reapers blog
Thinkpad - Trackpoint Scrolling unter Lucid Lynx
geschrieben von: reaper, 04.09.2010
Seit einer Weile hab ich schon Ubunutu 10.04 am laufen und bin eigentlich zufrieden nur das eigentlich sehr bequeme Trackpoint scrolling geht seit dem Update nicht mehr so wie es soll. Normal kann man den Trackpoint zusammen mit der mittleren Maustaste als Scrollrädchen verwenden. Bisher half dazu eine eigene hal.d policy diese geht jetzt aber nicht mehr.
Abhilfe schafft ein zusätzlicher Konfigurationeintrag für x.org. Einfach eine Datei, z.B.: /usr/lib/X11/xorg.conf.d/20-thinkpad.conf anlegen und mit den folgenden Zeilen befüllen:
Section "InputClass" Identifier "Trackpoint Wheel Emulation" MatchProduct "TrackPoint" MatchDevicePath "/dev/input/event*" Driver "evdev" Option "EmulateWheel" "true" Option "EmulateWheelButton" "2" Option "Emulate3Buttons" "false" Option "XAxisMapping" "6 7" Option "YAxisMapping" "4 5" EndSection
Und nach einem Neustart des X-Servers, z.B. durch Aus- und wieder Einloggen sollte der Trackpoint wieder wie normal funktionieren.
PHP unter Ubuntu im UserDir
geschrieben von: reaper, 11.08.2010
Ein gängiger Weg für das basteln von PHP Skripten und Websieten ist die Verwendung von mod_userdir. Damit kann man im Homeverzeichnis der Nutzer ein Verzeichnis definieren in dem der Webserver nach Daten sucht. normal wird dieses Verzeichnis public_html genannt und ist dann unter der der URL http://host/~user zu erreichen.
Aus Sicherheitsgründen hat man ab Ubuntu 10.04 PHP für diese Nutzer-Verzeichnisse deaktiviert. Um es wieder zum laufen zu bringen hilft ein:
php_admin_value engine On
in einer .htaccess Datei oder will man es global ändern das auskommentieren der folgenden Zeilen:
<IfModule mod_userdir.c> <Directory /home/*/public_html> php_admin_value engine Off </Directory> </IfModule>
in der Datei /etc/apache2/mods-available/php5.conf.
Alternativer Keyserver für Ubuntu
geschrieben von: reaper, 14.01.2010
So alternative Softwarequellen über Launchpad sind eine echt feine Sache, die Repositorys sind alle ordentlich GPG signiert und so. Dumm nur wenn der default Keyserver von Ubuntu keyserver.ubuntu.com immer wieder mal down oder überlastet ist. Gestern hatte ich wieder das Problem und habe schließlich auf pgp.mit.edu zurück gegiffen.
Der karmische Koala ist da - Ubuntu 9.10
geschrieben von: reaper, 31.10.2009
Mit nur einem Tag Verspätung wurde das neue Ubuntu 9.10 freigegeben. Geändert hat sich unter der Haube eine ganze Menge, so wurde weiter am Bootprozess gefeilt, so ersetzt man das alte Usplash durch das modernere Xsplash und der alte HAL Deamon wird auf die Abschußliste gesetzt.
Softwaretechnisch gibt es jetzt ebenfalls einige Erneuerungen, so ist unter anderem Firefox in Version 3.5 dabei und was mich besonders freut auf Eclipse kann man endlich in einer aktuellen Version begrüßen. Bisher musste man, wollte man die mitgelieferten Pakete verwenden mit einer wirklich steinalten Version klarkommen.
Allgemein ist die Liste meiner externen Repositories ziemlich geschrumpft. So finden sich Gnome-Do, Back-In-Time und Tomboy in lauffähigen und aktuellen Versionen. So bleiben am Ende nur die Repositories für den Entwickler Zweig des Gimps und Virtualbox übrig. Sehr angenehm wie ich finde.
Von Grund auf scheint alles prima zu laufen, ich habe im Zuge des Updates auch auf die 64-Bit Version umgestellt und konnte bis jetzt keine Probleme aufspüren. Natürlich mit Ausnahme des Flash Plugins, welches man von Hand installieren muss will man nicht eine halbe Tonne 32-Bit Bibliotheken installieren.
Auktionen erstellen mit jAOLT
geschrieben von: reaper, 16.08.2009
Java Auction Organisation, Listing Tool kurz jAOLT ist ein kleines aber feines Tool mit dem man schnell Auktionen bei eBay einstellen und beobachten kann. Das Webfrontend von eBay lässt zwar kaum Wünsche offen aber wenn man mal viele Artikel einstellen will kommt man an einem externen Tool kaum vorbei, außer man hat viel Geduld.
Größter Vorteil von externen Tools ist, das man seine Auktionen ganz in Ruhe vorbereiten und dann in einem Schub hochladen kann. Von eBay selbst gibt es zu diesem Zweck das Tool Turbo Lister welches allen erdenklichen Komfort bietet, allerdings nur unter Windows funktioniert.
Lange habe ich nach solch einer Lösung für Linux gesucht und mit jAOLT gefunden. Sicher es ist bedeutend weniger komfortabel und die Oberfläche ist ganz offensichtlich von einem Softwareentwickler gestrickt worden, aber das macht mir ja nix aus und es funktioniert. Für Ubuntu bietet der Autor sogar ein eigenes Launchpad Repository an.
Subversion 1.6 für Ubuntu Jaunty
geschrieben von: reaper, 05.08.2009
Nachdem mir die Installation der aktuellen Subclipse Version mal wieder ein lokales Repository auf Version 1.6 aktualisiert hat funktionierte der in den Repositories von Ubuntu enthaltene Subversion-Client natürlich nicht mehr. Abhilfe schafft ein Update auf Version 1.6 über das Launchpad-Repository:
https://launchpad.net/~anders-kaseorg/+archive/subversion-1.6
Wieder ein wunderbares Beispiel für die Vorteile von Paketmanagementsystemen.
Firefox 3.5 unter Ubuntu
geschrieben von: reaper, 06.07.2009
Das aktuelle Release von Ubuntu (Jaunty Jackalope) enthält den Firefox in der noch aktuellen Version 3.0. Wer nun gern die gerade veröffentlichte Version 3.5 des Browsers verwenden will kann dazu von der Seite der Mozialla Foundation das generische Binary herunterladen, oder das Apt-Repository ubuntu-mozilla-security installieren.
Dazu einfach die beiden Sourcen auf der Launchpadseite des Teams angegebenen URLs in die Datei /etc/apt/sources.list aufnehmen, den GnuPG-Schlüssel installieren und die Paketdatenbank aktualisieren. Danach sollte man problemlos den aktuellen Firefox mittels apt-get install firefox-3.5 installieren können.
Natürlich sind das keine offiziellen Ubuntu Repositories, immerhin werden sie aber aktualisiert und mit Sicherheitspatches versorgt. Und spätestens in Karmic Koala sollte der 3.5er Firefox dann auch Teil der Distribution sein.
Fehlende Repository Keys installieren
geschrieben von: reaper, 03.07.2009
Weil ich es einfach jedesmal wieder vergesse, um den GnuPG-Schlüssel eines neu hinzugefügten apt-repositories zu installieren einfach:
apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys keyid
verwenden.
SVN in Nautilus integrieren
geschrieben von: reaper, 21.05.2009
Normalerweise brauche ich zur Arbeit mit Subversion (SVN) keine fette GUI. Das Kommandozeilentool ist leicht zu bedienen und wenn man die grundlegende Arbeitsweise verinnerlicht hat erledigt die automatische Vervollständigung der Zsh den Rest. Bei der Arbeit mit Eclipse habe ich normalerweise noch Subclipse installiert was ein paar nette Features (Vergleich von Revisionen, Annotations, usw.) in die Entwicklungsumgebung integriert.
Die Kollegen mit Windows haben es da teilweise in ihrem Explorer mit TortoiseSVN noch ein Stück komfortabler, denn durch Tortoise sieht man dort auf den ersten Blick ob ein Verzeichnis oder eine Datei bereits versioniert ist, ob sie lokal verändert wurde und was svn status sonst noch so über sie aussagen kann. Unter Linux fehlt mir so ein Tool ehrlich gesagt, es ist schon echt komfortabel auch über den Dateibrowser Zugriff auf die SVN Metadaten zu haben.
Seitens des mit Gnome verknüpften Nautilus Dateibrowsers gibt es neben einer Reihe einfacher Skripte für commit und update auch NautilusSVN welches sich nahtlos in den Dateibrowser integriert. Über das Kontextmenu bietet NautilusSVN alle denkbaren und sinnvollen SVN Funktionen an und zeigt über kleine Symbole auch auf Datei und Verzeichnisebene den Zustand der Dateien an. Sehr praktisch und aufgeräumt wie ich finde. Also eine prima Adaption von TortoiseSVN aus der Windowswelt, nur besser weil Open-Source.
Neben einem fertigen Paket für Ubuntu steht selbstverständlich auch ein Pakete zur manuellen Installation unter anderen Distributionen zur Verfügung.
Ubuntu 9.04 auf dem Thinkpad T61p
geschrieben von: reaper, 03.05.2009
Unter Intrepid Ibex (Ubuntu 8.10) gab es ein paar kleine Haken was mein Thinkpad betraf. Nichts womit man nicht leben konnte aber dennoch schön das sie mit Jaunty Jackalope (Ubuntu 9.04) nun behoben sind. So funktioniert zum Beispiel der Hardware Kill-Switch fürs WLAN jetzt problemlos, abschalten, anschalten, wieder online sein. Ebenso sind die Problemen mit dem proprietären Grafiktreiber und X.Org nun behoben und das ein und ausloggen geht so flüssig wie man es sich wünscht. Ebenso funktioniert Suspend-To-Ram so wie man es will, inklusive dem WLAN das nach dem Aufwachen wieder ohne zu murren läuft.
Die Probleme waren vorher nicht fatal und mit ein paar kleinen Hacks auch zu beseitigen, aber schön das sie jetzt gleich ohne Bastelarbeit funktionieren. Sonst halten sich die Änderungen in Grenzen, OpenOffice ist jetzt nativ in Version 3.0 vorhanden was einem die Installation aus externen Quellen erspart. Sonst läuft nach meinem Erachten alles stabil und flüssig, eben so wie man es gern von einer Desktop-Distribution erwartet. Fast eben wie ein Mac nur eben frei.



