reapers blog
Strahlungseinheiten und Bezugsgrößen
geschrieben von: reaper, 01.04.2011
Was mich ja an Fukoshima etwas nervt sind diese hochintelligenten Nachrichtenmeldungen wo mal von Milli- und Mikrosievert gesprochen wird und dann wieder von 10.000-facher Dosis. Sagt alles für sich überhaupt nix aus wenn man die Bezugsgrößen nichts anfangen kann.
Bei XKCD gabs vor einer Weile ein schönes Diagramm dazu das einem ganz gut die Dimensionen verdeutlicht von denen da gesprochen wird.
Vortrag: Die Physik hinter Star Trek
geschrieben von: reaper, 19.04.2010
Ist die in Star Trek verwendete Technik nun reine fiktion oder gibt es wirklich eine physikalische Basis dahinter? Am Donnerstag gibts dazu eine unterhaltsame Vorlesung an der TU Dresden.
Liebe FSRe der TU Dresden, liebe FSRe der HTW Dresden,
wir sind EUROAVIA Dresden e.V., eine Studentenorganisation, die sich mit dem Luftverkehr beschäftigt und verschiedene Veranstaltungen und Events dazu organisiert.
Am 22. April ist es uns gelungen einen sehr gefragten Gastredner an die TUD zu holen.
Sein Name ist Dr. Hubert Zitt und zurzeit sehr erfolgreich mit seinen Star Trek Vorlesungen unterwegs.
Für EUROAVIA Dresden wird er über das Thema "Die Antriebstechnik und Energiegewinnung der USS Enterprise unter Einhaltung der Relativitätstheorie" reden. Aber keine Angst, der Vortrage ist nicht so wissenschaftlich, wie er klingt. Er dient hauptsächlich der Unterhaltungund vielleicht haben wir auch das Glück etwas klingonisch zu lernen.
Eintritt ist natürlich kostenlos.
Finanziert wird das Event durch EUROAVIA Dresden und IPN Brainpower. IPN Brainpower hat zusätzlich noch einen Career Stand, an dem Praktikas und Jobs angeboten werden.
Danke schonmal für Eure Unterstützung!
Petals Around the Rose
geschrieben von: reaper, 11.01.2006
Das Spiel heißt Petals Around the Rose (Blumenblätter um die Rose), es werden fünf Würfel geworfen und in beliebiger Reihenfolge aneinander gelegt. Nun soll herrausgefunden werden wieviele Blätter an der Rose sind. Wichtig dabei ist das es nur gerade Ergebnisse gibt und die Anzahl der Blätter von den einzelnen Würfeln abhängt.
Ein feiner kleiner Simulator ist unter http://triplehelix.org/petals/index.php zu finden, und wer wissen will wie sich Bill Gates geschlagen hat, sollte unter http://www.borrett.id.au/computing/petals-bg.htm nachlesen :)
erste 22c3 videos im netz
geschrieben von: reaper, 03.01.2006
Wie ich eben in fukamis Blog las sind bereits erste Videos vom 22C3 unter ftp://dewy.fem.tu-ilmenau.de/ verfügbar. Die Qualität ist noch nicht allzu berauschend und es fehlt auch noch eine Menge aber in jedem Falle scheint es dieses Jahr richtig gut zu klappen mit der Bereitstellung der Videos :)
Besonders freut mich das da ich dieses Jahr aus finanziellen Gründen nicht nach Berlin fahren konnte und ich mir nun vor dem heimischen Bildschirm wenigsten ein wenig Chaos holen kann ;) Schon seit vorgestern verfügbar sind die Conference Proceedings.

benchmarks ala bszet
geschrieben von: reaper, 22.12.2005
Wenn ich an Benchmarks denke dann denke ich als erstes an BenchIT oder an 3DMark und Co. Bei BenchIT ist mir klar geworden das hinter einem Benchmark mehr steckt als bloße Leistungsmessung, das ein Benchmark zur Leistungsanalyse dienen soll und nicht nur zur bloßen darstellung eines Abstrakten Wertes und ich habe gelernt wie wichtig exakte Zeitmessung ist.
Im Berufschulzentrum für Elekrotechnik nun lernte ich eine andere Art von Benchmark kennen, es ging darum herrauszufinden wie sich ein Index auf eine Datenbanktabelle auswirkt. Dazu gab es die folgende Lösung: Zuerst erstellt man sich eine Tabelle ohne Primärschlüssel und trägt 16 Datensätze mittels des Assistenten ein (wohlgemerkt die Datenbank?! der Wahl ist Access) dann duplieziert man den Inhalt der Tabelle solange mittels SELECT INTO bis Windows kurz vor dem Absturz steht. Dann klickt man unten doppelt auf die Uhr und guckt auf die tickenden Sekunden, dann startet man eine Abfrage und zählt die Sekunden bis diese fertig ist.
Als nächstes wird es schwierig, man erstellt sich einen INDEX und macht das ganze nocheinmal und freut sich das die Abfrage plötzlich schneller geworden ist. Oder man geht protestierend nach Hause im Angesicht solches Schwachsinns...
Abschlussprojekt in den Startlöchern
geschrieben von: reaper, 24.11.2005
Auch wenn ich noch bis Ende Januar Zeit habe mich um ein Abschlußprojekt meiner Ausbildung zum Fachinformatiker zu kümmern hatte ich heute ein sehr erfreuliches Gespräch mit meinem Betreuer.
Bisher habe ich mich ja immer um das Webfrontend von BenchIT gekümmert, also der Standardschnittstelle für den Benutzer wenn es darum geht seine Ergebnisse zu visualisieren. Dort sind zwar noch einige Baustellen offen und eine ganze Reihe von Features in der Queue, aber so richtig glücklich war ich immer nicht mit dem Gedanken als Abschlussprojekt ein Stück Webseite zu realisieren. Im Sinne und am niveauvollen IHK Horizont wäre das sicherlich, aber für mich selbst eben gar nicht.
Die eigentliche Idee zu meinem jetzt erstmal festgezurrten Abschlussprojekt hatte ich eigentlich schon vor einer ganzen Weile und kam eigentlich heute nur im Gespräch mit Robert über mögliche Projektthemen wieder darauf zurück. BenchIT ansich bietet ja eine recht homogene Plattform verschiedene Unixsysteme zu vermessen. Von der Funktion her besteht BenchIT im eigentlichen aus einem zentralen Interface und einer Reihe von Messkernen die verschiedene Routinen mit verschiedenen Bibliotheken und Sprachen implementieren. Diese Kerne verrichten dann ihre Arbeit und die Ergebnisse werden in einem File abgelegt welches neben den Meßergebnissen auch noch informationen über den Meßkern, die Meßumgebung und die Hardware des vermessenen Systems enthält.
Dieses File kann man dann mittels Gnuplot direkt, oder über die Webseite, oder über eine JAVA-GUI visualisieren und auswerten. Allerdings ist dies auf in C, Fortran und in JAVA geschriebene Kerne beschränkt. Kerne in Skriptsprachen die also einen Interpreter benötigen werden davon noch nicht erfasst und können somit nicht untersucht werden.
Sicherlich wird niemand versuchen Perl, PHP, Ruby und Co. im Hochleistungsbereich zu vermessen, aber um auf verschiedenen Systemen die Leistungsfähigkeit von verschiedenen Skriptsprachen unter verschiedenen Bedingungen zu testen, ist BenchIT von seinem Ansatz her prädestiniert. Lange Rede kurzer Sinn also meine Aufgabe für das nächste Jahr besteht also darin eine Schnittstelle zu entwickeln mit der es möglich ist Meßkerne in beliebigen Skriptsprachen zu schreiben, und dann mittels BenchIT zu auszuführen.
Für mich ist das zwar nach Jahren des fast nur Web-Hackens fast wie Neuland aber ich freue mich schon auf die Arbeit und vor allem die Ergebnisse und werde sicher weiter darüber berichten!

linux ist eigentlich kein schlechtes system...
geschrieben von: reaper, 06.09.2005
... so ist zumindest die Meinung des hier nicht namentlich erwähnten Dozent aus dem Hause elop dresden. Immerhin darf ich bei dieser Firma einen Kurs zum Thema Netzwerktechnik besuchen und werde in dieser Woche auf den Ernst des Lebens vorbereitet.
Windows... Windows in Netzwerken... Windows in homogenen Netzwerken... und Windows in gemischten Netzwerken...
Ja es klingt interessant und ganz ehrlich das ist es auch, ich fühle mich ein wenig schlecht, denn ich muss zugeben mit meinen bescheidenen Unix Kenntnissen hätte ich nichteinmal erahnt wieviele Optionen man in ein Dialogfeld packen kann. Wie gesagt es ist sehr lehrreich und ich habe schon einige Erkenntnisse notiert und will sie niemandem vorenthalten:
- Zum installieren brauch ein Windows 2000 Server auf einem 600 MHz PC 1,5 Stunden
- Um eine Windows 2000 Workstation auf der gleichen Hardware zu installieren muss man 13 mal auf O.K. klicken
- Eine vertrauende Domäne vertraut der Vertrauten Domäne das die Mitglieder der vertrauten Domäne sich an der vertrauenden Domäne anmelden kann
Soviel zu Windows, zu Linux lernte ich folgendes:
- Linux liegt in Version 9.2 vor
- Zum booten von Linux sollte man den Windows Bootloader verwenden
- Um eine Installation von einem FTP Server vorzunehmen benötigt man DVD1
Und zu BSD erfuhr ich:
- Was ist denn das?
- Achso das Benutzt noch den 2.4er Kern!
Ich werde also morgen früh wieder in die heiligen Hallen fahren und dort neues über moderne Netzwerktechnologien lernen. Immerhin sollen wir morgen mal ein paar Prüfungsfragen aus der Microsoft Zertifizierungsprüfung bekommen...
... und das wo ich mir die Position der Klickboxen doch so schlecht merken kann ;)
mtml (microsoft text markup language)
geschrieben von: reaper, 22.08.2005
Es gibt Tage wie den heutigen, an denen bringt man Stunden damit zu sich über die inkompetenz von gewissen Softwarehäusern aufzuregen. Im Webinterface des BenchIT Projektes gibt es Seiten auf denen versendete Formulardaten abhängig von dem Button den der User klickt verarbeitet werden. Beispiel alle in einem Formular ausgewählen Benutzer können gesperrt oder gelöscht werden.
Soweit nicht weiter schlimm. Sieht doch die HTML Spezifikation der W3C vor das Elemente vom Typ button und input vor das mittel des Attributs value den dort hinterlegten Wert an den Webserver mitsenden. Beim input Element ist das leider nicht explizit in den Specs angegeben, daher wird es auch nicht von allen Browsern unterstützt. Bei der Mozilla Familie geht es ohne Probleme, Konqueror und andere machen es nicht. Darauf bin ich aber selbst schnell gestoßen und habe alle input type="img"-Elemente gegen button Elemente ausgetauscht. Das ging dann in allen Browsern - außer dem Übermächtigen Internet Explorer.
Dieser schickt statt des Wertes der in value hinterlegt ist den inhalt an den Browser der im Rumpf des Elementes steckt. Die W3C Spec sagt dazu aber:
value CDATA #IMPLIED -- sent to server when submitted --
Hmmm, schön Microsoft denn so ist es mit dem IE nahezu unmöglich mehrere grafische Buttons in einem Formular zu verwenden. Aber wozu hab ich denn einen 24 Stunden Tag wenn ich nichts finden würde. Google bracht mich leider nur zu den Seiten pubertierender HTML Programmierer die mir erklärten das man sowas doch nicht mit Buttons sondern Javascript macht.
JavaScript mag ich nun aber ganz und gar nicht, und eLinks und Co. auch nicht ;) Also habe ich mich ein wenig mit der Technik beschäftigt und rausgefunden das beim Absenden eine input type=image die X- und Y-Koordinaten der Stelle abgeschickt werden wo man auf dem Button geklickt hat. Verpackt wird das in zwei Variablen der Form elementname_x und elementname_y jeweils mit dem Positionswert. So ganz klar ist mir nicht wozu man das braucht außer statistisch zu erfassen auf welche Ecke des Buttons der Nutzer geklickt hat oder eine Serverseitige Imagemap zu realisieren aber das ganze hilft mir weiter :)
Wenn man nämlich den Wert der Variablen den man übermitteln will in den Namen des Elementes packt kann man diesen auf Serverseite mittels eines einfachen regulären Ausdrucks wieder rausfischen. Vorraussetzung ist nur das man den Elementen einen festen Präfix z.B. action verpasst und dannach den Wert anhängt. Dann kann man z.B. mit der folgenden PHP Funktion seine Daten versteckt übermitteln:
<?php
echo imageButtonHandler( $_REQUEST );
function imageButtonHandler( $PARAMETERS )
{
// fetch all submited item names
$keys = array_keys( $PARAMETERS );
// run throug all submited items
foreach( $keys as $key )
{
// check if matching action item is present
if( preg_match( '/^action(.*)_[xy]$/', $key, $matches ) )
{
// return the merged value in the item name
return $matches[1];
}
}
}
?>
<form action="submit.php" method="post">
<input type="image" src="alpha.png" name="actionalpha">
<input type="image" src="beta.png" name="actionbeta">
</form>
Im Beispiel oben ist das Präfix für alle Submitbuttons action und der versteckte wert also alles zwischen action und _x bzw. _y. Morgen werde ich mich also daran machen das ganze im BenchIT Webinterface zu verankern. Danke Microsoft für diese geistreiche umsetzung einer einfachen Spezifikation :) Ohne euch wäre ich nie auf diesen Hack gekommen *fg*
del.icio.us
geschrieben von: reaper, 03.08.2005
Bis jetzt habe ich meine Bookmarks immer auf jedem einzelnen Rechner verwaltet. Das heißt ich hatte zu Hause, auf Arbeit und bei meinen Eltern, ja eigentlich auf jedem Rechner an dem ich arbeite meine eigene extra Bookmarkliste. In letzter Zeit habe ich die dann zwar schon auf einem USB-Stick mit mir herumgetragen oder mir von Arbeit per Mail nach Hause geschickt aber eine richtige Lösung war das alles nicht.
Mit del.icio.us gibt es jetzt ein sehr vielversprechendes Community Projekt zur Linkverwaltung. Nach einer simplen Anmeldung auf der Webseite und einer Bestätigungsmail, kann man seine gesammelten Links dort speichern. Soweit nichts besonderes und vor allem ein wenig unhandlich. Jedoch gibt es verschiedene Vereinfachungen dabei, zum einen gibt es eine Seite über die man automatisch einen Eintrag von der aktuellen Seite erstellen kann. Diese legt man sich als lokalen Bookmark an und wenn man denn eine Seite speichern möchte nutzt man diesen Link. Über die vom Browser gelieferte Referrer Adresse erhält del.icio.us dann die URL der gewünschten Seite.
Verwaltet werden die Links auf del.icio.us nach Stichworten (keywords). Jedem Link können beliebig Viele Stichworte zugeordnet werden. Die Stichworte lassen sich bequem gruppieren und jedes Stichwort stellt Quasi eine Kategorie dar. Jede dieser Kategorien oder auch alle Links lassen sich in einen RSS Feed übertragen und somit von anderen per RSS Reader mitverfolgen.
Genau, die Bookmarklisten sind öffentlich für jeden zugänglich, delikate Links zur Homepage des individuellen Atomwaffenlieferanten sollte man also vermeiden ;) Aber in dieser öffentlichkeit steckt auch eine große Stärke des Systems. Zu jedem Link wird angegeben wieviele andere Nutzer diesen Link ebenfalls haben und man kann dann in den Listen anderer Benutzer weiter recherchieren, schließlich liegt es nahe das ein Benutzer der einen oder mehrere gleiche Links wie man selber hat vielleicht noch andere unbekannte Ressourcen hat. Somit schließt sich wieder der Kreis im semantischen Web und das einen führt zum anderen.
Aber um auf den Komfort zurückzukommen, für den Firefox existieren bereits einige sehr nette Extensions die das Leben mit del.icio.us sehr angenehm und transparent gestalten. Für mich besonders interessant ist dabei das Foxylicious Plugin mit dem man sich seine aktuellen del.icio.us Bookmarks in die lokale Bookmark Liste holen kann. Leider ist dabei keine Rücksynchronisation aus der Lokal- zur Onlineliste möglich.
Bequem Bookmarken kann man mit der delicious Extension von mozdev. Diese integriert sich direkt und transparent ins Kontextmenu des Browsers und bietet ein eigenes Frontend zur auswahl der Stickworte und Kommentare an. Damit umgeht man den nicht ganz so schönen Weg über die del.icio.us Webseite :)
Insgesamt freue ich mich jetzt endlich eine bequeme und Umfangreiche Bookmarkverwaltung gefunden zu haben die sich nebenbei noch als wunderbarer Anlaufpunkt für die Informationsbeschaffung eignet. Meine eigenen del.icio.us Bookmarks finden sich unter http://del.icio.us/reaper42
RSS rulez
geschrieben von: reaper, 31.07.2005
Das hcms-blog unterstützt ja nun schon von anfang an RSS-Feeds und somit ist es jedem geneigten Leser möglich dieses mit dem RSS-Reader des Vertrauens (z.B: snownews) zu verfolgen. Mit einem Klick auf den Feed im Browser jedoch erscheint im schnöden Falle nur ein Abbild des XML-Baumes.
Da durch das Fenster heute Abend noch so schöne kühle Luft hereinwehte kam mir ein Eintrag aus Astros Blog in Erinnerung indem er von der Möglichkeit schrieb auch RSS-Feeds mit Style-Sheets aufzuwerten. Also habe ich mich diesbezüglich noch einmal ein wenig belesen und das ganze ist gar nicht soviel schwerer als (X)HTML mit CSS.
Immerhin ist (X)HTML am Ende nur eine Form von XML die durch das Web besonders verbreitet und bekannt ist. Besonders praktisch finde ich die Möglichkeit mittels CSS einzelne Elemente des Feeds auszublenden. Dazu muss lediglich ein Style erzeugt werden der das Element mittels display:none; ausblendet.
channel>language, channel>pubDate, channel>link, description {
display: none;
}
Dieser Schnippsel blendet die Elemente language, pubDate und link des unterhalb des Elementes channel und alle Elemente mit dem Bezeichner description aus.
Insgesamt ist die Seite damit um ein Feature und ich um eine neue Erfahrung reicher. Ich denke mal ich werde die Problematik XML, RSS und CSS ein bisschen mehr in den HTML-Kurs an der Uni einfließen lassen.



