reapers blog
Variable Newsletter
geschrieben von: reaper, 23.12.2011
Da wunderte ich mich das ein bekanntes Versandhaus für Kinderdinge mir am 22. Dezember schrieb das alle meine Bestellungen die bis zum 21. Dezember abgeschickt seien pünktlich zum Fest geliefert würden. Toll einen Tag zu spät. Als ich mir dann die grafische Version ansah stand da plötzlich nur noch etwas von freundlichen Weihnachtswünschen und Kundenservice zwischen den Feiertagen. So Text im Bild und Bild aus dem Netz hat wohl auch so seine Vorteile beim Newsletterversand :P


In Zeiten des Web.de
geschrieben von: reaper, 16.12.2011
Man würde ja denken in Zeiten wo Terrabyte Platten auf dem Markt schwimmen wie tote Delfine nach einer Ölpest am Ufer stranden sollte Speicherplatz kein Problem sein. Aber weit gefehlt bei Web.de gibts immer noch ganze 12 MB Speicherplatz für E-Mails.
Ich bin ja allgemein kein Fan von Webmail Anbietern aber ich kann verstehen das der Durchschnittsinternetnutzer keinen eigenen Mailserver betreiben will und daher diese Dienste nutzt aber ganz ehrlich ich verstehe nicht warum es immer noch Menschen gibt die sich und andere mit ständig vollen Postfächern quälen.
Leute schaut euch mal um es gibt genug andere E-Mail Anbieter bei denen gibt's genug Speicherplatz und bestimmt keinen schlechteren Support, der ist nämlich beim Testsieger sowas von unterirdisch. Nichtmal eine Support E-Mail Adresse konnte ich finden, nur eine sauisch teure Hotline. Und das für 12 MB Speicherplatz :P
Alles im Fluss?!
geschrieben von: reaper, 04.09.2011
Google schwingt mal wieder die Axt in seinem Dienstewald. Nicht das ich einen der jetzt auf dem Abstellgleis stehenden Dienste näher kennen, geschweige denn nutzen würde, so stimmt es doch bedenklich wie abhängig man ggf. von einem Diensteanbieter werden kann. Vor allem Google ist ein wahres Monster mit einer Fassade aus schicken, sinnvollen Diensten und der Nutzer ist vom funktionieren der Dienste abhängig.
Nicht nur das der Nutzer verlässt sich im Augenblick der ersten Nutzung darauf das er das Toll, Programm, den Dienst langfristig nutzen kann. Wie bei einer Software auf dem heimischen PC die man installiert und nutzt bis man etwas neues oder besseres gefunden hat.
Schon beim einstellen von Google Wave wurde klar wie sehr man von der Gnade Googles abhängig ist. Was wenn Google nach dem Kauf von Motorola den Support für Dritthersteller von Android Geräten einstellt? Was wenn die Suchmaschine plötzlich nicht mehr frei zugänglich ist. Klar ist das an den Haaren herbeigezogen, aber irgendwie schwebt über allem was Google da so anbietet das Damoklesschwert der Abschaltung.
Analytics-Dankeschön-Aktion
geschrieben von: reaper, 30.08.2011
Ich gebe ja offen zu das ich einen Google Account besitze und das ich vor langer dummer Zeit als die Alternativen rar waren auch Analytics verwendet habe. Heute nun Jahre später macht es sich bezahlt, denn Google schenkt mit einen 100€ Adwords Gutschein :P
Ein Schelm der dabei böses denkt. Bedenkt man den tatsächlichen Wert der Daten die Google nebenher erheben kann sind doch 100€ ein ziemlicher Witze. Wobei mir natürlich klar ist das es sich hier um eine reine Werbeaktion handelt.
Wobei mir ganz so nebenbei schon wieder die Like-Button Debatte einfällt und das ja Analytics in gefühlt noch viel mehr Webseiten verwendet wird. Gabs dazu eigentlich auch schonmal ne Aussage oder ist Google ja gar nicht evil?!
Der Like-Button ist also böse
geschrieben von: reaper, 20.08.2011
Hab ichs doch geahnt. Dieser kleine Knopf mit der Egozahl hinten drin ist in Wahrheit eine Ausgeburt der Hölle, geschaffen damit die amerikanische Geheimdienste uns Europäer beim Surfen zugucken können und genau wissen welche Pornos ich besonders mag. Ok aber im Ernst, die Studie des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig Holstein (ULD) ist nichts wirklich Neues.
Interessant an der Arbeit des ULD ist allerdings die detaillierte Aufschlüsselung der erhobenen Daten. Mir persönlich ist es eigentlich egal was genau Facebook oder auch Twitter, Flattr &Co. an Daten kollektieren, klar ist das sie über Cookies und JavaScript quasi jede relevante Information erhalten können die sie wollen und klar ist auch das Daten immer nur dann gefährlich sind wenn sie erhoben und gespeichert werden. Ferner sollte jedem gesund denkenden Wesen klar sein, das Daten einen hohen, ziemlich greifbaren Wert besitzen und jede Firma dämlich zu nennen wäre die diese Daten nicht auch in Geld verwandelt.
Selbst ohne das Papier des ULD sollte also klar sein, wer externe Skripte, Bilder, Videos in seine Seite einbindet oder auf seinem Blog postet der offeriert dem externen Server Daten und Informationen über seinen Besucher. In etwa so als würde man in seiner Wohnung einen halbdurchlässigen Spiegel montieren durch den der Nachbar in den eigenen Flur schauen kann. Ich persönlich finde es immer wieder pervers wie manche Blogs von Privatsphäre faseln und dann eine ganze Latte von externen Skripten und Buttons einbinden.
Dabei geht es doch auch anders. Man kann die meisten Dienste auch selbst implementieren, leider geht dabei immer ein Stück weit Usability flöten aber das sollte einem die Privatsphäre der Besucher doch wert sein.
Beispiel Flattr: Flattr bietet wie auch Facebook eine Javascript Bibliothek an um Flattr Buttons einzubinden, Flattr bietet aber auch eine REST API an über die man Things (Einträge bei Flattr) anlegen und die getätigten Klicks abrufen kann. Es ist also ohne Probleme möglich den Flattr Button nachzubauen und dem Nutzer die Möglichkeit zu bieten eigene Inhalte zu belohnen. Nachteil einer solchen Lösung, es gibt dann kein One-Click Flattr mehr, sondern der Nutzer wird auf die Flattr Seite mit dem Thing verwiesen und muss dort nochmal klicken. Aber ehrlich die Entscheidung ob er sich ein Cookie von Flattr holt liegt allein in seiner Hand.
Beispiel Twitter: Auch bei Twitter ist es State of the Art die Tweet Buttons per Javascript oder I-Frame in den eigenen Code zu injizieren, aber auch Twitter bietet eine REST Api dafür an. Ok die Count API gibts offiziell nicht aber sie ist da und wird wohl auch immer da sein, denn die Javascript Bibliothek benutzt sie fleißig, also bitte, was da ist nutze ich auch, machen die Dienste doch mit meinen Daten auch. Selbst wenn nicht, kann man den Count über die Search API nachbilden
Ergo - ich habe nichts gegen soziale Netzwerke und Dienste, ich finde sie sogar teilweise sinnvoll, interessant und bereichernd. Und alle, selbst Facebook bieten eine API an mit der man die wichtigsten Funktionen implementieren kann ohne den eigenen Besucher nackig zu machen. Ich frage mich jetzt nur warum der Bericht des ULD jetzt so große Wellen schlägt und ich frage mich warum keiner Plugins für Wordpress und Co. schreibt die den Nutzer nicht ungefragt den Datenkraken ausliefert.
Dateisyncronisation jenseits von Rsync und Dropbox
geschrieben von: reaper, 04.08.2011
Um Dateien auch verschiedenen Rechnern syncron zu halten braucht man in der Regel nicht viel. In Softwareprojekten wird eh eine Versionsverwaltung eingesetzt und für den Hausgebrauch tut es im Zweifel auch mal Rsync. So richtig komfortabel ist das aber auch nicht, das haben Dienste wie Dropbox oder Wuala schon vor geraumer Zeit erkannt.
So komfortabel sie auch sein mögen, so zwiespältig sind die Systeme. Alle werben damit das die Daten verschlüsselt in der Cloud liegen. Aber gerade das ist ja der Haken, die Cloud das sind am Ende Server irgendwo auf der Welt, weit weg von jeder persönlichen Kontrolle. Dazu kommt das keines der Systeme, die ich kenne, quelloffen sind.
Was mir also fehlt ist ein Dienst, ein Tool, idealerweise quelloffen das es mir ermöglicht meine Daten zwischen meinen Rechnern zu syncronisieren und für Projekte mit nicht computerafinen Leuten freizugeben. Wichtig dabei ist mir vor allem das ich selbst entscheiden können will wo ich meine Daten hoste.
Nach eingänglicher Recherche blieben 3 Tools übrig: Syncany, Sparkleshare und TeamDrive. Syncany und Sparkleshare klingen verlockend von ihren Konzepten sind quelloffen aber leider noch in recht früher Entwicklung begriffen. Syncany hat für August September ein Preview Release angekündigt und Sparkleshare tauscht Statusinformationen über einen ominösen IRC Server aus. Team Drive ist leider Closed Source erlaubt es aber auch Nutzern des kostenlosen Clients Daten auf einem eigenen Server zu hosten. Aber im Detail:

Sparkleshare nutzt derzeit Git als Backend. Alternative Backends sind aber vorgesehen. Per default ist es möglich die eigenen Daten bei Github, Gitorious, dem Gnome Projekt oder auf einem eigenen Git Server abzulegen. Clients gibt es bisher nur für Linux und Mac. Über die Qualität des letzteren kann ich wenig sagen, der Linux Client zumindes funktionierte und integriert sich nahtlos in Gnomes Dateibrowser Nautilus. Haken an der Sache ist wie bereits erwähnt das Statusinformationen per IRC ausgetauscht werden was ich persönlich für ein No-Go halte. In Zukunft will man aber hier auf XMPP setzen und ich werde das Tool mit Sicherheit im Auge behalten. Auch um Verschlüsselung muss sich der Nutzer selbst kümmern.

Syncany ist noch einen Schritt vor Sparkleshare, Die Entwickler haben für August ein Preview Release angekündigt. Von den Features klingt es vielversprechend allerdings wird es zuerst nur einen Linux Client geben was den Datenaustausch erschwert. Als Backend sind verschiedene Systeme vorgesehen, darunter SFTP, Webdav oder Cloud Dienste wie Amazon S3. Um die Verschlüsselung kümmert sich Syncany bereits Clientseitig. Alles in allem sehr vielversprechend nur leider noch nicht fertig.
TeamDrive syncronisiert seine Daten per Webdav. Per default mit einem Server von Teamdrive, optional und mit kleinen Einschränkungen aber auch mit einem normalen Webdav Apachen. Teamdrive ist ein kommerzielles Produkt, in der freien Version sind sowohl der angebotene Serverspeicher als auch die Datenmenge die der Client verwalten kann auf 2 GB beschränkt. Diese Menge lässt sich durch Aquise von Nutzern oder eine jährliche Gebühr erhöhen. Wie alle anderen Tools syncronisiert Teamdrive auf Wunsch beliebige Ordner mit dem Server und anderen Rechnern. Weitere Nutzer können eingeladen werden um auf die Daten zuzugreifen. Im Gegensatz zu Dropbox werden die Daten bereits auf Clientseite verschlüßelt. Teamdrive kommt also nicht an die Daten heran, schon gar nicht wenn sie auf dem eigenen Server liegen.
Bis Sparkleshare oder Syncany reif geworden sind werde ich mich wohl mit Teamdrive begnügen. Es tut seinen Dienst bis jetzt klaglos und für die wenigen Daten die ich zwischen Notebook und Arbeitsrechner syncron halten will sind die 2 GB ausreichend. Das wichtigste Kriterium ist erfüllt, meine Daten liegen auf meinem Server und nicht irgendwo auf ominösen Storage Kisten in den Staaten.
Integration ist für mich ein faschistoides Wort
geschrieben von: reaper, 27.06.2011
Quelle: Bülent Kullukcu im Interview mit der Freitag
Relaunch: Traumtänzer Web
geschrieben von: reaper, 08.04.2011
Nicht nur optisch war die Repräsentanz des Traumtänzers bisher eher dürftig vor die darunter liegende Typo3 Platform war in ihrer Konfiguration ein ziemlicher Schrecken. So habe ich mich beim Relaunch auf meine eigene Platform unter der auch <bunix/> und die DreRoCo laufen gestützt und mit wenig Aufwand erst einmal den existierenden Funktionsumfang übernommen.
Beim Design hab ich mich ein wenig auf gealtertes Papier und warme Farben konzentriert was dem eher Mittelalterlichen Flair des Clubs ganz gut entspricht, nicht zu dick aufträgt und aber auch nicht angestaubt erscheint.
Grundlage für das Design ist das Grunge Template von templatemo, als Icons hab ich das Grunge Social Media Iconset vom Iconfinder verwendet.
Wir sind Helden: Ich glaub, es hackt.
geschrieben von: reaper, 25.02.2011
Die Werbeagentur der BILD, welche die großartige Kampagne mit den sogenannten Prominenten und ihrer Meinung über die BILD hat bei der Band "Wir sind Helden" angefragt und eine Antwort erhalten die auch online verfügbar ist:
bzgl. Eurer Anfrage, ob wir bei der aktuellen Bild -Kampagne mitmachen wollen:
Ich glaub, es hackt.
Die laufende Plakat-Aktion der Bild-Zeitung mit sogenannten Testimonials, also irgendwelchem kommentierendem Geseiere (Auch kritischem! Hört, hört!) von sogenannten Prominenten (auch Kritischen! Oho!) ist das Perfideste, was mir seit langer Zeit untergekommen ist. Will heißen: nach Euren Maßstäben sicher eine gelungene Aktion.
Quelle: Wir sind Helden
Den gesamten Text der verfassten Antwort gibt auf der Homepage von Wir sind Helden, allerdings ist der Server derzeit leicht überlastet.
Details zu Cassandras Run 6 - Rauschgold
geschrieben von: reaper, 08.11.2010
Das interaktive Hörspiel Cassandras Run geht in die finale Runde. Details zum geplanten Ablauf der Aufnahmearbeiten wurden gerade bekannt gegeben. Am 4. Dezember wird der erste Teil erspielt. Irgendwie mag ich die Kombination aus Nutzerinteraktion und Hörspiel. Schon allein das Setting und der rollenspielartige Plot machen das ganze interessant und hörenswert.
Die ersten 5 Episoden gibt es auf der Website übrigens schon zum kostenlosen Download. Die sechste gerade in Arbeit befindliche soll Anfang 2011 folgen.






