reapers blog

Hotkeys in Nautilus unter Gnome3 umsetzen
geschrieben von: reaper, 13.08.2012

Ein paar Sachen in Gnome3 nerven ja tatsächlich. Vor allem viele kleine Details an die man sich jahrelang gewöhnt hat fehlen einem. Mit sicher gutem Ansinnen ist beispielsweise der Hotkey für das Löschen einer Datei im Nautilus nicht mehr einfach "Delete" sondern "Strg-Delete" das nervt aber ungemein, zumal die gelöschten Dateien in der Regel eh im Papierkorb landen. Einen Hotkey-Editor liefert man aber auch nicht mit. Um nun den Hotkey zu ändern installiere und starte man zunächst den dconf-editor (in Debian im dconf-tools Paket zu finden).

Dort suche man dann nach dem Schlüssel org > gnome > desktop > inferface > can-change-accels und setze dort einen Haken. Zurück im Nautilus gehe man jetzt ins Bearbeiten Menü, bewege die Maus über den Menüpunkt Löschen und drücke zweimal die Delete Taste um den Hotkey zu löschen und dannach gleich neu zu setzen.

Damit man nicht versehentlich mal Hotkeys ändert sollte man das can-change-accels wieder deaktivieren und sich merken wo es zu finden ist :P

tags: linux gnome howto

Gnome 3
geschrieben von: reaper, 28.04.2012

Ich hab mich ja einst ohne große eigene Prüfung dem Mainstream angeschlossen und fand Gnome 3 total doof. Das die auch alles verändern müssen. Dann kam Ubuntu mit seinem Unity an und ich machte den Test und fand es suboptimal und wechselte zu Linux Mint Debian Edition welches weiter auf Gnome 2 setzte, was sich ja aber jetzt auch geändert hat.

Beim Update kam erstmal per default der Gnome 3 mit und ich legte meine Vorurteile bei Seite und ließ mich mal drauf ein und siehe da, es gefällt mir. Sicherlich ist es ein etwas anderes Bedienkonzept als man von früher kennt, aber irgendwie verändern sich grafische Oberflächen nunmal mit der Zeit.

Jetzt wo ich Gnome 3 schon ein paar Tage aktiv im Einsatz habe muss ich sogar sagen das ich ihn wirklich gern mag. Die Anpassbarkeit der Oberfläche lässt ein wenig zu wünschen übrig aber im Gegensatz zu Unity hält sich Gnome 3 angenehm im Hintergrund.

Vieles was einem am Ende an kleinen Funktionen fehlt kann man mit wenigen Mausklicks per Extension nachrüsten. Sei es ein immer sichtbares Dock oder das Ausblenden von Icon in der Statusleiste. Wobei ich mir ehrlich gesagt letzteres wirklich als Konfigurationsoption von Gnome 3 selbst wünschen würde.

Die Verwaltung von mehreren Workspaces untereinander ist im ersten Augenblick noch seltsam aber man gewöhnt sich schnell daran, zumal man keine feste Zahl von Workspaces mehr hat, sondern immer einen mehr als man gerade in Verwendung hat. Die Navigation ist intuitiv und das verschieben von Programmen zwischen Workspaces ist einfach und schlicht gelöst.

Ich für meinen Teil meckere nicht mehr über dem Gnome, sondern bin im Gegenteil für den Augenblick bei einer Lösung angekommen die mir genau das liefert was ich mir vorher mit extenen Tool nachgerüstet hab. Ich bleib erstmal dabei ;)

tags: linux lmde gnome3

LMDE - Update Pack 4
geschrieben von: reaper, 15.04.2012

Das ich Ubuntu den Rücken gekehrt habe liegt jetzt schon fast ein halbes Jahr zurück. Hauptgrund dafür war und ist auch weiterhin die Willkür mit der Softwarepakete bei Ubuntu als Standard festgelegt werden und auch mit diesem ganze Unity Gedöns konnte ich mich nicht so Recht anfreunden, so dass ich erst mal eine halbe Ewigkeit auf 10.04LTS weiter gearbeitet habe.

Ersatz fand ich dann bei Linux Mint Debian Edition (LMDE), weil wenn schon weg von Ubuntu dann richtig. LMDE brachte zu dem Zeitpunkt noch Gnome 2.3 mit sich und fühlte sich wie ein verwendbares und aktuelles Debian. Kein Wunder kommen die Pakete doch im wesentlichen aus Debian Testing.

Letzte Woche nun wurde das 4. Update Paket freigegeben. Seit Nummer 3 im September war ja auch schon eine Weile vergangen und ich fragte mich schon ob ich mir wieder etwas Neues suchen müsse. Und nach den Schilderungen eines Kollegen machte ich mich auch gar nicht mit gutem Gefühl an das Update, zumal schon klar war, der gute alte Gnome 2.3 hat auch in LMDE ausgedient. Er wird durch die viel gescholtene Version 3 der Desktopoberfläche ersetzt. Als Alternativen werden die Gnome-Shell Erweiterung "Cinnamon" und der Gnome Fork Mate mitgeliefert. Das KDE oder XFCE verfügbar wären muss wohl nicht erst gesagt werden.

In den ersten Tagen des Updates gab es ein paar Probleme die primär damit zusammenhingen das die Macher von Mint die Beliebtheit ihrer Distribution massiv unterschätzt hatten und die Updateserver einfach mal zusammenbrachen. Im Lauf der Woche beruhigte sich das aber und ich wagte mich an das Update auf meinem Arbeitsplatzrechner. So in der Phase kurz vor einem neuen Projekt schien mir ein guter Zeitpunkt dafür.

Hatte mir mein Kollege sein Update noch in schwärzesten Farben geschildert ging es bei mir ohne Probleme über die Bühne. Inzwischen sogar zweimal, auf der Arbeit und auf dem Notebook daheim und auch im Alltag hab ich bisher keine Probleme gefunden und mich fürs erste dafür Entschieden dem neuen Gnome eine Chance zu geben, denn so schlecht fühlt es sich gar nicht an.

Mal sehen ob sich das gute Gefühl noch eine Weile hält ;)

tags: linux lmde

Lightning für Thunderbird unter 64-Bit Linux
geschrieben von: reaper, 03.09.2010

Über die Add-On Seite von Thunderbird bekommt man leider immer nur die 32-Bit Version der Kalender Erweiterung Lightning ausgeliefert. Auf den Servern der Mozilla Foundation versteckt sich aber auch eine für 64-Bit kompilierte Version. Man muss sie nur finden ;)

Linux am Ende: Kernelementeabgabe geplant
geschrieben von: reaper, 12.06.2010

Ich hab's gewusst, erst ködern sie und mit freier Software und dann sowas eine Steuer auf den Linux Kernel, irgendwie hab ich's gewusst alles eine große Verschwörung, aber jetzt haben sie sich verraten mit ihrer Kernelementeabgabe.

Argumente für Open Source
geschrieben von: reaper, 04.11.2009

Im NerdyRoom findet man neue Argumente für die Verwendung von Linux. Auch wenn ich zugegebener Maßen in den letzten Jahren auch zu Linux migriert bin spricht immernoch so einiges für FreeBSD. Auf jeden Fall aber gegen Windows:

an image

PDF Geschnitzel mit PDFSam
geschrieben von: reaper, 04.11.2009

Manchmal da muss man PDFs zusammenstückeln, Seiten einfügen oder entfernen, drehen oder anders anordnen. Unter Windows gibt es da unendlich viele Tools, unter Linux primär das Kommandozeilentool pdftk. Das kann quasi alles, zwar recht intuitiv aber leider geht beim arbeiten mit visuellen Daten schnell die Übersicht flöten.

PDFSam bietet eine einfache GUI, ist in Java geschrieben und stellt über eine Reihe von Plugins verschiedenste PDF Manipulatoren zur Verfgung. Mit dazu gehört unter anderem ein grafischer Editor in dem man Seiten aus mehreren PDFs mixen und sortieren kann.

tags: tools linux foss

Der karmische Koala ist da - Ubuntu 9.10
geschrieben von: reaper, 31.10.2009

Mit nur einem Tag Verspätung wurde das neue Ubuntu 9.10 freigegeben. Geändert hat sich unter der Haube eine ganze Menge, so wurde weiter am Bootprozess gefeilt, so ersetzt man das alte Usplash durch das modernere Xsplash und der alte HAL Deamon wird auf die Abschußliste gesetzt.

Softwaretechnisch gibt es jetzt ebenfalls einige Erneuerungen, so ist unter anderem Firefox in Version 3.5 dabei und was mich besonders freut auf Eclipse kann man endlich in einer aktuellen Version begrüßen. Bisher musste man, wollte man die mitgelieferten Pakete verwenden mit einer wirklich steinalten Version klarkommen.

Allgemein ist die Liste meiner externen Repositories ziemlich geschrumpft. So finden sich Gnome-Do, Back-In-Time und Tomboy in lauffähigen und aktuellen Versionen. So bleiben am Ende nur die Repositories für den Entwickler Zweig des Gimps und Virtualbox übrig. Sehr angenehm wie ich finde.

Von Grund auf scheint alles prima zu laufen, ich habe im Zuge des Updates auch auf die 64-Bit Version umgestellt und konnte bis jetzt keine Probleme aufspüren. Natürlich mit Ausnahme des Flash Plugins, welches man von Hand installieren muss will man nicht eine halbe Tonne 32-Bit Bibliotheken installieren.

tags: ubuntu linux foss

Auktionen erstellen mit jAOLT
geschrieben von: reaper, 16.08.2009

Java Auction Organisation, Listing Tool kurz jAOLT ist ein kleines aber feines Tool mit dem man schnell Auktionen bei eBay einstellen und beobachten kann. Das Webfrontend von eBay lässt zwar kaum Wünsche offen aber wenn man mal viele Artikel einstellen will kommt man an einem externen Tool kaum vorbei, außer man hat viel Geduld.

Größter Vorteil von externen Tools ist, das man seine Auktionen ganz in Ruhe vorbereiten und dann in einem Schub hochladen kann. Von eBay selbst gibt es zu diesem Zweck das Tool Turbo Lister welches allen erdenklichen Komfort bietet, allerdings nur unter Windows funktioniert.

Lange habe ich nach solch einer Lösung für Linux gesucht und mit jAOLT gefunden. Sicher es ist bedeutend weniger komfortabel und die Oberfläche ist ganz offensichtlich von einem Softwareentwickler gestrickt worden, aber das macht mir ja nix aus und es funktioniert. Für Ubuntu bietet der Autor sogar ein eigenes Launchpad Repository an.

Firefox 3.5 unter Ubuntu
geschrieben von: reaper, 06.07.2009

Das aktuelle Release von Ubuntu (Jaunty Jackalope) enthält den Firefox in der noch aktuellen Version 3.0. Wer nun gern die gerade veröffentlichte Version 3.5 des Browsers verwenden will kann dazu von der Seite der Mozialla Foundation das generische Binary herunterladen, oder das Apt-Repository ubuntu-mozilla-security installieren.

Dazu einfach die beiden Sourcen auf der Launchpadseite des Teams angegebenen URLs in die Datei /etc/apt/sources.list aufnehmen, den GnuPG-Schlüssel installieren und die Paketdatenbank aktualisieren. Danach sollte man problemlos den aktuellen Firefox mittels apt-get install firefox-3.5 installieren können.

Natürlich sind das keine offiziellen Ubuntu Repositories, immerhin werden sie aber aktualisiert und mit Sicherheitspatches versorgt. Und spätestens in Karmic Koala sollte der 3.5er Firefox dann auch Teil der Distribution sein.

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