reapers blog
Spielerische Festplattenbereinigung
geschrieben von: reaper, 24.09.2009
Einfach großartig, eine Art Space Invaders Clone der mit jedem Abschuss eine zufällige Datei auf dem Rechner löscht. Leider nur für Mac aber da Windows von Natur aus schon Daten verliert und man unter Linux vermutlich root sein müsste :P
Gnome Do - Ein Mac Utility unter Linux zu lieben gelernt
geschrieben von: reaper, 18.01.2009
Irgendwie ist es witzig vor ein paar Tagen hab ich mich noch mit Stefan über Quicksilver unterhalten und dabei festgehalten das ich darin nie einen Sinn gesehen habe. Jetzt wo ich wieder unter Linux arbeite habe ich Gnome Do ausprobiert. Dabei handelt es sich um einen Application Launcher der über Plugins erweitert werden kann. Das Konzept lehnt sich dabei an das vom Mac bekannte Quicksilver an, über eine Tastenkombination (Meta+Space) öffnet sich ein kleines Popup in dem man einfach den Suchbegriff eingibt. Findet das Tool einen Treffer bietet es diesen in der Art einer Auto-Vervollständigung an.
Im Roh Zustand sind dies nur Programme, über Plugins lässt sich aber auch das Dateisystem, das Thunderbird Adressbuch oder die Liste der SSH-Schlüssel (und vieles mehr) indizieren. Man tippt dann also zum Beispiel einen Namen ein und kann ohne viele Klicks das E-Mail Programm starten, einen Chat mit Pdigin iniziieren usw.
Wie gesagt auf dem Mac habe ich nie einen Sinn in Quicksilver gesehen, aber vielleicht auch nur weil ich dort nie das Potential erkannt habe und Programme auch genauso schnell über Spotlight starten konnte. Gnome Do ist auf jeden Fall einen Blick und einen Versuch wert.
Experiment Mac beendet
geschrieben von: reaper, 12.12.2008
Zu Ostern 2007 begann ich mein Experiment Mac. Als Probant musste ein MacBook Pro der zweiten Genereation herhalten. Zuerst begeistert vom neuen Gerät ließ ich mich nicht einmal vom kaputten Speicherbaustein oder von den Performance Einbrüchen ohne Akku unterkriegen. Ich erforschte das System und war begeistert von der Einfachheit mit der viele Dinge funktionierten. Heute, gut eineinhalb Jahre später hat sich Ernüchterung breitgemacht. Für mich sind inzwischen weder die Usability, noch die Hardware, noch das Softwareangebot so herausragend einen Mac zu bevorzugen.
Viel Software ist dabei tatsächlich gleich an Board und alles was man nicht in der ersten Stunde braucht, kann man aus Free- und Shareware Archiven ziehen. Tatsächlich ist aber ein One-Man Freeware Tool kein OpenSource Projekt und das Gefühl ist einfach anders vor allem was die Funktionalität angeht. Und als bekennenden OpenSource Fan spürt man schnell die Schranken des Proprietären. Linderung schaffen hier Paketsammlungen wie Macports und Fink mit denen sich Tools aus der Linux Welt auf den Mac bringen lassen.
Der große Haken an der nachinstallierten freien Software ist jedoch die fremdkörperartige Integration von X11. Bei 2 GB RAM kann ich ja durchaus noch damit leben das ich extra noch X11 im Hintergrund laufen haben muss aber die Programme fühlen sich an wie Fremdkörper. Für das Starten über das Dock muss man typischerweise ein Skript schreiben oder ein Terminal öffnen (Außnahmen wie Gimp.app gibt es natürlich aber selten). Läuft dann so eine X11 Anwendung wirkt alles ein wenig aufgesetzt, wie Supermarktsitzbezüge im nagelneuen Porsche. Man kann damit Arbeiten aber das Mac Argument mit der tollen Oberfläche zieht nur noch bedingt und eine Integration in einen Linux Desktop würde gelungener wirken. Dazu kommt das in diesen Ports selten top aktuelle Versionen zu finden sind und auch die Fülle ganz Sicher nicht an ein Ubuntu Repository heranreicht. So habe ich bis heute kein kompilierbares Tool für meinen Raw-Workflow auf den Mac bekommen (und nein ich will eben kein Geld für Aperture ausgeben).
Etwas später gelangte ich dann an den Punkt wo ich meine Fühler nach dem berüchtigten Unix Unterbau ausstreckte. Zugang bekommt man dazu über das Terminal und Unix Tools die nicht im Basisumfang vorhanden sind bringen wieder Fink oder Macports. Soweit so gut, leider brauche ich auf der Kommandozeile immer mal so Tasten wie die Bildlauftasten. Selbst mit Gefrickel hat das aber nicht immer so funktioniert wie es sollte. Für mich ist das allgemein unverständlich das Apple nicht die sonst üblichen ganz stink normalen QWERTY Layouts verwendet. So hämmer ich im Affekt immer noch Apfel-Rechts + Q um einen Klammeraffen zu erzeugen und beobachte dann statt dessen wie sich das Fenster schließt. Vor allem beim steten wechsel ist das recht nervig.
Auch sonst ist die Hardware in meinen Augen nicht herausragend. Sicher die Verarbeitung ist solide, aber in Punkto Qualität gleichwertige Produkte gibt es auch schon für weniger Geld. Zumal auch in Punkto Hardware zwei kleine Dämpfer auf meiner Liste sind. Da stehen zum Beispiel die Wäremeentwicklung und der Lärmpegel unter Last. Das ein Rechner kühlen muss wenn er heiß wird ist in Ordnung aber das Geräusch meines Macs gleicht einer Turbine, schön das es beim Surfen meist gar keinen Muks macht aber wenn man mal spielt setzt man besser Kopfhörer auf. Was aber in meinen Augen auch gar nicht geht ist der begrenzte Kippwinkel des Displays, der hat mich so manches mal am entspannten Sitzen gehindert.
Auch wenn sich bei mir in den letzten Wochen genug Unmut aufgestaut hat mir trotz passabler Hardware Leistung ein neues Notebook zu bestellen war der Mac eine interessante Erfahrung für mich. Allerdings ziehe ich dem Mac ein ordentlich konfiguriertes Linux vor, da fühle ich mich heimischer, zumal zum Zocken hab ich auch auf dem Mac ein Windows parat gehabt.
Gimp 2.6
geschrieben von: reaper, 14.10.2008
Das es den Gimp in Version 2.6 gibt ist ja schon eine Weile her, ich habe es heute aber endlich geschafft die Abhängigkeiten in meinem gnadenlos veralteten MacPorts Baum entsprechend aufzuwickeln und den neuen Gimp zu installieren. Auf jeden Fall startet das Programm flüssig und alles scheint an seinem Platz, was mich aber total nervt sind die Toolfenster die meinen immer im Vordergrund hängen zu müssen und damit auch das Bild überdecken. Ich hoffe da findet sich noch Abhilfe.
*update* Grad gefunden wie es geht: Edit -> Preferences -> Windows Management und dort für Hint for Toolbox und Hint for other docks auf "Normal Window" stellen.
Der Mac und der Freerunner
geschrieben von: reaper, 31.08.2008
Also mit meinem Ubuntu Rechner im Büro kommt der Freerunner prima klar, oder vielleicht besser das Ubuntu kommt prima mit meinem Freerunner klar. Der Mac allerdings hat sich verflucht zickig. Weder USB Networking funktioniert out-of-the-box noch lässt sich das dfu-util zum flashen verwenden. Zwar gibt es im Wiki diverse Anleitungen für Mac Nutzer, aber diese welche ich schon ausprobiert habe waren nicht so der Bringer, zumindest war kein sinnvolles Arbeiten drin.
So ganz verstehe ich die Welt auch nicht. Das Flash Utility zum Beispiel ist eigentlich ein Kommandozeilen Tool mit wenigen Optionen die sich leicht verstehen und anwenden lassen. Aber nein für den Mac schreibt man ein GUI Tool das dann von verschiedenen Servern gleich mal die Images laden kann und dann auf den Freerunner flashen soll. Ganz ehrlich der Freerunner ist im Augenblick schon noch ein Spielzeug für Nerds und werd auf GUI und Mac steht kauft sich eh das iPhone. Warum steckt man also wertvolle Zeit in eine GUI wenn man auch die Zeit investieren könnte und das dfu-util als lauffähiges Binary anzubieten und zu aktualisieren. Im Applikation Paket der GUI ist zwar eins mit drin, aber das funktioniert leider auch nicht.
Vielleicht gehts ja wenn man sich das Teil selber kompiliert. Aber das ist ein wenig wie das Installieren eines OSX 10.4 Treibers damit man das USB Netzwerk konfigurieren kann. Das ist ein wenig umständlich lieber Apple. Während ich nun aber hier schreibe wächst in mir der Gedanke das ganze mal als Projekt zu machen und in Gang zu bringen. Dumm eigentlich nur das ich erstmal mit dem Freerunner spielen wollte und nicht den Mac in Ordnung bringen. Fürs erste hab ich mir jetzt endlich mal mein altes Thinkpad reaktiviert und mit einem Ubuntu bestückt. Da hat das ganze immerhin noch ein gutes :)
iHandwerkerTool - iPhone als Wasserwaage
geschrieben von: reaper, 23.07.2008
War das iPhone bisher eher was für Informatiker, Apple Jünger und gut betuchte gibt es jetzt auch Kaufanreize für das produzierende Gewerbe. Der Motionsensor wird zur Wasserwaage und in Kürze dann das GPS zum Zollstock ;)

MacFusion 2
geschrieben von: reaper, 22.07.2008
TrueCrypt jetzt auch in 6.0
geschrieben von: reaper, 07.07.2008
Zipeg
geschrieben von: reaper, 16.06.2008
Was ich im Finder wirklich ganz stark vermisse ist die Integration von von Archiven. Hat man eine gepackte Datei bleibt einem zwangsläufig nichts weiter übrig als alles zu entpacken und dann zu darin zu suchen. Es gibt zwar auch ein Quicklook Plugin und kostenpflichtige Tools aber eigentlich sollte doch ein Dateibrowser derart einfache, standardisierte Funktion wie das browsen von Archiven mitbringen.
Ein wenig Abhilfe könnte da vielleicht Zipeg schaffen, das zumindest eine Winzip-artige Oberfläche anbietet in der man den Inhalt von Archiven selektiv auswählen kann.
Fernsehen mit Zattoo
geschrieben von: reaper, 03.04.2008
Ich hab ja wenig übrig für das Fernsehen und noch weniger für das Programm aber Zattoo find ich interessant. Es handelt sich hierbei um einen kostenlosen TV-Streaming Client der gerade um eine ganze Reihe deutschsprachiger Sender erweitert wurde. Notwendig ist lediglich eine kurze Registrierung und der Download der Software, die im übrigen für Linux, OS X und Windows verfügbar ist.
Die Qualität ist selbst bei meinen schmalen 2 MBit angenehm, auch wenn es ab und an ruckelt wenn noch mehr auf der Leitung passiert.




