absuchen?! Aber seien wir mal froh das der Admin nicht den Rechner rebooten muss :P

tags: work reallife fun

benchmarks ala bszet
geschrieben von: reaper, 22.12.2005

Wenn ich an Benchmarks denke dann denke ich als erstes an BenchIT oder an 3DMark und Co. Bei BenchIT ist mir klar geworden das hinter einem Benchmark mehr steckt als bloße Leistungsmessung, das ein Benchmark zur Leistungsanalyse dienen soll und nicht nur zur bloßen darstellung eines Abstrakten Wertes und ich habe gelernt wie wichtig exakte Zeitmessung ist.

Im Berufschulzentrum für Elekrotechnik nun lernte ich eine andere Art von Benchmark kennen, es ging darum herrauszufinden wie sich ein Index auf eine Datenbanktabelle auswirkt. Dazu gab es die folgende Lösung: Zuerst erstellt man sich eine Tabelle ohne Primärschlüssel und trägt 16 Datensätze mittels des Assistenten ein (wohlgemerkt die Datenbank?! der Wahl ist Access) dann duplieziert man den Inhalt der Tabelle solange mittels SELECT INTO bis Windows kurz vor dem Absturz steht. Dann klickt man unten doppelt auf die Uhr und guckt auf die tickenden Sekunden, dann startet man eine Abfrage und zählt die Sekunden bis diese fertig ist.

Als nächstes wird es schwierig, man erstellt sich einen INDEX und macht das ganze nocheinmal und freut sich das die Abfrage plötzlich schneller geworden ist. Oder man geht protestierend nach Hause im Angesicht solches Schwachsinns...

Abschlussprojekt in den Startlöchern
geschrieben von: reaper, 24.11.2005

Auch wenn ich noch bis Ende Januar Zeit habe mich um ein Abschlußprojekt meiner Ausbildung zum Fachinformatiker zu kümmern hatte ich heute ein sehr erfreuliches Gespräch mit meinem Betreuer.

Bisher habe ich mich ja immer um das Webfrontend von BenchIT gekümmert, also der Standardschnittstelle für den Benutzer wenn es darum geht seine Ergebnisse zu visualisieren. Dort sind zwar noch einige Baustellen offen und eine ganze Reihe von Features in der Queue, aber so richtig glücklich war ich immer nicht mit dem Gedanken als Abschlussprojekt ein Stück Webseite zu realisieren. Im Sinne und am niveauvollen IHK Horizont wäre das sicherlich, aber für mich selbst eben gar nicht.

Die eigentliche Idee zu meinem jetzt erstmal festgezurrten Abschlussprojekt hatte ich eigentlich schon vor einer ganzen Weile und kam eigentlich heute nur im Gespräch mit Robert über mögliche Projektthemen wieder darauf zurück. BenchIT ansich bietet ja eine recht homogene Plattform verschiedene Unixsysteme zu vermessen. Von der Funktion her besteht BenchIT im eigentlichen aus einem zentralen Interface und einer Reihe von Messkernen die verschiedene Routinen mit verschiedenen Bibliotheken und Sprachen implementieren. Diese Kerne verrichten dann ihre Arbeit und die Ergebnisse werden in einem File abgelegt welches neben den Meßergebnissen auch noch informationen über den Meßkern, die Meßumgebung und die Hardware des vermessenen Systems enthält.

Dieses File kann man dann mittels Gnuplot direkt, oder über die Webseite, oder über eine JAVA-GUI visualisieren und auswerten. Allerdings ist dies auf in C, Fortran und in JAVA geschriebene Kerne beschränkt. Kerne in Skriptsprachen die also einen Interpreter benötigen werden davon noch nicht erfasst und können somit nicht untersucht werden.

Sicherlich wird niemand versuchen Perl, PHP, Ruby und Co. im Hochleistungsbereich zu vermessen, aber um auf verschiedenen Systemen die Leistungsfähigkeit von verschiedenen Skriptsprachen unter verschiedenen Bedingungen zu testen, ist BenchIT von seinem Ansatz her prädestiniert. Lange Rede kurzer Sinn also meine Aufgabe für das nächste Jahr besteht also darin eine Schnittstelle zu entwickeln mit der es möglich ist Meßkerne in beliebigen Skriptsprachen zu schreiben, und dann mittels BenchIT zu auszuführen.

Für mich ist das zwar nach Jahren des fast nur Web-Hackens fast wie Neuland aber ich freue mich schon auf die Arbeit und vor allem die Ergebnisse und werde sicher weiter darüber berichten!

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tags: science work web

Unehrliches Berufsschulpack
geschrieben von: reaper, 06.10.2005

Ganz ehrlich ich bin mal wieder tief überzeugt von der Ehrlichkeit unserer Gesellschaft und meine allgemeine Meinung zu Berufsschüler wurde einmal mehr gefestigst. Ich geb ja zu das ich selbst in die Berufsschule muss aber mit dieser rülpsenden, furtzenden und Mixery am tiefergelegten Bumm-Bumm Musik Golf hörenden Horde will ich nicht wirklich etwas zu tun haben.

Da ich nunmal gerne Rad fahre und draussen noch angenehme Temperaturen herrschen fahre ich schon zum Stressabbau mit dem Rad in die Schule und schließe dieses dort möglichst an einen unbeweglichen im Boden verankerten Gegenstand an. Der Sattel ist mit einem Schnellspanner versehen und daher nehme ich diesen der einfachheit halber mit rein und wiege mich in der Sicherheit das so zumindest keiner das Rad zur eigenen kurzfristigen Fortbewegung auserwählt, bzw. den Sattel mal eben mit zu eBay nimmt.

Leider bin ich ja ein Schusselkopf und das andauernde Nichtstun und Gähnen in der Berufsschule sind da wenig förderlich. Kurz und gut ich hab meinen Sattel beim Raumwechsel liegen lassen und bin dann fast eine Stunde im ganzen Schulhaus rumgerannt um den Sattel, respektive Zugang zu dem Raum zu kriegen wo er hätte liegen müssen. Tja ich würd das jetzt nicht schreiben wenn ich ihn gefunden hätte. Obwohl nach mir nur noch eine Klasse in dem Raum hatte hat den Sattel keiner gesehen, geschweige denn bei nem Lehrer oder Hausmeister abgegeben.

Tja ich wünsche in jedem Fall dem neuen Besitzer viel Spaß damit und regelmäßig fetten sonst quitscht die Feder schnell ;)

tags: work reallife

Tumore, Viren und anderes Gefläuch
geschrieben von: reaper, 24.07.2005

Die letzte Woche habe ich durchgängig im Audimax im Hörsaalzentrum an der TU-Dresden als Konferenzbetreuer auf der ECMTB 2005 verbracht. Ich hatte anfangs befürchtet das sich das ganze als permanent hochtrabend und langweiliges Event entpuppt aber am Ende waren doch so manche interessante und sogar verständliche Vorträge dabei.

So gab es unter anderem einen recht lustigen Vortrag über die Berechenbarkeit der Erfolgschancen einer Ehe auf Basis statistischer Analysen oder über das Wachstumsverhalten von Salamandergliedmaßen... es ist ja allgemein bekannt das denen die Beine wieder nachwachsen wenn man sie entfernt?!

Schließlich und endlich gab es noch einen Vortrag der sich mit dem Einfluß von Geschenken an Frauen auf deren Bereitschaft eine Beziehung einzugehen haben. Mit dem Ergebniss das Frauen möglichst nur von attraktiven Männern teure Geschenke annehmen und eine Beziehung eingehen sollen. Von unattraktiven Männern sollen sie jedoch in jedem Fall die Geschenke annehmen und sie dann laufen lassen. Der männlichen Seite wird empfohlen jeder Frau egal ob attraktiv oder nicht Geschenke zu machen, jedoch den unattraktiven nur billige.

Ja angesichts solcher Studien und Forschungen fragt man sich dann doch ob das Geld nicht besser angelegt sein könnte ;) Wobei ich eins gelernt habe: Ein Vortrag dessen zweite Folie bereits mit einer fünf Zeiligen Differenzialgleichung beginnt ist langweilig ;)

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